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Europa
Der Deutsche Meister in Athen: Bayern München braucht einen Sieg bei Panathinaikos © Rauchensteiner

Der Deutsche Meister in Athen: Bayern München braucht einen Sieg bei Panathinaikos

— Horst Schneider

Der FC Bayern München ist am Freitag bei Panathinaikos Athen zum Sieg verpflichtet, um seine ohnehin nur noch geringen TOP16-Hoffnungen am Leben zu erhalten. Nach einer Niederlage in Athen könnten die Bayern das große Ziel nicht mehr aus eigener Kraft erreichen.

Euroleague: Panathinaikos Athen – München (Fr, 20.00 Uhr)

Status quo: Das Gastspiel in der 19.000 Zuschauer fassenden OAKA-Arena bietet den Bayern (1:5 Siege) eine letzte Chance, sich noch einmal ins Geschäft um den für die TOP16 –Qualifikation notwendigen vierten Platz in der Gruppe C zu bringen. Die Griechen stehen zwar mit 4:2 Siegen in der Tabelle deutlich besser da, haben aber das denkbar härteste Restprogramm vor sich, weshalb dieses Heimspiel auch für Panathinaikos Endspielcharakter hat. Wegen eines Generalstreiks in Griechenland konnten die Bayern erst am Freitag morgen in Athen landen.

Hinspiel: Ein an der Dreierlinie mit fünf-von-sieben gut aufgelegter Dusko Savanovic (20 Punkte und sechs Rebounds) war der Matchwinner beim 81:76 des des FC Bayern, bei dem auch Nihad Djedovic (14 Punkte) und Anton Gavel (13) mit jeweils vier Assists überzeugten. Die insgesamt gute Münchener Wurfquote aus der Distanz (47,4 Prozent) war aber auch nötig, denn unter dem Korb machte Panathinaikos-Center Esteban Batista (18 Punkte und sieben Rebounds) über weite Phasen, was er wollte.

Die Stars: Esteban Batista, mit 12,5 PPG und 5,3 RPG Topscorer und bester Rebounder der Athener, steht nach der Genesung von Nationalcenter Lukas Mavrokefalidis (21 Punkte am letzten Spieltag gegen Turow) nicht mehr allein unter dem Athener Korb. Aufbau-Legende Dimitris Diamantidis (6,0 APG) muss hingen noch etwas warten, bis DeMarcus Nelson ihn entlastet. Der im Oktober in den USA am Schienbein operierte US-Point Guard, neben Batista und Shooting Guard A. J. Slaughter (11,3 PPG) der namhafteste Neuzugang, kehrte erst am Mittwoch nach Athen zurück.

Aktuelle Form: In der griechischen Liga mit 6:0 Siegen noch ungeschlagen, hat Panathinaikos in der Euroleague nur in München und Barcelona verloren und ist in eigener Halle noch unbesiegt. Zuletzt mussten Fenerbahce (73:91) und Mailand (63:90) vor der Athener Heimstärke kapitulieren. Am Montag überrollte Panathinaikos in der griechischen Liga den Zehnten KAO Drama mit 28 Punkten (fünf-von-acht Dreier) durch A. J. Slaughter 86:55. James Gist pausierte, soll aber ebenso wie Nikos Pappas (schied gegen Drama nach einem Schlag auf das Knie aus) am Freitag wieder zur Verfügung stehen.

Livestream / TV: Das Spiel wird ab 19.55 Uhr im kostenpflichtigen Livestream von Sport1.de übertragen. (im TV sendet Sport1+ ab 22.30 Uhr eine zeitversetzte Aufzeichnung).

 

Euroleague: Berlin - Unicaja Malaga (Do, 20.15 Uhr)

Status quo: Das Heimspiel gegen Unicaja Malaga bietet den Berlinern (2:4 Siege) die Chance, mit einem Sieg den sich abzeichnenden Dreikampf mit Cedevita Zagreb und CSP Limoges (beide 1:5) um das vierte und letzte in der Gruppe B vergebene TOP16-Ticket vorzeitig zu entschärfen. Die Spanier (4:2) können unterdessen mit einem Sieg bereits ihre zehnte TOP16-Teilnahme in Folge perfekt machen.

Hinspiel: Nach einer starken Teamleistung (sechs Spieler punkteten zweistellig) stand ALBA wenige Sekunden vor Schluss bereits vor dem Sieg. Doch nach zwei umstrittenen Referee-Entscheidungen (Schrittfehler und drei Sekunden) glichen die Spanier noch aus und siegten nach einem Buzzer-Dreier von Kostas Vasileiadis 87:84. Topscorer für ALBA waren Marko Banic (16) und Jamel Mclean (14), für Malaga Ryan Toolson (13) und Mindaugas Kuzminskas (12).

Die Stars: Trainer Joan Plaza hat das schon im Vorjahr sehr ausgeglichen besetzte Team um Nationalcenter Fran Vazquez (8,3 PPG und 4,8 RPG) , den US-Scharfschützen Ryan Toolson (13,2 PPG und eine Dreierquote von 46,2 Prozent) und den litauischen Forward Mindaugas Kuzminskas (12,5 PPG) im Sommer noch tiefer gemacht. Auch auf der Position vier ist Unicaja jetzt mit den US-Amerikanern Caleb Green und Will Thomas (8,2 PPG und 5,0 RPG) ebenfalls doppelt besetzt.

Aktuelle Form: Mit 7:1 Siegen hat sich Unicaja in der spanischen Liga mit der zweitbesten Defensive und der drittbesten Offensive zum schärfsten Rivalen der beiden Topteams Real Madrid und FC Barcelona gemausert. Am Sonntag gelang im Spitzenspiel ein ungefährdeter 75:64-Sieg in Valencia. Der seit Wochen in Hochform agierende Mindaugas Kuzminskas (18 Punkte und sechs Rebounds) erhielt vor allem von Will Thomas (17 Punkte ) und Caleb Green (zehn Punkte und fünf Rebounds) wertvolle Unterstützung.

Alte Bekannte: Während Jon Stefansson (Trier 2002/03) gerade erst von einer mehrwöchigen Verletzung genesen ist, hat der 2007/08 ebenfalls für Trier in der Beko BBL aktive Caleb Green mit 6,3 Punkten und 3,6 Rebounds nach ein paar Startschwierigkeiten seinen Platz im Unicaja-Team gefunden.

Livestream / TV: Das Spiel wird ab 20.10 Uhr im TV auf Sport1 live übertragen (kostenloser Livestream auf Sport1.de).

 

Eurocup: Bonn - Bamberg (Mi, 19.30 Uhr)

Status quo: Die Brose Baskets (4:2 Siege) haben ihre vier Heimspiele alle zweistellig gewonnen und könnten nach einem Sieg in Bonn schon die Planungen für die Last32 einleiten. Für die Telekom Baskets (3:3) zeichnet sich ein Dreikampf mit Paris (3:3) und Saragossa (2:4, aber noch drei Heimspiele) um den dritten und vierten Platz ab. Ein Sieg im deutschen Derby der Gruppe A könnte helfen, am Ende nicht als weinender Dritter sitzen zu bleiben.

Hinspiel: In Bamberg gab es für die Bonner nichts zu holen. Angeführt von Brad Wanamaker (16 Punkte, zehn Assists und fünf Steals) und Ryan Thompson (22 Punkte) überrollten die Brose Baskets den Erzrivalen 104:79. Einzig Eugene Lawrence hielt mit 19 Zählern (nur ein Fehlwurf) dagegen. In der Beko BBL gelang den Telekom Baskets vor zwei Wochen in eigener Halle mit 85:80 die Revanche. Zwar hatte Ryan Thompson mit vier von fünf Dreiern erneut ein heißes Händchen, aber die Bonner hielten mit zehn von 20 Dreiern (verteilt auf sieben Schützen!) dagegen.

Duell im Fokus: Wie im Hinspiel dürften auch am Mittwoch vor allem die beiden Regisseure Brad Wanamaker und Eugene Lawrence im Fokus stehen. Beide Mannschaften leisten sich dabei den Luxus, auf dieser Position sehr starke Back-ups zu haben. Janis Strelnieks ist bei den Brose Baskets sogar mit 14,5 PPG der Topscorer im Eurocup. Mickey McConnell sorgt mit 8,3 PPG und 3,3 APG dafür, dass bei seiner Einwechslung überhaupt kein Bruch im Bonner Spiel entsteht.

Die aktuelle Form: Die Bonner haben wettbewerbsübergreifend von acht Heimspielen nur zwei verloren (gegen Berlin und Straßburg), die Bamberger haben von acht Auswärtsspielen nur drei gewonnen (in Tübingen, Trier und Weißenfels). Beide zählen mit 43,7 Prozent (Bamberg) und 41,5 Prozent (Bonn) im Eurocup zu den besten Teams an der Dreierlinie. Die Bonner bestätigten dies am Samstag gegen Trier auch in der Beko BBL mit 15/37 Dreiern, wobei Steve Wachalski mit fünf von acht den Vogel abschoss. Die Brose Baskets (mit Josh Shipp anstelle des verletzten Ryan Thompson) brachten sich hingegen in Oldenburg mit nur vier von 13 Treffern von Downtown um den Sieg.

Livestream / TV: Das Spiel wird ab 19.25 Uhr im TV auf Sport1+ übertragen (kostenpflichtiger Livestream auf Sport1.de).

 

Eurocup: Oldenburg - CEZ Nymburk (Mi, 20.00 Uhr)

Status quo: Da die Oldenburger (1:5 Siege) den direkten Vergleich gegen Sevilla verloren haben, können sie die nächste Runde selbst bei vier Siegen aus den letzten vier Spielen nicht mehr aus eigener Kraft erreichen. Für den Fall, dass Nancy (4:2 Siege), Nymburk (4:2) oder Sevilla (3:3) noch ins Stolpern kommen, gilt es jedoch in der Gruppe C zu gewinnen, was noch zu gewinnen ist.

Hinspiel: Obwohl die Oldenburger wegen des Pilotenstreiks mit dem Bus nach Prag reisen mussten, starteten Rickey Paulding (18 Punkte) und Adam Chubb (14 Punkte und elf Rebounds) mit 27:10 furios in die Partie. Aber die ausgeglichener besetzten Tschechen um Center Petr Benda (15 Punkte) und Point Guard Darius Washington (14) siegten nach einer langen Aufholjagd noch 77:71.

Die Stars: Trainer Kestutis Kemzura hat in seinem extrem tiefen Kader – die Tschechen tanzen in Eurocup, United League und tschechischer Liga schließlich auf drei Hochzeiten - in Darius Washington und im US-Forward „Tre“ Simmons seine herausragenden Akteure. Washington ist im Eurocup Nymburks Topscorer (13,8 PPG), bester Rebounder (6,0 RPG) und bester Passgeber (4,2 APG).

Aktuelle Form: Nymburk feierte in der vergangenen Woche drei Siege. Am Mittwoch wurde im Eurocup Nancy 89:80 bezwungen, am Freitag (ohne vier Starter) in der tschechischen Liga Pardubice 86:85 und am Sonntag Minsk 79:65 in der United League, wo die Tschechen jetzt mit 4:5 Siegen das beste nichtrussische Team stellen.

Alte Bekannte: Die im Hinspiel verletzten Christian Burns (Ex-Ulm) und Lubos Barton (Ex-Braunschweig) sind wieder gesund. Power Forward Burns stand in den letzten vier Spielen sogar in Nymburks Startaufstellung und war am Sonntag gegen Minsk mit 18 Punkten und sieben Rebounds der Matchwinner. Der einst für Köln und Trier in der Beko BBL aktive US-Guard Derek Raivio fungiert als korbgefährlicher Back-up von Derek Washington.

Livestream / TV: Der Lokalsender Oeins zeigt ab 22.00 Uhr eine zeitversetzte Aufzeichnung.


Eurocup: Artland - FoxTown Cantu (Di, 19.30 Uhr)

Status quo: Um trotz der Bilanz von 1:5 Siegen noch die nächste Runde zu erreichen, müssten die Artland Dragons in der Gruppe B wohl alle restlichen Spiele gewinnen. Ein Heimsieg über das Schlusslicht Cantu (ebenfalls 1:5) ist dabei ohne Frage die leichteste Übung, wäre aber wenigstens schon mal ein Anfang.

Hinspiel: Anthony King war mit 22 Punkten, neun Rebounds und vier Assists der Vater des bis heute einzigen Quakenbrücker Siegs in der Gruppe B. Das 78:77 überraschte umso mehr, weil Lawrence Hill wegen einer Virus-Infektion gar nicht mit nach Italien gereist war und David Holston früh Foulprobleme bekam. Von den Quakenbrücker Dreiern eiskalt erwischt (26:44), starteten die von DeQuan Jones (neun Punkte, sieben Rebounds und vier Assists) angeführten Italiener zwar eine große Aufholjagd, doch die Schlusssirene erlöste die Dragons gerade noch rechtzeitig beim Stand von 77:78.

Die Stars: Das Prunkstück des Teams von Trainer Stefano Sacripanti ist der starke Backcourt um Nationalspieler Stefano Gentile, US-Point Guard Darius Johnson-Odom (13,3 PPG) sowie den Dominikaner James Feldine (13,8 PPG, fehlte im Hinspiel verletzt). Unter dem Korb erfüllte der kräftige Center Eric Williams bislang nicht die Erwartungen, weshalb ihm vor zwei Wochen der georgische Nationalcenter Giorgi Shermadini an die Seite gestellt wurde. US-Forward DeQuan Jones gilt als das Defensiv-As der Italiener.

Aktuelle Form: Cantu nutzte am Samstag in der italienischen Liga das Gastspiel beim Tabellenletzten Caserta zum ersten Auswärtssieg der Saison und steht nun bei 4:3 Siegen. Nach einem 23:41-Rückstand führte James Feldine die Norditaliener mit 25 Punkten (fünf-von-acht Dreier) noch auf die Siegerstraße zum 107:95. Stefano Gentile steuerte 20 Zähler zum Erfolg bei und auch Eric Williams machte an alter Wirkungsstätte sein bisher bestes Saisonspiel.

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