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Gesichter der easyCredit BBL
Die Gesichter unserer Liga: Mathis Mönninghoff Helmut Thewalt

Die Gesichter unserer Liga: Mathis Mönninghoff

— Robert Jerzy

Der Basketball lebt von Charakteren, Gesichtern und Typen, die in allen 18 Teams unserer Liga zu finden sind. Sie gestalten und prägen den Sport, sowohl auf als auch abseits des Parketts. In dieser Saison stellen wir jede Woche eins dieser Gesichter vor. Diesmal: Mathis Mönninghoff, deutscher Nationalspieler mit fünf Länderspielen und einer der besten Distanzschützen der Beko BBL (15/28 Dreier, 53,6 Prozent in dieser Saison).

Hi, ich bin …

... Mathis Mönninghoff, 22 Jahre alt und Shooting Guard der TBB Trier.

Basketball habe ich gelernt …

... beim Sportverein TV Ibbenbüren. Ibbenbüren ist mein Geburtsort, wo ich im Alter von zehn Jahren mit dem Basketball begann. Mein Vater - selbst Basketballer - nahm mich schön früh mit in die Halle, was mich natürlich sehr geprägt hat. Zudem haben mir meine zwei Jahre an der Gonzaga University in den USA eine andere Seite des Basketballs gezeigt. Nach meiner Zeit in Leverkusen lernte ich da, schneller zu spielen und mit den dortigen athletischeren Spielern mitzuhalten.

Ich bin vom Spielertyp …

... vor allem ein Schütze. Diese Entwicklung hat allerdings einen weiten Weg genommen. In Leverkusen habe ich oft auch als Point Guard gespielt. Bei Gonzaga rückte diese Rolle immer mehr in den Hintergrund und ich fokussierte mich mehr auf meinen Distanzwurf. Allerdings hilft mir die Erfahrung als Aufbauspieler sehr, mein Spiel in Trier facettenreicher zu gestalten. Ich möchte nicht nur der Distanzschütze sein, sondern auch einen starken Zug zum Korb in mein Repertoire aufnehmen und in der Defense in der Lage sein, sowohl kleine als auch große Guards zu verteidigen. 

„Mein Go-to-Move ist der Dreier, in allen Farben und Formen – gerne per Cut im Rücken meines Verteidigers nach außen zur Dreierlinie, wo ich den Ball kriege und sofort draufhalte.“

Mathis Mönninghoff

Mein Go-to-Move ...

... ist demnach der Dreier, in allen Farben und Formen. Am liebsten natürlich frei stehend. Was mir sehr oft hilft, ist der Cut im Rücken meines Verteidigers nach außen zur Dreierlinie, wo ich den Ball kriege und sofort draufhalte.

Mein bisheriges Karriere-Highlight ...

... geschah vor zwei Jahren, an meinem Geburtstag. Damals spielten wir gegen den FC Bayern München, gewannen die Partie daheim in Trier und ich steuerte als Rookie fünf Punkte bei. So etwas erlebt man nicht alle Tage.

Dunk oder Dreier, ich wähle ...

... na ratet mal: den Dreier – logisch! Allerdings, habe ich den freien Weg zum Korb, dann kann ich den Ball auch mal stopfen. Der Dreier kommt jedoch häufiger vor.

Mein Lieblingssatz beim Trash-Talk:

Wenn ich meinen Wurf trotz enger Verteidigung anbringen kann und sicher bin, dass er auch rein geht, dann rufe ich gern „Wet Ball“; so laut, dass mein Verteidiger es mitbekommt. Diesen Ausspruch habe ich in den USA gelernt. Er steht für den allseits bekannten, perfekten Wurf, bei dem der Ball durch den Korb fliegt, ohne den Ring zu berühren. Hört mein Verteidiger also „Wet Ball“, weiß er, dass seine Defense nichts gebracht hat und ich trotzdem punkte. Blöd ist es dann nur, wenn der Ball nicht rein geht. 

Aus vollem Lauf, im Seitwärtsfallen, ins Gesicht - Mathis Mönninghoff mit dem Buzzerbeater:

Vor dem Spiel höre ich …

... die Musik meiner Mitspieler. Das ist kein Scherz. Meine Teamkollegen bringen ihre Musik mit und ich höre dann einfach zu.

Anthony Canty wünsche ich eine gute Saison, weil …

... er ein toller Typ und exzellenter Basketballer ist, der es verdient hat, seine Verletzungen endlich hinter sich zu lassen und voll anzugreifen. Auch wenn Anthony vom Christian und Joshi in dieser Kolumne bereits genannt wurde, so möchte ich ihn erneut erwähnen.

Was ich besser kann als Dirk:

Wir waren letztens als Team Go-Kart fahren, und ich habe recht gut abgeschnitten. Ich glaube, ich kann besser Go-Kart fahren als Dirk. Allein schon der Länge wegen. Passt Dirk überhaupt in ein Go-Kart?

Meine drei Wunschgäste zum Abendessen …

... sind Michael Jordan, unbestritten der beste Basketballer aller Zeiten, unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel und dann noch einer meiner Lieblingsschauspieler, Mister Vin Diesel. Ich denke, das ist eine gute Kombination.

Wenn ich Chef von et janze wäre, würde ich …

... dafür sorgen, dass kein Mensch auf dieser Welt an Hunger leiden muss.

In dieser Filmrolle würde ich überragen:

Eine Nebenrolle bei Mister Bean. Ich bin der Typ im Hintergrund, der nur Mist baut und Witze reißt. Das ist genau mein Ding.

Mein One-Way-Ticket geht nach …

... Hawaii. Ich war zwar noch nie dort, stelle mir aber vor, dass es dort traumhaft ist. Und sollte ich Heimweh haben, dann schwimme ich einfach zurück nach Hause.

Und noch das Spielerprofil von Mathis sowie ein paar Highlights aus der vergangenen Saison:

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