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Jan Delay in der OrangeZone: „Basketball ist ein geiler Sport – da geht was!“ Rampant Pictures

Jan Delay in der OrangeZone: „Basketball ist ein geiler Sport – da geht was!“

— Interview: Martin Fünkele

Zwei Basketball-Profis und eine deutsche Hip-Hop-Legende – eine vielversprechende Mischung. Anfang des Sommers kam es in Nürnberg bei „Rock im Park“ bei einem gemeinsamen Foto-Termin zu dieser illustren Konstellation. Jan Delay, Per Günther und Philipp Schwethelm – oder das Beste, was Deutschland in diesem Segment zu bieten hat.

„Die wird immer besser. Früher bin ich bei den Übertragungen nicht hängengeblieben, jetzt schon. Mir ist aufgefallen, dass das Spiel schneller geworden ist.“

Jan Delay über die Beko BBL:

Während wenig später die Nowitzki-Doku „Der perfekte Wurf“ die These „Bball is Jazz“ populär macht, führt ein Gespräch mit Delay zu den musikalischen Wurzeln des Sports: Der Herzschlag von Basketball ist Hip-Hop und Delay hat diesen Beat schon seit Kindertagen verinnerlicht.

Jan, welche Beziehung hast du zum Sport?

Jan Delay: Als Kind habe ich in der Grundschule jeden Tag Fußball gespielt und dann ab der 5. Klasse Basketball. Das ging dann so bis ich 14 war. Danach kam die Mucke und mir war Sport egal. Jetzt bin ich nur noch sehr, sehr aktiv im Fußball-Gucken.

Du hast auf deinem neuen Album „Hammer und Michael“ mit dem Song „Dicke Kinder“ ein Thema angesprochen, das nicht ins typische Popstar-Image passt. Warum ist dir das so wichtig?

Jan: Ich habe vor jeder Platte zwei, drei Themen, die ich mal gerne als Lied verpacken würde. Das Wichtigste dabei ist aber immer: Fallen mir eine gute Geschichte und gute Reime dazu ein – sonst mach ich es nicht, egal wie wichtig mir das Thema ist. Im Fall von „Dicke Kinder“ habe ich mich einfach darüber geärgert, was ich täglich beobachte. Ich bin jetzt nicht so naiv zu glauben, dass wenn ich so einen Song mache, plötzlich alle Kinder auf einmal gesundes Essen bekommen. Die Leute, die den Song hören, wissen ja ohnehin schon, dass das besser wäre. Aber vielleicht bringt es ja trotzdem irgendwem, irgendwo einen positiven Impuls. Vielleicht schon deshalb, weil darüber geredet wird. .

Deiner Figur nach zu schließen, legst du ja selber großen Wert darauf, dich gesund zu ernähren…?

Jan: Das tu ich – sonst würde ich ja nicht solche Texte schreiben. Auf Tour haben wir deshalb zum Beispiel immer unser eigenes Catering dabei.

Unter Basketballern warst und bist du seit deiner Zeit als „Absolute Beginner“ eine Ikone. Wie kamst du zum Basketball?

Jan: Vor allem durchs Selber-Spielen. Aber das ist lange her. Das war von 1987 bis 1993, also zur glorreichen Zeit des Dream Teams, von Michael Jordan, den Bulls, den Knicks, Bird, Johnson, Pippen – das war meine Zeit, da war ich voll drin! Damals liefen die Spiele ja noch auf Tele 5, die hab ich mir angesehen.

Was hat dich daran fasziniert?

Jan: Basketball ist ein geiler Sport – insbesondere in Verbindung mit der Musik, die mich so begeistert hat. Wenn ich heute zappe und es läuft was, bleib ich hängen. Wenn es NBA ist, auf jeden Fall!

Hast du die Deutsche Bundesliga schon gesehen?

Jan: Ja, die wird immer besser. Früher bin ich bei den Übertragungen nicht hängengeblieben, jetzt schon. Mir, der das aus der Ferne beobachtet, ist aufgefallen, dass das Spiel schneller geworden ist. Das fällt dir auf, wenn du den Sport mal eine Zeit nicht gesehen hast. Da geht was. 

Du bist ein absoluter Sneaker-Experte. Es gab eine Zeit, als man dich nie ohne dein Air Max gesehen hat. Wie kam es bei dir zu diesem Schuh-Tick?

Jan: Zum einen kommt es aus meiner Kultur, zum anderen daher, dass ich das schon als kleiner Junge für mich entdeckt habe. Coole Schuhe waren für mich damals das Größte. Ich kannte noch keinen Rap oder Hip-Hop aber ich kannte Nike und Adidas. Nur ich kam da nicht ran, durfte die Sneaker nicht haben. Ich komme aus einem armen – aber ganz tollen – Elternhaus. Bei uns gab es eben keine Kohle. Einmal im Jahr habe ich dann ein Paar Schuhe bekommen, was mir natürlich nicht gereicht hat. Als ich mir die Schuhe dann leisten konnte, habe ich das ausgelebt und das hat bis heute gehalten.

Was ist das letzte Paar Sneakers, das du dir gekauft hast?

Jan: Ein Klassiker, was ganz Simples. Es war ein blauer Sweat Air Max 1 mit orangenem Keil – den hab ich mir gleich doppelt geholt. 

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