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Europapokal-Vorberichte
Euroleague am Freitag: Albatrosse möchten gegen den französischen Meister Limoges den ersten Sieg holen Camera 4

Euroleague am Freitag: Albatrosse möchten gegen den französischen Meister Limoges den ersten Sieg holen

— Horst Schneider

In der vierten Europapokalwoche trennt sich am vierten Spieltag schon die Spreu vom Weizen. In der Euroleague müssen sowohl der FC Bayern München (am Donnerstag beim polnischen Merister Turow Zgorzelec) als auch ALBA BERLIN (am Freitag gegen den französischen Meister CSP Limoges) Siege einfahren, um ihre TOP16-Chancen zu wahren. (Foto: Camera 4)

Euroleague: Berlin – CSP Limoges (Fr, 20.00 Uhr)

Status quo: Die Bilanz von 0:3 Siegen sieht für ALBA BERLIN in der Gruppe B nicht schön aus, muss aber noch nicht das Ende der TOP16-Träume bedeuten, wenn die Berliner am Freitag ihr Heimspiel gegen den französischen Meister gewinnen. Der hat nämlich auch erst einen Sieg (gegen Cedevita Zagreb) auf dem Konto und ist damit wohl neben den Kroaten ALBAs direkter Konkurrent im Kampf um den wichtigen vierten Platz.

Die Stars: Ein auf 7,2 Millionen Euro aufgestocktes Budget ermöglichte Trainer Jean-Marc Dupraz (gehörte als Center dem Euroleague-Champion 1993 an), sein Meisterteam durch die US-Schützen Jamar Smith und Ramel Curry sowie durch den routinierten brasilianischen Center J. P. Batista zu verstärken. Aus Barcelona wurde Leo Westermann, Frankreichs 22-jährige Aufbau-Hoffnung, ausgeliehen. Seine Topscorer hat Limoges wie in der vergangenen Saison mit Adrien Moerman und Nobel Boungou-Colo auf den Positionen drei und vier.

Aktuelle Form: Was ALBA am Sonntag gegen den FC Bayern noch vor sich hat, hat Limoges schon hinter sich. Am Montag stand in Straßburg die Neuauflage des letztjährigen französischen Finales auf dem Programm. Angeführt vom überragenden Adrien Moerman (24 Punkte, 4/4 Dreier und 8 Rebounds) und mit 15 Punkten von Jamar Smith gewann Limoges 65:56 und verdrängte die Elsässer mit einer starken Verteidigungsleistung von der Tabellenspitze (beide jetzt mit 5:1 Siegen).

Alte Bekannte: Mit Shooting Guard Jamar Smith und Trent Plaisted stehen zwei Akteure im Kader des französischen Meisters, die in der vergangenen Saison schon mit den Brose Baskets bzw. mit ratiopharm ulm in der o2 World gegen ALBA gespielt haben.

Historie: CSP Limoges ist mit dem Gewinn des Korac Cups 1982, 1983 (Finale in der Berliner Deutschlandhalle) sowie 2000 und mit dem sensationellen Gewinn der Europaliga 1993 Frankreichs international erfolgreichster Club. Nach finanziellen Unregelmäßigkeiten stürzte CSP in späteren Jahren bis in die dritte Liga ab. Schon in der zweiten Saison nach dem Wiederaufstieg gewann Limoges in der vergangenen Saison seinen zehnten Meistertitel.

Livestream / TV: Das Spiel wird ab 19.55 Uhr als kostenpflichtiger Livestream auf Sport1.de übertragen. Im TV sendet Sport1+ ab 22.30 Uhr eine zeitversetzte Aufzeichnung.

 

Euroleague: PGE Turow Zgorzelec - München (Do, 19.00 Uhr)

Status quo: Das Gastspiel beim polnischen Meister ist das Auswärtsspiel, das wahrscheinlich auch alle anderen Kontrahenten in der Gruppe C gewinnen werden. Für den FC Bayern ist deshalb ein Sieg in Polen fast schon Pflicht, zumal Turow das Spiel nicht in Zgorzelec austragen kann, weil sich die ursprünglich für September geplante Einweihung der neuen Arena dort verzögert hat. Stattdessen wird ins 100 Kilometer östlich von Zgorzelec gelegene Lubin ausgewichen, wo sich schon gegen Fenerbahce nur 1.700 Fans in der knapp 4.000 Zuschauer fassenden Halle verloren.

Die Stars: Der serbische Trainer Miodrag Rajkovic kann in seiner dritten Saison bei Turow auf das fast komplette Meiserteam um die vier Nationalspieler Lukasz Wisniewski, Filip Dylewicz, Michal Chylinski und Damian Kulig zählen. Auch US-Point Guard Tony Taylor blieb Turow treu. Neu im Team sind der rumänische Power Forward Vlad Moldoveanu und US-Guard Mardy Collins, der den nach Oostende abgewanderten letztjährigen MVP, P. J. Prince, ersetzen muss. Vor zwei Wochen angelte sich Turow zudem mit Chris Wright einen weiteren US-Forward.

Aktuelle Form: Glich Turow zu Saisonbeginn nach vielen Verletzungen noch einem Lazarett, vermisst Trainer Rajkovic zum Spiel am Donnerstag nur noch den routinierten Lukascz Wisniewski. In der polnischen Liga hat der Meister den schwierigen Monat überraschend gut überstanden und steht ungeschlagen an der Tabellenspitze. Am Montag brachte Turow dabei das Kunststück fertig, den Fünften Rosa Radom trotz 25 Ballverlusten 78:59 zu schlagen. Topscorer waren Tony Taylor (20), Michal Chylinski (17) und der seit Wochen in Hochform agierende Damian Kulig (16).

Historie: Der vom polnischen Energiekonzern PGE gesponsorte Club aus der Europastadt Görlitz/Zgorzelec hat sich in den letzten zehn Jahren zu einer festen Größe in der polnischen Liga gemausert. In der vergangenen Saison gelang der erste Meistertitel und die damit verbundene Qualifikation zur Euroleague. International stellte der Einzug ins Viertelfinale des ULEB Cups 2008 den bisher größten Erfolg Turows dar.

Livestream / TV: Das Spiel wird ab 18.55 Uhr live auf Sport1 übertragen (kostenloser Livestream auf Sport1.de).

 

Eurocup: Bonn – Paris-Levallois (Mi, 19.30 Uhr)

Status quo: In der Gruppe A kämpfen vier Teams mit je 1:2 Siegen um die Plätze drei bis sechs. Für die Bonner als einer dieser vier Mannschaften ist das Heimspiel gegen die ebenfalls 1:2 Siege aufweisenden Franzosen vor diesem Hintergrund doppelt wichtig.

Die Stars: Trainer Greg Beugnot hat dem vielseitigen US-Forward Blake Schilb im Sommer mit Sharrod Ford und Point Guard Mike Green (zuletzt Khimki Moskau) zwei weitere erfahrene US-Stars an die Seite gestellt. Die drei US-Amerikaner waren am vergangenen Mittwoch beim 55:81 in Bamberg die einzigen, denen eine zweistellige Punktausbeute gelang.

Aktuelle Form: Nur zwei Tage nach der Eurocup-Klatsche in Bamberg gelang Paris-Lavallois in Frankreich ein bemerkenswerter 64:60-Sieg über ASVEL Villeurbanne. Paris lag ohne Glück bei den Dreiern (0/12 zur Halbzeit) bis zur Schlussphase zurück, um dann das Resultat mit einem 12:0-Endspurt auf den Kopf zu stellen. Die Matchwinner hießen einmal mehr Mike Green (elf Punkte), Sharrod Ford (zwölf Punkte und 14 Rebounds) sowie Blake Schilb (15 Punkte). Paris steht nun in Frankreich bei 3:3 Siegen.

Alte Bekannte: Sharrod Ford kam im Februar 2006 zu ALBA BERLIN und spielte bis zum Sommer 2007 für die Albatrosse. 2011 heuerte er erneut in der Beko BBL an, verließ den FC Bayern überraschend aber schon nach der Preseason. Nachhaltiger war sein 2012 vollzogener Wechsel zu den Brose Baskets, für die er bis 2014 spielte und mit denen er 2013 Deutscher Meister wurde.

Historie: Angeblich steht ein Investor aus Quatar bereit, um den 2007 aus einer Fusion des Stadtteilclubs SC Levallois mit Racing Paris entstandenen Club zu einem Euroleague-Schwergewicht zu machen. In dieser Saison muss der letztjährige Sechste der französischen Meisterschaft mit seinem offiziell auf 5,4 Millionen Euro bezifferten Budget aber noch verhältnismäßig kleine Brötchen backen.

 

Eurocup: SIG Straßburg - Bamberg (Mi, 20.30 Uhr)

Status quo: Mit einem Sieg in der 6.200 Zuschauer fassenden Rhenus-Sportarena könnten die Brose Baskets in der Gruppe A mit den bislang noch ungeschlagenen Straßburgern gleichziehen. Auch der direkte Vergleich zwischen diesen beiden Favoriten könnte von Bedeutung sein.

Die Stars: Der einst für Gießen, Bremerhaven, Oldenburg und Tübingen spielende Louis Campbell teilt sich in Straßburg in der dritten Saison die Organisation des Spielaufbaus mit dem Nationalspieler Antoine Diot. Im Frontcourt fehlt Trainer Vincent Collet (in Personalunion auch Nationaltrainer) der baumlange Center Romain Duport nach einem Kreuzbandriss noch bis zum Ende des Jahres. Der Ex-Berliner Ali Traore stopft die Lücke mit starken Leistungen bislang aber bravourös.

Aktuelle Form: In der französischen Liga hat Straßburg am Montag bei der Neuauflage des letztjährigen Finales in eigener Halle seine erste Niederlage kassiert und musste die Tabellenführung an den mit 65:56 siegreichen Meister Limoges abgeben. Mit viel Wurfpech (die Quote aus dem Feld betrug nur 37,3 Prozent) war das Spiel gegen die besser aufgelegten Gäste nicht zu gewinnen. Einzig US-Forward Anthony Dobbins punktete mit zehn Zählern zweistellig.

Alte Bekannte: Neben Campbell und Traore stehen mit dem letztjährigen Ulmer und früheren Ludwigsburger Matt Howard sowie dem ehemaligen Berliner Tadija Dragicevic zwei weitere frühere BBL-Akteure im Straßburger Kader.

Historie: Mit bislang nur einem Meistertitel (2005) hat der französische Vizemeister der letzten beiden Jahre auch international noch keine Bäume ausgerissen. In der vergangenen Saison trafen die Elsässer (SIG = Strasbourg-Illkirch-Graffenstaden) in der Euroleague-Gruppe B auf die Brose Baskets. Beide Teams gewannen ihre Heimspiele und schieden gemeinsam mit der Bilanz von 3:7 aus. Ein Sieg in Straßburg hätte den Brose Baskets zum Erreichen der TOP16 genügt.

Livestream / TV: Das Spiel wird ab 20.20 Uhr als kostenloser Livestream auf Sport1.de und im TV auf Sport1+ übertragen.

 

Eurocup: Herbalife Gran Canaria – Artland (Mi, 21.00 Uhr)

Status quo: Mit schon zwei Heimniederlagen belastet, müssen die Artland Dragons nach dem Sieg in Cantu in der Gruppe B wohl noch mehr Auswärtssiege holen, wenn der vierte Platz und damit die Last32 erreicht werden soll. Ob Gran Canaria, das mit 3:0 Siegen die ihm zugeschriebene Favoritenrolle bislang bestätigt hat, dafür aber die richtige Adresse ist?

Die Stars: Kapitän und Point Guard Tomas Bellas bildet in seiner siebten Saison für Gran Canaria mit seiner mannschaftsdienlichen Spielweise das Herz der in dieser Saison erstmals von der Trainerlegende Aito Garcia Reneses trainierten Kanaren. Die Außenspieler Kyle Kuric und Brad Newley garantieren gleichermaßen starke Defensive und große Korbgefährlichkeit auf dem Flügel. Im Frontcourt müssen der letztjährige Topscorer Eulis Baez und der beste Rebounder Walter Tavares ihre Stammplätze gegen die namhaften Neuzugänge DaJuan Summers und Levon Kendall verteidigen.

Aktuelle Form: So souverän „GranCa“ in den Eurocup gestartet ist, so enttäuschend ist die Startbilanz von nur 1:4 Siegen in der spanischen Liga. Zwar enthält diese Bilanz Niederlagen gegen die Europaligisten Real Madrid, den FC Barcelona und Unicaja Malaga, aber spätestens die am Samstag beim Aufsteiger Andorra bezogene 86:91-Niederlage war sicher nicht einkalkuliert. Einzig Levon Kendall (17 Punkte) und der Routinier Txemi Urtasun (15) vermochten zu überzeugen

Alte Bekannte: Der kanadische Nationalspieler Levon Kendall, der in der letzten Saison für ALBA BERLIN in der Beko BBL auf Korbjagd war, tut dasselbe nun auf der Sonneninsel.

Historie: Über viele Jahre war Gran Canaria im Mittelfeld der spanischen Liga zu Hause (bisher bestes Resultat war das Halbfinale 2013). Nach dem Umzug in die neue, 11.500 Zuschauer fassende Gran Canaria Arena von Las Palmas setzt GranCa jetzt in der spanischen Liga und auch im Eurocup zum großen Sprung nach vorne an.

 

Eurocup: Oldenburg – Proximus Spirou Charleroi (Di, 20.00 Uhr)

Status quo: Die im Eurocup noch sieglosen EWE Baskets müssen dringend einen Sieg einfahren, um in der Gruppe C nicht den Anschluss zu verlieren. Spirou Charleroi hat wie Oldenburg vor kurzem seinen hochkarätigsten Neuzugang verloren. US-Center Will Hudson konfrontierte den Club mit der Entscheidung, seine Karriere aus familiären Gründen sofort zu beenden. Ein Nachfolger soll in Kürze präsentiert werden, so dass am Dienstag eventuell auf beiden Seiten neue Spieler debütieren.

Die Stars: Trainer Jaques Stas kommt gar nicht aus dem Improvisieren heraus angesichts des beispiellosen Verletzungspechs (neben dem Routinier Justin Hamilton haben auch die Nationalspieler Christophe Beghin und Sascha Massot noch kein Saisonspiel absolviert).Einziger Lichtblick ist US-Power Forward Dylan Page, der in sieben der bisherigen neun Saisonspiele Topscorer war.

Aktuelle Form: Spirou wurde im Oktober aus der Bahn geworfen - durch eine schwere Verletzung von Point Guard Zabian Dowdell (wurde inzwischen durch William Hatcher ersetzt) und den Absprung von Center Will Hudson. In den Eurocup startete Charleroi mit einer 59:88-Heimniederlage gegen Rom, konnte aber immerhin in der vergangenen Woche gegen Nymburk mit 82:73 den ersten Sieg feiern. Nur zwei Tage später am Freitag verlor Spirou aber in Belgien 67:73 gegen den Aufsteiger Limburg und rutschte dort mit nunmehr 3:3 Siegen ins Mittelfeld der Tabelle ab. Neben Dylan Page (16 Zähler) punkteten nur noch die US-Guards William Hatcher und Andre Collins mit je 13 Punkten zweistellig.

Historie: In den letzten beiden Dekaden mit zehn Meistertiteln zwischen 1996 und 2011 (und sechs Europaliga-Teilnahmen) das Überteam der belgischen Liga, hat der nach der berühmten Comic-Figur benannte Club zuletzt etwas den Anschluss zu verloren. In der letzten Saison verpasste Spirou erstmals seit 2006 sogar das belgische Halbfinale.

 

EuroChallenge: Södertälje Kings - Ulm (Di, 19.00 Uhr)

Status quo: Neben Brindisi der Favorit in der Gruppe A, dürfen die Ulmer eigentlich selbst auswärts beim schwedischen Meister nichts anbrennen lassen. Gespielt wird in der kleinen, nur 2.000 Zuschauer fassenden Täljehallen.

Die Stars: Der kroatische Power Forward Toni Bizaca, der Södertälje vor einem halben Jahr als Finals-MVP zum neunten Meistertitel getragen hat, ist in der dritten Saison der große Star der Kings. Der bosnisch-kroatische Trainer Vedran Bosnic ist eingebürgert und seit kurzem auch schwedischer Nationaltrainer, gibt Södertälje aber schon ein jugoslawisches Gesicht mit Aufbauspieler Uros Zadnik sowie den Guards Darko Jukic und Dino Butorac. Vincent Simpson (Guard) und Aaron Anderson (Forward) sind die US-amerikanischen Leistungsträger.

Aktuelle Form: Der Zweite der schwedischen Liga (6:2 Siege) geht sehr ausgeruht in die EuroChallenge. Das einzige Spiel, das in den letzten beiden Wochen absolviert wurde, hatte es aber in sich: Jämtland wurde am vergangenen Dienstag nämlich erst nach drei Verlängerungen 111:110 geschlagen. Topscorer waren Toni Bizaca (28), Aaron Anderson (20) und Darko Jukic (18).

Alte Bekannte: 2008 in Dänemark als bester Nachwuchsspieler ausgezeichnet, wurde Darko Jukic 2009/10 von Mike Taylor zu ratiopharm ulm geholt, wo der Däne mit montenegrinischen Wurzeln aber überwiegend in der zweiten Mannschaft spielte und nur einmal in der Beko BBL kurz zum Einsatz kam.

Historie: Der neunfache schwedische Meister aus der 30 Kilometer südwestlich von Stockholm gelegenen Basketballhochburg will nach seinen jüngsten Meistertiteln 2013 und 2014 im dritten Anlauf in der EuroChallenge endlich die Last16 erreichen.

Livestream/TV: Die Schweden bieten hier einen Livestream des Spiels an.

 

EuroChallenge: Okapi Aalstar – Frankfurt (Di, 20.30 Uhr)

Status quo: Für die Frankfurter beginnt die EuroChallenge auswärts beim Mitfavoriten der Gruppe C, Okapi Aalstar. Die Belgier empfangen die SKYLINERS in ihrem 2.800 Zuschauer fassenden Generali Forum von Aalst als noch ungeschlagener Tabellenführer der belgischen Liga.

Die Stars: Trainer Brad Dean muss in seiner elften Saison als Okapi-Headcoach ordentlich improvisieren nach den Verletzungen der US-Guards Rotnei Clarke und Anthony Marshall sowie des routinierten Power Forwards Ian Hanavan. Seine größten verbleibenden Trümpfe sind der US-Rookie Taylor Braun (Combo Guard) sowie unter dem Korb Power Forward Tyren Johnson und John Tofi.

Die aktuelle Form: Dass Okapi trotz der Verletzungsprobleme ungeschlagen ist (6:0 Siege), ist die große Sensation der ersten Spieltage in Belgien. Am Samstag überrollte Okapi den anderen belgischen EuroChallenge-Teilnehmer Antwerpen mit 29 Assists und zwölf von 25 Dreiern 104:77. Topscorer waren Tyren Johnson (18) und John Tofi (16).

Alte Bekannte: Okapi-Headcoach Brad Dean trainierte von 1990 bis 1996 Ulm und später in den Jahren 2000 bis 2003 auch noch Braunschweig und Brandt Hagen. Der belgische Forward Thomas Dreesen stieg mit Phoenix Hagen 2008 in die Beko BBL auf und US-Center Abe Lodwick spielte 2012/13 ebenfalls für Hagen in der Beko BBL. Jason Clark wechselte vor einer Woche aus Göttingen nach Aalst, um dort den verletzten Point Guard Rotnei Clarke zu vertreten.

Historie: Okapi Aalstar kam auf europäischer Bühne in der EuroChallenge nie über die Last16 hinaus, obwohl der Klub in Belgien seit über zehn Jahren der unberechenbare Außenseiter und Favoritenschreck ist (Finale 2011 und 2014 sowie Pokalsieg 2012).

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