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Europapokal-Vorberichte
Euroleague am Freitag: Berlin in der Schmelinghalle gegen Zagreb / München landet in Bambergs Eurocup-Gruppe Camera 4

Euroleague am Freitag: Berlin in der Schmelinghalle gegen Zagreb / München landet in Bambergs Eurocup-Gruppe

— Horst Schneider

In der Euroleague muss ALBA am Freitag für sein Heimspiel gegen Cedevita Zagreb in die ungewohnte Max-Schmeling-Halle ausweichen. Gegen den bereits ausgeschiedenen kroatischen Meister geht es aber nur noch darum, ob ALBA als Gruppenvierter in die TOP16-Gruppe E oder als Gruppendritter in die TOP16-Gruppe F kommt.

Das Euroleague-Abschiedsspiel des FC Bayern München bei Fenerbahce Istanbul am Freitag hat hingegen keinen Einfluss mehr auf die Abschlussplatzierung der Münchener, die die Gruppe C so oder so als Fünfter beenden.

 

Euroleague: Berlin -Cedevita Zagreb (Fr, 20.15 Uhr)

Status quo: Angesichts der schwierigen Umstände, unter denen sie in dieses Spiel gehen müssen, werden die Berliner doppelt froh sein, dass sie ihr TOP16-Ticket schon in der Tasche haben. Eine anderweitige Belegung der o2 World zwingt ALBA, am Freitag in die ungewohnte Max-Schmeling-Halle auszuweichen und dann fehlen auch noch der verletzte Jonas Wohlfarth-Bottermann und womöglich auch noch Reggie Redding (neuer Trauerfall in der Familie). Bei einem Sieg spielt ALBA ab Januar als Gruppendritter in der TOP16-Gruppe F (u. a. gegen ZSKA, Fenerbahce, Olympiakos, Efes und Mailand), bei einer Niederlage bleiben die Berliner Vierter und gehen in die TOP16-Gruppe E, wo die Gegner u. a. Real Madrid, Maccabi, Panathinaikos, Galatasaray und FC Barcelona heißen würden.

Hinspiel: Ohne die verletzten Marko Banic und Vojdan Stojanovski legte ALBA beim 80:67-Sieg in Zagreb mit einer bärenstarken Verteidigungsleistung die Grundlage für den späteren TOP16-Einzug. Nur Roko Ukic (15) und Tomislav Zubcic (13) punkteten für Cedevita zweistellig. Bei ALBA war Jamel McLean mit 20 Zählern der beste von fünf zweistelligen Scorern.

Die Stars: Jasmin Repesa (in Personalunion auch kroatischer Nationaltrainer) hat bei Cedevita einige seiner talentiertesten jungen Nationalspieler im versammelt. Center Miro Bilan (12,6 PPG und 6,7 RPG) und Fran Pilepic (12,2 PPG mit einer Dreierquote von 54,5 Prozent) waren in der Euroleague die erfolgreichsten. Dirigiert wird das Team vom Routinier Roko Ukic (10,6 PPG und 5,0 APG) und vom bosnischen Nationalspieler Nemanja Gordic (9,8 PPG und 4,0 APG).

Aktuelle Form: In der Adria-Liga gewann der Dritte Cedevita (8:4 Siege) am Sonntag das Spitzenspiel beim Zweiten Buducnost 80:70 und legte dabei eine sensationelle Dreierquote von 80 Prozent (12/15) auf.

Alte Bekannte: Das Schicksal erlaubt sich manchmal makabre Scherze. Ausgerechnet gegen Cedevita Zagreb muss ALBA in die Arena ausweichen, in der der damalige ALBA-Kapitän und heutige Cedevita-Sportdirektor Matej Mamic am 26. November 2005 bei einem Bundesligaspiel eine Rückenmarksprellung erlitt, die seine aktive Karriere abrupt beendete. Zum Glück ist der ALBA immer noch in großer Freundschaft verbundene Kroate ansonsten wieder wohlauf.

Livestream / TV: Das Spiel wird ab 20.10 Uhr als kostenpflichtiger Livestream auf Sport1.de übertragen.

 

Euroleague: Fenerbahce Ülker Istanbul – München (Fr, 21.00 Uhr)

Status quo: In der Gruppe C ist nach Turows Niederlage am Donnerstag alles entschieden. Das Spiel in der im asiatischen Teil Istanbuls gelegenen Ülker Sports Arena (13.500 Plätze) hat keinen Einfluss mehr auf die Platzierung der Bayern. Als Fünfter setzt der Deutsche Meister die Saison in der Eurocup-Last32 fort und trifft dort in der Gruppe K auf die Brose Baskets, Dijon und Ljubljana.

Hinspiel: Die Münchener machten gegen Fenerbahce mit je 16 Punkten von Nihad Djedovic und Vasilje Micic sowie je 15 von Heiko Schaffartzik (8 Assists) und John Bryant ihr vielleicht sogar bestes Heimspiel in der Euroleague, aber Fenerbahce machte auch eines seiner besten Saisonspiele und fand in Andre Goudelock (34 Punkte), der mit 10/13 Dreiern einen neuen Euroleague-Rekord aufstellte, einen an diesem Abend nicht zu stoppenden Vollstrecker.

Die Stars: Trainer Zeljko Obradovic (achtfacher Final4-Gewinner) hat das Ziel formuliert, Fenerbahce Ülker Istanbul als erstes türkisches Team seit 2001 (Efes Istanbul in der FIBA-Europaliga) ins Final Four zu führen und hat dafür ein angemessenes Star-Ensemble beisammen, in dem US-Guard Andre Goudelock (18,3 PPG), Forward Nemanja Bjelica (11,6 PPG und 5,7 RPG) und Center Jan Vesely (9,9 PPG und 6,2 RPG) die schillerndsten Namen sind.

Aktuelle Form: Fenerbahce Ülker festigte drei Tage nach seinem gefeierten Verlängerungssieg in Barcelona (mit 23 Punkten durch den 22-jährigen Bogdan Bogdanovic) in der türkischen Liga seinen zweiten Tabellenplatz (8:2 Siege) mit einem 99:92-Sieg über den Verfolger Banvit. Matchwinner war Nemanja Bjelica mit 21 Punkten und zehn Rebounds.

Alte Bekannte: Vor zwei Jahren unterschrieb Bo McCalebb einen millionenschweren Dreijahresvertrag bei Fenerbahce, doch im Sommer wollte Trainer Zeljko Obradovic den US-Amerikaner nicht mehr im Team haben. Könnte das vielleicht eine Motivation für McCalebb sein, es den Türken nun im Trikot des FC Bayern mal so richtig zu zeigen?

Livestream / TV: Das Spiel wird ab 20.55 Uhr als kostenpflichtiger Livestream auf Sport1.de übertragen.

 

Bereits gespielt diese Woche:

 

Eurocup: Oldenburg - Virtus Rom (Mi, 20.00 Uhr)

Status quo: Nachdem die erhoffte Schützenhilfe durch Sevilla am Dienstag ausgeblieben ist, müssen sich die EWE Baskets mit dem Heimspiel gegen den bereits für die Last32 qualifizierten Tabellenführer Virtus Rom aus dem Eurocup 2014/15 verabschieden.

Hinspiel: Casper Ware machte seine Sache bei seinem Debüt aus dem Stand mit 14 Punkten und fünf Assists recht gut und die Oldenburger um Adam Chubb (18 Punkte) zogen im dritten Viertel mit einem 15:2-Lauf auf 57:42 davon. Trotzdem gab es kein Happy End für die EWE Baskets, weil der kroatische Spielmacher Rok Stipcevic (23 Punkte, fünf-von-sieben Dreier und sechs Assists) im Schlussviertel groß aufdrehte und die Römer mit einem 16:1-Lauf zum 80:74 zurückschlugen (Endstand 83:81).

Die Stars: Topscorer im Team von Trainer Lucas Dalmonte sind die beiden US-Guards Brandon Triche (15,7 PPG und 3,9 APG) und Kyle Gibson (14,0 PPG). Das defensive Rückgrat der Römer bilden Forward Bobby Jones (12,1 PPG und 5,m4 RPG) der Center Jordan Morgan (10,3 PPG und 7,7 RPG). Gefährlichster Schütze ist der flinke Rok Stipcevic mit einer Dreierquote von 45,5 Prozent.

Aktuelle Form: Die im Eurocup schon lange für die Last32 qualifizierten Römer tun sich in der italienischen Liga weiter schwer. Am Samstag kassierte Virtus beim Tabellennachbarn Avellino mit 70:74 schon die vierte Auswärtsniederlage in Folge und ist in der Serie A mit 4:6 Siegen nur Elfter. Topscorer der Römer, die ihre Heil in 13/30 Dreiern suchten, waren Maxime De Zeeuw (15) und Jordan Morgan (12).

Livestream / TV: Der Lokalsender Oeins zeigt ab 22.00 Uhr eine zeitversetzte Aufzeichnung.

 

Eurocup: Bonn - Grissin Bon Reggio Emilia (Mi, 19.30 Uhr)

Status quo: Wie die Telekom Baskets (3:6 Siege) hat auch Reggio Emilia (2:7) keine Chance mehr, den vierten Platz und damit die nächste Runde zu erreichen.

Hinspiel: Ohne den verletzten Drake Diener und den grippekranken Rimantas Kaukenas wurde Reggio Emilia im Schlussviertel das Opfer einer furiosen Bonner Aufholjagd. In der 28. Minute schon 48:69 hinten, schockten die Bonner die Gastgeber in Bologna mit acht Dreiern im Schlussviertel und gewannen noch 85:84. Topscorer der Norditaliener waren Donnell Taylor und Achille Polonara mit je 19 Punkten. Beste Bonner waren Benas Veikalas (18) und Steve Wachalski (12) mit zusammen 9/15 Dreiern.

Die Stars: Die Nationalspieler Andrea Cinciarini (10,9 PPG und 5,8 APG) und Achille Polonara (12,0 PPG und 7,0 RPG) sowie der letztjährige MVP der italienischen Liga, Drake Diener (14,0 PPG), sind die effektivsten Spieler im Team von Trainer Massimiliano Menetti. Center Darjus Lavrinovic lässt sein Können nur sporadisch aufblitzen.

Die aktuelle Form: Im Gegensatz zum Eurocup läuft es für Reggio Emilia in der italiensichen Liga super. Mit einem 68:59-Auswärtssieg im Spitzenspiel stürzte man am Sonntag den Tabellenführer Venedig in dessen Halle und ist nun selbst wieder Erster (8:2 Siege). Beste Werfer waren Donnell Taylor (16) und der nach seiner Verletzung immer besser in Schwung kommende Drake Diener (13).

Alte Bekannte: Die angekündigte dreiwöchige Genesungszeit von Rimantas Kaukenas läuft just in dieser Woche ab. Die Rückkehr des mittlerweile 37-jährigen Litauers nach Bonn, wo er 2003/04 eine starke Saison für die Telekom Baskets spielte, könnte dieses Spiel um die „goldene Ananas“ noch zu einer runden Sache machen.

 

Eurocup: CAI Saragossa – Bamberg (Mi, 20.30 Uhr)

Status quo: Beide Clubs haben ihren Platz in der Last32-Runde sicher. Die Spanier gehen als Gruppendritter oder -vierter in die nächste Runde. Die Brose Baskets stehen schon als Zweiter fest und werden als solcher in der Last32-Gruppe K auf Dijon und Ljubljana sowie auf den Fünften der Euroleague-Gruppe C (Bayern oder Turow) treffen.

Hinspiel: Die Bamberger Zuschauer (und auch Saragossa) staunten nicht schlecht über das perfekte Saisondebüt von Josh Duncan (21 Punkte, drei-von-drei Dreier). Den daraus resultierenden 35:14-Blitzstarttart konnten die Bamberger zwar trotz einer großen Reboundüberlgenheit (45:25) und einem Double-Double von Brad Wanamaker (zwölf Punkte und zehn Assists) nicht durchziehen. Aber die Spanier blieben bis auf Chris Goulding (25 Punkte) zu harmlos, um den Bamberger 90:74-Sieg noch zu gefährden.

Die Stars: Trainer Joaquin Ruiz setzt auf eine ausgeglichene und tiefe Elfer-Rotation, in der kein Spieler weniger als zehn Minuten und keiner mehr als 28 Minuten pro Spiel auf dem Parkett steht. Die Topscorer sind der australische Shooting Guard Chris Goulding (15,4 PPG) und die serbischen Innenspieler Stevan Jelovac (12,6 PPG) und Rasko Katic (11,6 PPG). Die fünf Spieler, die im Hinspiel in Bamberg noch starteten, kommen aktuell alle von der Bank.

Aktuelle Form: Saragossa, mit 6:5 Siegen Achter der spanischen Liga, musste am Sonntag beim FC Barcelona die Zeche für die erste Euroleague-Niederlage zahlen, die die Katalanen drei Tage zuvor in eigener Halle kassiert hatten. Beim 67:90 in Barcelona punkteten einzig die Center Stevan Jelovac (15) und Rasko Katic (10) zweistellig.

Alte Bekannte: Der ehemalige Tübinger Center Rasko Katic (wurde im Hinspiel in Bamberg nicht eingesetzt) kam zu Saisonbeginn kurzfristig für den nicht fitten Giorgii Shermadini nach Saragossa, hat sich dort aber in nur wenigen Wochen in die erste Fünf gespielt.

Livestream / TV: Das Spiel wird im TV ab 20.25 Uhr live auf Sport1+ übertragen (als kostenloser Livestream auf Sport1.de).

 

Eurocup: JDA Dijon - Artland Dragons (Mi, 20.30 Uhr)

Status quo: Die Artland Dragons haben ihre letzte Chance bereits verspielt, während es für die Franzosen im 4.600 Zuschauer fassenden Sportpalast J. M. Geoffroy von Dijon nur noch darum geht, ob sie als Gruppenzweiter oder –dritter in die Last32-Runde gehen.

Hinspiel: Das nach Verlängerung 76:79 verlorene Hinspiel war eines von insgesamt vier Spielen, die die Artland Dragons in der Gruppe B denkbar knapp und unglücklich verloren haben. In einem Katz-und –Maus-Spiel zog Dijon immer wieder leicht davon, um dann doch wieder von den Dragons, bei denen Lawrence Hill mit 16 Punkten und zwölf Rebounds glänzte, eingefangen zu werden. David Holston (zehn Punkte und zehn Assists) rettete Artland mit einem Dreier und zwei Freiwürfen in die Verlängerung, in der sich die Franzosen um Erving Walker (21 Punkte und fünf Assists) dann aber doch 79:76 durchsetzten.

Die Stars: Obwohl Dijons Trainer Jean-Louis Borg mit einem der kleineren Budgets der französischen Liga wirtschaften muss (knapp vier Millionen Euro), hat sich JDA Dijon mit seiner sattelfesten Verteidigung und den starken US-amerikanischen Neuzugängen Erving Walker (14,3 PPG und 4,4 APG) und Steven Gray (10,3 PPG) zu einem Playoff-Kandidaten gemausert. Für Kontinuität im Frontcourt sorgt das schon in der letzten Saison starke Innen-Duo Andre Harris und Zach Moss.

Aktuelle Form: Mit 7:5 Siegen rangiert das in der französischen Liga vor allem für seine starke Verteidigung respektierte JDA Dijon jenseits des Rheins auf dem fünften Tabellenplatz. Am Samstag gewannen die Burgenländer beim Tabellennachbarn Nancy ein wichtiges Auswärtsspiel 73:64. Beste Werfer waren Steven Gray (21) und Erving Walker (16).

 

EuroChallenge: Boras Basket - Frankfurt (Di, 19.00 Uhr)

Status quo: Frankfurt und Boras gehen in der 3.000 Zuschauer fassenden Borashallen von Boras mit je 3:2 Siegen in dieses letzte Spiel, dessen Sieger sich somit für die Last32 qualifiziert.

Hinspiel: Auf dem Höhepunkt der Verletzungskrise mussten die Frankfurter mit nur drei Ausländern (Robertson, Doornekamp und der aus dem ProB-Team ausgeliehene Kyle Fossman) in dieses Schlüsselspiel gehen, für das die SKYLINERS auch noch nach Rüsselsheim ausweichen mussten. Ohne Schützen von außen trugen Johannes Voigtmann (20 Punkte + 10 Rebounds) und Danilo Barthel (15 + 6) die Hessen durch die Partie, doch am Ende tippte Adama Darboe (sieben Punkte und sieben Assists) den Ball zum 72:70-Sieg der Schweden durch die Reuse. Topscorer für Boras war James Miller mit 23 Punkten.

Die Stars: Der 35-jährige James Miller ist mit 21,2 PPG, im Schnitt drei Dreiern (bei einer Quote von 41,7 Prozent) sowie 4,2 APG der überragende Anführer der Schweden und drittbester Werfer der EuroChallenge. Auch der Finne Samuel Haanpää (15,4 PPG) ist mit 43,5 Prozent ein gefährlicher Distanzschütze. Im Frontcourt sind der routinierte Christian Maraker (16,6 PPG und 9,8 RPG) sowie Chris McKnight (16,3 PPG) die größten Trümpfe von Trainer Pat Ryan. Der dänische Nationalspieler Guard Adama Darboe (8,2 PPG und 4,8 APG) komplettiert die erste Fünf.

Aktuelle Form: Drei Tage nach dem in Aalst 118:119 verlorenen Verlängerungsdrama (mit 34 Punkten durch James Miller) kassierte Boras am Freitag auch in der schwedischen Liga in Uppsala eine 83:89-Niederlage (Samuel Häänpaa 21 und James Miller 18 Punkte) und ist mit nunmehr mit nunmehr 10:4 Sieger hinter Uppsala nur noch Tabellenvierter.

 

EuroChallenge: Enel Brindisi - Ulm (Di, 21.45 Uhr)

Status quo: Die Ulmer haben zwar den direkten Vergleich gegen das punktgleiche Den Bosch (je 3:2 Siege) verloren, aber in einem Dreiervergleich Brindisi-Ulm-Den Bosch wären die Ulmer besser als die Holländer. Deshalb können sich die Ulmer mit einem Sieg in Italien aus eigener Kraft für die Last32 qualifizieren. Brindisi (4:1) kann sich im 3.500 Zuschauer fassenden Sportpalast „Elio Pentassuglia“ eine Niederlage mit bis zu 23 Punkten erlauben, ohne seine eigene Qualifikation zu gefährden,

Hinspiel: Nach einem 9:31-Fehlstart kämpften sich die Ulmer, angeführt vom im zweiten Viertel auf die Centerposition gerückten Marty Leunen und Adam Hess (mit je zwölf Punkten Topscorer einer sehr ausgeglichen scorenden Ulmer Mannschaft) zurück ins Spiel. Doch Brindisis mit 31 Punkten überragender Marcus Denmon besiegelte vier Sekunden vor Schluss mit einem Dreier die 76:77-Niederlage.

Die Stars: Der überragende Topscorer bleibt mit einer Dreierquote von 48,6 Prozent Marcus Denmon (18,0 PPG und 2,4 APG). Aber sonst hat das Team von Trainer Piero Bucchi sein Gesicht seit dem Hinspiel stark verändert. Point Guard Sek Henry und Center Dejan Ivanov haben in Ulm ihr letztes Spiel für Brindisi gemacht. Ihre Plätze haben Jacob Pullen (9,5 PPG und 3,5 APG) und der von einer Verletzung genesene James Mays (11,0 PPG und 7,5 RPG) eingenommen. Für US-Center Cedric Simmons (Kreuzbandriss) wurde am Wochenende Michael Eric nachverpflichtet.

Aktuelle Form: Brindisi rangiert mit 6:4 Siegen weiter im oberen Mittelfeld der italienischen Liga. Am Samstag genügte den Süditalienern beim Neunten Pistoia eine große Wurf-Gala ihres US-Duos Jacob Pullen (26) und Marcus Denmon (24) zum 83:70-Sieg.

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