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Ein „Sportverrückter“ und „Tausendsassa“ wird 50: Frank Buschmann ist alles – nur nicht gewöhnlich

Ein „Sportverrückter“ und „Tausendsassa“ wird 50: Frank Buschmann ist alles – nur nicht gewöhnlich

— Dirk Kaiser

Er bezeichnet sich als „Sportverrückten“, er kommentiert Spitzen-Fußball, er begleitet Stefan Raab durch dessen Sendung („Schlag den Raab“ und „Schlag den Star“), er hat ein Buch verfasst („Am Ende kackt die Ente!“), er verfügt über einen Video-Kanal („BuschiTV“), er begreift Social Media als Chance und freut sich dort über 300.000 Fans – und er ist die „Stimme des deutschen Basketballs“: Frank Buschmann, der „Tausendsassa unter den Sportjournalisten“, ist längst mehr als ein Reporter im klassischen Sinne.

Vielmehr hat sich der Familienvater, der in seiner Journalisten-Laufbahn über so manches sportliche Highlight (unter anderem Fed-Cup-Finale im Damen-Tennis, Super Bowl, Basketball-EM, NBA-Finals) berichtet hat, durch seine emotionale, unverwechselbare und mitunter unkonventionelle Art des Kommentierens zu einer Marke in Sachen Sport und Unterhaltung entwickelt: 37 Millionen Deutsche, so das Ergebnis einer 2013 durchgeführten Umfrage, kennen den gebürtigen Bottroper – was nicht zuletzt auch daran liegt, dass der ehemalige Zweitliga-Basketballer (BG Hagen) auch selbst Gegenstand der Berichterstattung ist.

Ob Wok-WM, Stock Car Crash Challenge oder die Fulda Challenge, bei der er eine Woche lang im kanadischen Yukon unterwegs war, um dort unter erschwerten Bedingungen Aufgaben zu bewältigen: Der in der Basketballstadt Hagen aufgewachsene „Neugierige“ liebt die Herausforderungen und findet sich auch in neuen Rollen sofort rein.

Dass „Buschi“, der nach dem Abitur am Christian-Rohlfs-Gymnasium sein Studium an der Deutschen Sporthochschule Köln aufnahm, ein Teil der Medienwelt sein würde, zeichnete sich früh ab – denn Frank Buschmann war neugierig und wissbegierig, und er hatte keine Scheu, auf Menschen zuzugehen. Wichtige Voraussetzungen, um in der Medienbranche Fuß zu fassen.

Nach seiner ersten Station bei Radio Hagen ging es schnell vor die Kamera. Zunächst beim Sportkanal, danach beim Deutschen SportFernsehen (aus dem später SPORT1 wurde). Mit seiner lockeren und mitunter sprachlich unkonventionellen Art des Kommentierens hatte der Basketball-Experte einen eigenen Stil kreiert – an den sich so mancher Zuseher erst einmal gewöhnen musste (oder auch nicht…). In der jüngeren Zielgruppe war der passionierte Skifahrer jedoch „angesagt“ – und so wurde Frank Buschmann zur „Stimme des deutschen Basketballs“. Ob Bundesliga, Euroleague, die Nationalmannschaft oder die NBA: Frank Buschmann war und ist noch immer, dies betrifft die Beko BBL, vor Ort.

Doch sein Aufgaben-Spektrum beschränkt sich längst nicht mehr auf seine Leidenschaft. Für Pro7/Sat.1 ist er beim Super Bowl für ran und regelmäßig bei den Europa-League-Spielen der deutschen Mannschaften bei kabel eins im Einsatz, zuvor führte der durch das Programm von Liga total oder war in den Stadien der Fußball-Bundesligisten für die Live-Übertragungen verantwortlich. Als „Coach“ der internationalen Handball-Auswahl beim „Tag des Handballs“ ließ er es sich nicht nehmen, selbst ins Geschehen einzugreifen – und hielt seine Fans über die sozialen Netzwerke auf dem Laufenden.

Nicht anders wird es sein, wenn er heute seinen 50. Geburtstag begeht. Der Jubilar, der im vergangenen Jahr als bester Sport-Kommentator mit dem HERBERT-Award ausgezeichnet wurde, wird sich anlässlich seines Geburtstags keine Pause gönnen. Schließlich gibt es für ihn, der voller Tatendrang ist und dem ständig neue Ideen im Kopf herumspuken, noch viel zu tun. 50 ist für ihn noch längst kein Alter, um es ruhiger angehen zu lassen.

Die Beko BBL und ihre Geschäftsführung gratulieren Frank Buschmann zu seinem 50. Geburtstag und wünschen ihm auch in den kommenden Jahren das Engagement und den Enthusiasmus, den er nicht nur bei den Live-Übertragungen der Beko BBL an den Tag legt. Mit ihm am Mikrofon, egal, ob vor oder hinter der Kamera, weckt er Begeisterung – auch bei denjenigen, die mit der orange-farbigen „Murmel“ (Buschmann) bislang noch nicht oder nur wenig in Kontakt gekommen sind.

Buschis Trikot zu seiner Zweitliga-Zeit bei BG Hagen
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