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Die Basketball Bundesliga (BBL) wurde am 29.10.1996 als GmbH gegründet und erhielt somit ihre faktische Selbstständigkeit unter dem Dach des Deutschen Basketball Bundes (DBB). Der Verband zeichnete für die Durchführung des Ligenspielbetriebs der ersten Bundesliga bis zur Saison 1997/1998 verantwortlich – ab der Spielzeit 1998/1999 richtete die BBL GmbH die Wettbewerbe Meisterschaft und Pokal aus. Bis zur Saison 2002/2003 spielten 14 Mannschaften den Deutschen Meister und den Pokalsieger aus. In den Spielzeiten 2000/2001, 2001/2002 und 2002/2003 war das Textilunternehmen s.Oliver Hauptsponsor und Namensgeber der Liga. Mit Beginn der Saison 2003/2004 wurde die Liga um zwei auf 16 Teams erweitert. Die nächste Erweiterung – auf 18 Mannschaften – erfolgte zur Spielzeit 2006/2007. Von September 2009 bis Juni 2016 firmierte die höchste deutsche Spielklasse unter dem Namen Beko Basketball Bundesliga.

Mit einem neuen Namensgeber und strategischen Partner startet die Liga in die Spielzeit 2016/2017: Die Teambank AG, ein Unternehmen der DZ BANK Gruppe, mit Sitz in Nürnberg sicherte sich für seine Produktmarke easyCredit das Naming Right mit weiteren Leistungen für die kommenden fünf Jahre mit Option für weitere drei Jahre. Damit wird aus der Basketball Bundesliga zum Start in ihre 51. Spielzeit die easyCredit Basketball Bundesliga (easyCredit BBL). Die Partnerschaft zwischen der BBL und easyCredit umfasst umfangreiche Werbe- und Kommunikationsmaßnahmen. So gibt es ein Co-branded-Ligalogo, das unter anderem auf den Trikots der Spieler, auf den Bodenaufklebern sowie auf dem Spielball zu sehen sein wird. Des Weiteren wird easyCredit in allen 18 Arenen LED-Banden-Sequenzen im TV-Bereich belegen.

Die Struktur der Basketball Bundesliga

Meisterschaft

Nach einer 34 Spieltage umfassenden Hauptrunde ermitteln die besten acht Mannschaften in drei Playoff-Runden (Viertelfinale, Halbfinale und Finale) den Deutschen Meister. Alle Runden werden nach dem Modus „best of five“ ausgetragen. Der Meister nimmt in der darauf folgenden Saison an der Euroleague teil; der Vizemeister an der Euroleague-Qualifikation. Die Mannschaften auf den folgenden Plätzen werden, gemäß der zur Verfügung gestellten Plätze, für den Eurocup gemeldet. Die beiden Teams, die nach Abschluss der Hauptrunde die Plätze 17 und 18 einnehmen, verlieren das Anwartschaftsrecht zur Teilnahme an der Liga und sind die sportlichen Absteiger.

Pokal

Der Pokalsieger wird seit 1993 in einer Endrunde (BBL TOP FOUR) ermittelt. Seit der Saison 2009/2010 führt die BBL einen eigenen Pokal-Wettbewerb durch. An diesem nehmen nur die 18 Erstligisten teil. Dabei spielen die Mannschaften, die nach Abschluss der Hinrunde die Plätze eins bis sechs belegen (die Spiele des Ausrichters, der automatisch für das BBL TOP FOUR qualifiziert ist, werden aus der Wertung genommen), in einer Qualifikationsrunde die drei Teilnehmer für die Endrunde aus. Die drei Paarungen der Qualifikationsrunde werden ausgelost. Die Gewinner sind für das BBL TOP FOUR qualifiziert.

BBL ALLSTAR Day

Beim ALLSTAR Day handelt es sich um eine Entertainment-Veranstaltung mit diversen Programmpunkten. Neben dem BBL ALLSTAR Game mit den besten Spielern der Liga werden an diesem Tag noch die Dunking- und Dreier-Contest ausgetragen. Abgerundet wird der XXL-Basketballtag mit dem Spiel der Top-Talente aus der Nachwuchs Basketball Bundesliga (NBBL). Erstmalig ging der ALLSTAR Day 1987 in Ludwigsburg über die Bühne. 20 Mal fand das ALLSTAR Game nach dem Modus „Nord vs. Süd“ statt; siebenmal hieß es „National vs. International“. Die Veranstaltung 2017 ist für den 14. Januar terminiert.

Geschäftsführung, Präsidium, Ausschüsse, Gremien

Das Präsidium: Robert Wintermantel, Rolf Beyer, Alexander Reil und Marco Baldi

Dem Präsidium gehören an: Alexander Reil (Präsident, 1. Vorsitzender MHP RIESEN Ludwigsburg), Marco Baldi (Vizepräsident, Geschäftsführer ALBA BERLIN), Robert Wintermantel (Vizepräsident, Geschäftsführer WALTER Tigers Tübingen) und Rolf Beyer (Vizepräsident, Geschäftsführer Brose Bamberg). Das Präsidium wurde am 2. Juli 2015 für drei Jahre gewählt. Die Mitglieder des Aufsichtsrats sind Ingo Weiss (DBB, Münster), Prof. Dr. Klaus Heubeck (Köln) und Andreas Oettel (ratiopharfm ulm). 

Sitz der Geschäftsstelle der BBL ist seit dem Jahr 2000 Köln. Der derzeitige Geschäftsführer Dr. Stefan Holz löste am 01.09.2015 Vorgänger Jan Pommer ab. Pommer übernahm am 1. April 2005 vom ersten General Commissioner der BBL, Otto Reintjes, der fünf Jahre im Amt war.

Christian Polenz, COO der TeamBank AG, und Dr. Stefan Holz, BBL-Geschäftsführer

Beirat der easyCredit BBL:

Beirat der easyCredit BBL:

Obere Reihe von links nach rechts:

  • Dr. Karsten Benz, Vice President Sales and Services Europe der Deutschen Lufthansa AG, Frankfurt
  • Prof. Dr. habil. Christoph Burmann, Lehrstuhl für innovatives Markenmanagement, Universität Bremen
  • Prof. Dr. jur. Martin Henssler, Direktor des Instituts für Arbeits- und Wirtschaftsrecht der Universität Köln (Vorsitzender des Beirats der easyCredit BBL)
  • Henning Gebhardt, Leiter Deutsche Aktien, Deutsche Asset & Wealth Management Investment GmbH, Frankfurt

Untere Reihe von links nach rechts:

  • Dr. Tonio Kröger, Chairman und CEO DDB Group Germany, Berlin
  • Bernd Schiphorst, Vorstandsmitglied WMP Eurocom AG, Berlin
  • Detlef Schrempf, ehemaliger Spieler der Seattle SuperSonics, Seattle
  • Prof. Dr. Herbert Woratschek, Lehrstuhl für Dienstleistungsmanagement der Universität Bayreuth.

Für die Lizenzierung sind der Gutachterausschuss und der Lizenzligaausschuss verantwortlich. Vorsitzender des Gutachterausschusses ist Reiner Moschall (Leverkusen). Seine Beisitzer sind Peter Behrbohm (Braunschweig), Michael Birke (Braunschweig), Dr. Christian Frystatzki (Bonn) und Karl Pfeil (Düsseldorf).

Der Lizenzligaausschuss setzt sich aus Dr. Thomas Braumann (Vorsitzender, Bremen), Regina Kulms (Oldenburg, Beisitzerin), Alexander Reil (Ludwigsburg, Beisitzer) und Wolfgang Brenscheidt (Beisitzer, DBB) zusammen.


Das Schiedsgericht besteht aus Wolfgang Schreier (Vorsitzender, Gießen), Wolfgang Pertek (Beisitzer, Gießen), Georg Schmidt (Beisitzer, Trier), Manfred Aps (Beisitzer, Bonn) und Prof. Dr. Martin Nolte (Beisitzer, Köln).

Unabhängiger Spielleiter der BBL ist Dirk Horstmann (Kamen).

Für das BBL-Schiedsrichterreferat im DBB verantwortlich sind: Boris Schmidt (Manager, Hamburg) und Dr. Winfried Gintschel (Instructor, Uffenheim) sowie das BBL-Schiedsrichterbüro mit Ines Staudenmayer. Das Aufsichtsgremium besteht aus Michael Geisler (DBB, Wendelstein) und Karl Pfeil (BBL GmbH, Düsseldorf).

Seit 2009 ist Hans Herbst als Ombudsmann tätig. Der pensionierte Richter und ehemalige Staatsanwalt aus Bamberg ist Vertrauensperson für Spieler, Trainer, Manager, Mitarbeiter des Vereins sowie Schiedsrichter und Kommissare. Der Ombudsmann, der in seinem Wirken unabhängig und neutral ist, soll die Integrität des Wettbewerbs und das sportliche Fair Play durch Professionalität und Neutralität wahren.

TV-Situation

Die Deutsche Telekom AG hat sich die Medienrechte bis zum Ende der Saison 2017/2018 gesichert. Gezeigt werden alle 306 Hauptrunden-Begegnungen live auf den Plattformen der Deutschen Telekom (Entertain, PC, Tablet, Smartphone). Darüber hinaus werden die Playoff-Partien, die Spiele der Pokal-Endrunde (BBL TOP FOUR) und deren Qualifikation sowie der BBL ALLSTAR Day produziert und live ausgestrahlt. Highlight-Zusammenfassungen auf „Telekom Basketball“ runden die Basketball-Berichterstattung ab. Weitere Informationen zu dem Angebot finden sich auf www.telekombasketball.de.

Darüber hinaus strahlt SPORT1 in den Spielzeiten 2016/2017 und 2017/2018 bis zu 48 Begegnungen pro Saison live im Free-TV aus. Die Vereinbarung mit SPORT1 sieht vor, dass der Sender 34 Spiele der Hauptrunde sowie 14 Begegnungen der Playoffs im Free-TV überträgt.

Eine Berichterstattung in Zusammenfassungen findet in der Spielzeit 2016/2017 zudem bei ARD, ZDF und den 3. Programmen statt. Die Öffentlich-Rechtlichen zeigen in ihren Regelsport- sowie Nachrichtensendungen Ausschnitte der BBL-Begegnungen.


Internet

Seit der Saison 2014/2015 ist LAOLA1 Dienstleister für die Homepage (www.easyCredit-BBL.de). Die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen, das für die Konzeption, das Design sowie die Umsetzung von zahlreichen Web-Sites und Video-Portalen im Sportbereich verantwortlich zeichnet, ist langfristig angelegt. Weitere Informationen zu LAOLA1.TV finden sich unter www.laola1.tv. Die offizielle Homepage der BBL verbucht im Monat 800.000 Visits und mehr als drei Millionen Page Impressions.

Sponsoren & Partner

Offizieller Ball-Partner und Ausstatter der Schiedsrichter (Hemden und Hosen) ist der renommierte Sportartikel-Hersteller Spalding und dessen deutscher Vertriebspartner Uhlsport. Die erfolgreiche Partnerschaft, die seit dem 1. Juli 2007 besteht, läuft bis ins Jahr 2017.

Zuschauer

1.494.995 Zuschauer kamen zu den 331 Begegnungen der Saison 2015/2016. Das entspricht einem Schnitt von 4.517 Zuschauern und ist der drittbeste Wert in der Liga-Historie.

Positiv-Quote deutsche Spieler & Home-Grown-Player-Regelung

In der Saison 2016/2017 müssen Minimum vier von mindestens zehn Spielern, die auf dem Spielberichtsbogen zu vermerken sind, über einen deutschen Pass verfügen; bei elf Spielern sind es deren fünf. Bei der Maximalzahl von zwölf Spielern steigt die Zahl der deutschen Akteure auf sechs an. Darüber hinaus kommt die Home-Grown-Player-Regelung zur Anwendung. Die besagt, dass ausländische Akteure deutschen Spielern gleichgestellt sind, wenn diese folgende Kriterien erfüllen:

a)      Durchgängige Teilnahmeberechtigung von mindestens drei Jahren im Jugendbereich (JBBL und/oder NBBL) für den Erstligisten bzw. seinen Kooperationspartner vor Beantragung einer Teilnahmeberechtigung in der BBL.

b)      Der Spieler beantragt bei dem Erstligisten bzw. dem finanziellen Träger des Jugendbereichs (JBBL/NBBL), für den er bereits eine Teilnahmeberechtigung im Jugendbereich hatte, eine Teilnahmeberechtigung für die BBL, die auf einem mindestens zwei Jahre ununterbrochenem, gültigen Vertrag beruht.

Die Positivquote (6+6-Regelung) und die Home-Grown-Player-Regelung gilt bis zum Ende der Saison 2019/2020

Saison Spieler auf Spielberichtsbogen Deutsche
2015/2016 10--11--12 4--5--6

Nachwuchs Basketball Bundesliga / Jugend Basketball Bundesliga

Um den deutschen Nachwuchs zu fördern, wurde in der Saison 2006/2007 die Nachwuchs Basketball Bundesliga (NBBL) eingeführt. Hierbei handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt von easyCredit BBL, Deutscher Basketball Bund und AG 2. Basketball-Bundesliga Herren. Die NBBL ist deutschlandweit in vier Divisionen unterteilt. Nach Abschluss der Hauptrunde (Hin- und Rückspiel) schließen sich für die Top-Teams, in der Regel sind dies 16, die Playoffs an. Die besten Vier nach Beendigung der zwei K.o.-Runden spielen dann im Rahmen eines TOP4 den Meister aus. Die Mannschaften, die sich nicht für die Playoffs qualifiziert haben, spielen in den Playdowns den oder die Absteiger aus. Die Nachwuchs-Mannschaften der Erstligisten sind verpflichtet, an dieser Nachwuchsrunde teilzunehmen – gegebenenfalls mittels einer Wildcard. Weitere Informationen zur NBBL finden sich unter www.nbbl-basketball.de.

Seit der Saison 2009/2010 wird zudem der Deutsche Meister in der Altersklasse U16 ermittelt. Weitere Informationen zur JBBL finden sich unter www.jbbl-basketball.de.

easyCredit Telekom Spalding Kinder plus Sport