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Europapokal-Vorberichte
Donnerstag auf SPORT1: Pokalsieger ALBA BERLIN tritt beim Euroleague-Champ Maccabi Tel Aviv an fotoduda.de

Donnerstag auf SPORT1: Pokalsieger ALBA BERLIN tritt beim Euroleague-Champ Maccabi Tel Aviv an

— Horst Schneider

ALBA BERLIN hat am Donnerstag in der Euroleague-Gruppe B auswärts beim Champion Maccabi Tel Aviv nichts zu verlieren. Ein Überraschungssieg in Israel würde ALBA sogar eine Option auf eine bessere Platzierung als den vierten Platz eröffnen.

Euroleague: Maccabi Electra Tel Aviv – Berlin (Do, 20.05 Uhr)

Status quo: ALBA (3:4 Siege) genügt angesichts der guten Karten in den Direktvergleichen mit den Verfolgern wahrscheinlich schon ein weiterer Sieg, um sich für die TOP16 zu qualifizieren. Diesen Sieg nun ausgerechnet beim Titelverteidiger zu holen, wäre natürlich eine Sensation. Aber versuchen kann man es ja mal. Maccabi (4:3 Siege) will mit einem fünften Sieg am Donnerstag seine TOP16-Teilnahme niet- und nagelfest machen.

Hinspiel: Während die Israelis nahezu traumwandlerisch trafen, bekamen die Berliner vor Maccabis berüchtigter Match-up Zone zittrige Finger (12,5 Prozent Dreier). Bei Maccabi erwischte ausgerechnet der Ex-Berliner Brian Randle mit 25 Punkten (drei-von-drei Dreier) einen Sahnetag. Jeremy Pargo (15 Punkte und zehn Assists) und Devin Smith (16 Punkte) rundeten Maccabis ungefährdeten 84:69-Sieg ab.

Die Stars: Auch wenn der Koloss Sofoklis Schortsanitis in seinen 13,2 Minuten pro Spiel alle Augen auf sich zieht, wird der vom ehemaligen Maccabi-Spieler Guy Goodes trainierte Euroleague-Champion in dieser Saison vor allem vom US-Trio Jeremy Pargo (13,4 PPG und 5,9 APG), Devin Smith (14,8 PPG und 7,3 RPG) und Brian Randle (14,6 PPG und 5,2 RPG) getragen.

Aktuelle Form: Nach Verletzungen von Guy Pnini (fällt bis zum Saisonende aus) und Brian Randle schlitterte Maccabi mit vier Niederlagen in Folge in eine Krise, aus der man sich mittlerweile aber wieder herausgegraben hat. Am Montag baute Maccabi mit 23 Punkten und neun Rebounds durch Devin Smith seine Bilanz in der israelischen Liga mit einem 89:73-Sieg über Hertzliya auf 7:2 Siege aus. Brian Randle kam im ersten Spiel seit seiner Verletzung auf neun Punkte und sechs Rebounds.

Alte Bekannte: Neben Power Forward Brian Randle, der sich 2010 bei ALBA so schnell verletzte, dass er für die Berliner nur zwei Euroleague-Spiele absolvieren konnte, stehen zwei ehemalige Bundesligaspieler im Aufgebot von Maccabi. Während der Ex-Quakenbrücker Marquez Haynes mit 7,1 PPG und 2,0 APG einer der wichtigsten Bankspieler ist, kommt der Ex-Trierer Nate Linhart auf dem Flügel erst seit dem Ausfall von Guy Pnini öfter zum Einsatz.

Livestream / TV: Das Spiel wird ab 20.00 Uhr live im TV auf Sport1 übertragen (kostenloser Livestream auf Sport1.de).

 Euroleague: EA7 Emporio Armani Mailand - München (Mi, 19.00 Uhr)

Status quo: In der Gruppe C ist nur noch ein TOP16-Ticket frei. Um den Milanesen (2:5 Siege) noch zuvorzukommen, müssen die Münchener (1:6) am Mittwoch – mit Blick auf den direkten Vergleich am besten mit mehr als sieben Punkten Differenz – im 13.200 Zuschauer fassenden Forum Mediolanum von Mailand gewinnen. Beide Clubs würden dann mit je 2:6 in die letzten beiden Spieltage gehen. Mailand würde sich umgekehrt mit einem Heimsieg am Mittwoch schon für die TOP16 qualifizieren.

Hinspiel: Mailand erwischte die Bayern mit hoher Treffsicherheit vom Sprungball weg auf dem falschen Fuß (2:17). Angeführt von Heiko Schaffartzik (15 Punkte, 4/6 Dreier) startete der Deutsche Meister, bei denen vor allem Nihad Djedovic und Anton Gavel einen rabenschwarzen Tag erwischten, eine Aufholjagd zum 72:74, bevor Joe Ragland mit seinem dritten Dreier für die Vorentscheidung sorgte. Wie Ragland kam auch Daniel Hackett für die Italiener auf 16 Punkte.

Die Stars: Combo Guard Daniel Hackett (11,4 PPG und 4,6 APG) und der athletische US-Center Samardo Samuels (13,6 PPG und 6,1 RPG) zählten neben Alessandro Gentile schon in der Vorsaison zu Mailands herausragenden Akteuren. Anders als der noch seine Form suchende Litauer Linas Kleiza haben die US-Neuzugänge im Backcourt, Joe Ragland und MarShon Brooks, ihren Platz im Team schon gefunden.

Aktuelle Form: Zwei Tage nach dem 80:84 in Barcelona hielt sich Mailand (mit 6:2 Siegen Vierter der Serie A) mit einem 96:61 in der italienischen Liga gegen den Vorletzten Pesaro schadlos. MarShon Brooks (18), Joe Ragland (15), Nicolo Melli (15), Linas Kleiza (12) und Samardo Samuels (12) punkteten zweistellig. Während der wegen eines Trauerfalls in die USA gereiste David Moss noch fehlte, feierte der zuletzt verletzte Alessandro Gentile ein 21-minütiges Comeback (1/3 Würfe, sechs Rebounds).

Alte Bekannte: Der Ex-Göttinger Trent Meacham, der zunächst aussschließlich in der italienischen Liga (als Ersatz für den dort gesperrten Daniel Hackett) zum Einsatz kam, bekommt mittlerweile auch in der Euroleague mehr Spielzeit (zuletzt 17 Minuten in Barcelona).

Livestream / TV: Das Spiel wird ab 18.55 Uhr im TV auf Sport1+ live übertragen (als kostenpflichtiger Livestream auf Sport1.de).

 

Eurocup: Oldenburg - SLUC Nancy (Mi, 20.00 Uhr)

Status quo: Um die nächste Runde noch zu erreichen, müssen die EWE Baskets (2:5 Siege) alle restlichen Spiele gewinnen und auf Ausrutscher von Nancy (4:3, direkter Vergleich gegen Oldenburg noch offen), Nymburk (4:3, d. V. auf Seiten der EWE Baskets) oder Sevilla (3:4, d. V. mit 2:0 auf Seiten der Spanier) hoffen. Gegen Nancy muss deshalb möglichst mit mindestens sechs Punkten Differenz gewonnen werden.

Hinspiel: Trotz 18 Punkten durch Julius Jenkins lagen die Oldenburger in Nancy bereits 50:64 zurück und waren am Ende froh, das Resultat wenigstens noch auf 67:72 verkürzt zu haben. Bandja Sy (15 Punkte) sowie Florent Pietrus und Sergii Gladyr (je 14) waren Nancys Topscorer.

Die Stars: Nationalspieler Florent Pietrus (13,4 PPG und 6,0 RPG) und US-Center Randal Falker bilden das defensive Rückgrat der Franzosen. US-Forward Ryan Reid hat vor zwei Wochen den enttäuschenden Damir Krupalja ersetzt. Auch Interims-Guard Kim English musste Nancy nach der Genesung von Vaughn Duggins zum Monatsende „Adieu“ sagen. Im Backcourt lauern mit dem Ukrainer Sergii Gladyr und Point Guard Darius Adams extrem gefährliche Dreierschützen.

Aktuelle Form: Mit bislang 5:5 Siegen (Platz zehn) hat Nancy in der französischen Liga die fünf Wochen ohne Vaughn Duggins relativ unbeschadet überstanden. Am Montag lieferte Nancy mit einem starken Duggins (17 Punkte) dem Tabellenzweiten Straßburg einen harten Kampf, bevor man mit 72:82 die Segel strich.

Alte Bekannte: Der letztjährige Topscorer der Beko BBL (mit Bremerhaven), Darius Adams, ist auch in der französischen Liga (fünftbester Scorer) und im Eurocup (zweitbester Scorer mit 18,6 PPG und mit 6,1 APG auch zweiteffektivster Spieler) eine große Nummer. Pech hatte hingegen der Ex-Tübinger Vaughn Duggins, der mit einer Adduktorenzerrung fünf Wochen ausfiel und erst in der letzten Woche wieder ins Spielgeschehen eingreifen konnte.

Livestream / TV: Der Lokalsender Oeins zeigt ab 22.00 Uhr eine zeitversetzte Aufzeichnung.

 

Eurocup: CAI Saragossa - Bonn (Mi, 20.30 Uhr)

Status quo: Die Bonner (3:4 Siege) steuern auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Paris (3:4) sowie mit Saragossa (2:5) und Reggio Emilia (2:5) um die letzten beiden in der Gruppe A noch freien Last32-Tickets zu. Mit einem Auswärtssieg im 10.700 Zuschauer fassenden Pabellon Principe Felipe von Saragossa könnten die Bonner einen ganz großen Schritt in Richtung Eurocup Last32 tun.

Hinspiel: Drei Sekunden vor Schluss verwandelte Vinko Jelovac zwei Freiwürfe zum 87:88, aber im Gegenzug tankte sich Angelo Caloiaro zum Korb durch und vollendete sein Dreipunkt-Spiel mit dem Bonus-Freiwurf zum 90:88. Dirk Mädrich führte im rasanten Schlagabtausch mit 20 Punkten (vier-von-fünf Dreier) sechs zweistellig punktende Bonner an. Für die Spanier trafen Chris Goulding und Stevan Jelovac mit je 19 Zählern am besten.

Die Stars: Wie ausgeglichen das Team von Trainer Joaquin Ruiz ist, verdeutlicht die Tatsache, dass alle Starter vom Hinspiel in Bonn am vergangenen Eurocup-Spieltag gegen Straßburg von der Bank kamen. Zehn Spieler kommen im Schnitt auf mehr als 15 Minuten, keiner spielt länger als 29 Minuten. Der australische Dreierspezialist Chris Goulding als Topscorer und der serbische Center Stevan Jelovac (13,7 PPG und 3,9 RPG) als effektivster Innenspieler ragen trotzdem heraus.

Die aktuelle Form: In der spanischen Liga entspricht die Startbilanz von 5:4 Siegen (Platz acht) in ungefähr dem, was man von CAI Saragossa erwartet hat. Am Sonntag gab es beim Tabellenführer Real Madrid nichts zu holen (71:89). Den größten Widerstand leisteten Chris Goulding (15 Punkte) und Stevan Jelovac (14).

Alte Bekannte: Der zunächst nur als Interims-Center für den nicht fitten Giorgi Shermadini geholte ehemalige Tübinger Rasko Katic hat sich in Saragossa mit 10,7 PPG und 6,0 RPG so gut bewährt, dass die Spanier den georgischen Center schon in die italienische Liga (Cantu) weitergereicht haben.

 

Eurocup: Telenet Oostende - Artland (Mi, 20.30 Uhr)

Status quo: Nur ein kleines Wunder kann die mit 1:6 Siegen auf den letzten Platz der Gruppe B zurückgefallenen Dragons noch in die nächste Runde führen. Eine Voraussetzung für dieses Wunder wäre ein Auswärtssieg mit mindestens neun Punkten Differenz beim belgischen Meister Oostende (3:4 Siege).

Hinspiel: Bei ihrem 2:17-Fehlstart wurden die Dragons durch Oostendes Dreier früh mit den eigenen Waffen geschlagen. Die von Center Anthony King angeführte Aufholjagd versiegte beim 43:46. Am Ende siegten die vom Routinier Guy Muya (neun Punkte und 5 Assists) und vom spektakulären Scorer J. P. Prince (18 Punkte) angeführten Belgier 75:67.

Die Stars: Ausgeglichenheit ist Trumpf in der vom kroatischen Trainer Dario Gjergia bevorzugten Zwölfer-Rotation. Einzig der als Ersatz für den von Bamberg abgeworbenen Ryan Thompson geholte letztjährige MVP der polnischen Liga, J. P. Prince, ragt mit im Schnitt 16,6 Punkten als Scorer heraus. Souverän dirigiert wird das vier belgische Nationalspieler, vier Amerikaner und den polnischen Nationalspieler Mateusz Ponitka umfassende Ensemble vom serbischen Routinier Dusan Djordjevic (8,7 PPG und 5,3 APG).

Aktuelle Form: Mit 8:1 Siegen steht Oostende in der belgischen Liga da, wo schon vor Saisonbeginn jeder Experte den Titelverteidiger erwartet hat – an der Tabellenspitze. Vor zwei Wochen stürzte Oostende den bisherigen Tabellenführer Aalst mit 97:81. Am Sonntag kassierte Pepinster gegen den schon wieder wie eine gut geölte Maschine laufenden Meister um den in den letzten Wochen immer stärker werdenden Mateusz Ponitka (25 Punkte) mit 65:79 seine erste Heimniederlage.

Alte Bekannte: Der in der letzten Saison in Ludwigsburg gescheiterte venezolanische Nationalspieler Greg Echenique hat in Oostende mit 5,9 PPG und 3,1 RPG seinen Platz als Back-up von US-Center Jared Berggren gefunden.

 

EuroChallenge: Ulm - Södertälje Kings (Mi, 19.30 Uhr)

Status quo: Ulm geht mit 2:1 Siegen gleichauf mit Brindisi und Den Bosch in die Rückrunde der Gruppe A. Ein Heimsieg über die noch sieglosen Schweden ist für die Ulmer Pflicht, um die guten Chancen auf den in der Gruppe A notwendigen zweiten Platz nicht zu schmälern.

Hinspiel: Tim Ohlbrecht (20 Punkte) und Per Günther (10 Assists) waren die Erfolgsgaranten beim 76:71-Sieg in Södertälje. Gegen die nie aufsteckenden Gastgeber um den überragenden Toni Bizaca (28 Punkte) gelangte Ulm erst im dritten Viertel über eine Zonenverteidigung auf die Siegerstraße.

Die Stars: Der kroatische Power Forward Toni Bizaca (20,0 PPG) und der Ex-Ulmer Darko Jukic sind die größten Trümpfe von Trainer Vedran Bosnic. Den nach enttäuschenden Leistungen entlassenen US-Guard Vincent Simpson hat Södertälje vor zwei Wochen durch den 2,01 Meter großen schwedischen Nationalspieler Chris Czerapovicz verpflichtet, der sich nach vier Jahren am US-College Davidoson zunächst in der zweiten italienischen Liga (Pistoia) versucht hatte.

Aktuelle Form: In der vergangenen Woche spielte Södertälje zweimal gegen den Außenseiter KFUM Nässjö. In Nässjö wurde mit 25 Punkten durch Toni Bizaca und 23 durch Darko Jukic 83:73 gewonnen. Beim ungefährdeten 88:64 in Södertälje war Darko Jukic mit 14 Zählern Topscorer. Neuzugang Chris Czerapovicz machte mit 13 Punkten sein bisher bestes Spiel für Södertälje.

Alte Bekannte: Der in Montenegro geborene Darko Jukic konnte sich 2009/10 als junger Spieler nicht in Ulm durchsetzen. In Södertälje hat sich der inzwischen 24-jährige dänische Nationalspieler hingegen zum zweitbesten Werfer (16,7 PPG) und zweitbesten Passgeber (2,0 APG) gemausert.

 

Eurocup: Paris-Levallois – Bamberg (Di, 20.30 Uhr)

Status quo: Den Brose Baskets ist der Einzug in die Last32 kaum noch zu nehmen. Ein Sieg im 3.000 Zuschauer fassenden Sportpalast Marcel Cerdan im Pariser Stadtteil Levallois würde alle Restzweifel beseitigen. Die Franzosen stecken in der Gruppe A mitten in einem Dreikampf mit Bonn um Saragossa um die Plätze drei und vier. Ein Bamberger Sieg würde also auch den Bonnern helfen.

Hinspiel: Im Hinspiel ließen die Brose Baskets um Trevor Mbakwe (17 Punkte) und Brad Wanamaker (neun Assists) den Franzosen nicht den Hauch einer Chance und landeten – in allen Belangen überlegen – mit 81:55 den bislang höchsten Sieg im Eurocup 2014/15. Bei Paris-Levallois punkteten nur Blake Schilb und Niclas Lang mit je elf Zählern zweistellig.

Die Stars: Neben Sharrod Ford (13,0 PPG) sind US-Forward Blake Schilb (14,9 PPG) und Mike Green (11,1 PPG) die überragenden Spieler im Team von Trainer Greg Beugnot. Der US-Point Guard ist mit 6,4 Assists im Schnitt sogar der drittbeste Passgeber im Eurocup. Seit drei Wochen verstärkt zudem der in den Vorjahren für ZSKA Moskau und die Phoenix Suns spielende US-Guard Dionte Christmas die Pariser.

Aktuelle Form: Paris-Levallois bleibt auch in der französischen Liga (4:6 Siege) trotz der Verstärkung durch Dionte Christmas weiter hinter den Erwartungen zurück. Nach einer hohen Heimniederlage gegen Strasbourg und der unglücklichen Eurocup-Niederlage in Bologna gegen Reggio Emilia verspielte Paris am Freitag beim Aufsteiger Rouen in der Crunchtime den möglichen Sieg und verlor trotz 14 Punkten und elf Rebounds durch Sharrod Ford mit 58:64.

Alte Bekannte: Der im Sommer aus Bamberg ausgewanderte Sharrod Ford hat sich bei seinem neuen Club als bester Rebounder der französischen Liga zum überragenden Star gemausert. Auch im Eurocup ist er der größte Trumpf der Hauptstädter und führt (gleichauf mit Trevor Mbakwe) mit 9,3 Rebounds auch dort die Statistik an.

Livestream / TV: Das Spiel wird ab 20.25 Uhr im TV auf Sport1+ live übertragen (kostenloser Livestream auf Sport1.de).

 

EuroChallenge: Frankfurt - Okapi Aalstar (Di, 19.30 Uhr)

Status quo: Trotz der Hinrunden-Bilanz von 1:2 Siegen ist für die FRAPORT SKYLINERS angesichts der zuletzt aufsteigenden Form noch einiges drin. Okapi Aalst (3:0 Siege) werden die Hessen in der Gruppe C zwar nicht mehr von der Tabellenspitze verdrängen, aber der Gruppenzweite qualifiziert sich ja auch für die nächste Runde.

Hinspiel: Arg dezimiert und spielerisch auf dem Tiefpunkt kamen die Frankfurter im Hinspiel mit 59:94 fürchterlich unter die Räder. Thomas Dreesen (22 Punkte, 6/9 Dreier) und Jason Clark (20 Punkte und sechs Assists) entfachten ein wahres Feuerwerk.

Die Stars: Neben Shooting Guard Taylor Braun (15,0 PPG) und Center John Tofi (13,0 PPG) haben die nach den Verletzungen von Rotnei Clarke und Ian Hanavan verpflichteten Rückkehrer Jason Clark (15,7 PPG) und Tyren Johnson (14,3 PPG und 5,7 RPFG) sehr schnell ihren Platz im Team gefunden.

Die aktuelle Form: Okapi Aaalst hat seine tolle Form von Anfang November nicht fortsetzen können. Vor einer Woche gab es beim Meister Oostende mit 81:97 die erste Saisonniederlage, der am Samstag beim Aufsteiger Willebroek mit 71:82 gleich die zweite folgte. Einzig der vielseitige Taylor Braun agierte mit 23 Zählern auf dem Niveau der Vorwochen.

Alte Bekannte: Der einst in Ulm, Braunschweig und Hagen an der Seitenlinie stehende Brad Dean trainiert Aalst seit 2003 und hat dort in dieser Saison mit Thomas Dreesen (11,7 PPG) und Abe Lodwick (6,0 PPG) zwei ehemalige Hagener im Team. Der zu Saisonbeginn in Göttingen aushelfende Jason Clark hat sich nach seinem Wechsel nach Aalst sogar aus dem Stand zum Topscorer des Teams in EuroChallenge und belgischer Liga gemausert.

Livestream / TV: Das Spiel wird von den FRAPORT SKYLINERS als kostenloser Livestream mit englischen Kommentar auf www.fraport-skyliners.de übertragen.

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