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Gesichter der easyCredit BBL
Die Gesichter unserer Liga: Joshiko Saibou von den Crailsheim Merlins Marcus Arth

Die Gesichter unserer Liga: Joshiko Saibou von den Crailsheim Merlins

— Robert Jerzy

Der Basketball lebt von Charakteren, Gesichtern und Typen, die in allen 18 Teams unserer Liga zu finden sind. Sie gestalten und prägen den Sport, sowohl auf als auch abseits des Parketts. In dieser Saison stellen wir jede Woche eins dieser Gesichter vor. Diesmal: Joshiko Saibou, mit 15,4 Punkten im Schnitt (57,5 FG%) Topscorer und der effizienteste Spieler des Aufsteigers aus Crailsheim.

Hi, ich bin …

... Joshiko Saibou, 24 Jahre alt und ein echter Berliner Jung.

 

Basketball habe ich gelernt …

... in Berlin, genauer gesagt beim BSC Berlin. Bereits mit sieben Jahren begann ich mit dem Vereinsbasketball. Ich durchlief anschließend mehrere Stufen und Ligen. Der TuS Lichterfelde, die Talentschmiede in Berlin, bei der auch viele Spieler von ALBA BERLIN mit dem Basketball begannen, war der erste große Sprung für mich. Von dort ging es zur Jugendmannschaft von ALBA BERLIN. Neben der Ausbildung hier in Deutschland war auch mein Austauschjahr in den USA eine tolle Erfahrung.

Benötigt ein Mitspieler den Ball, versuche ich ihn zu füttern; merke ich, dass mehr Aggressivität von mir kommen muss, setze ich auch das um.

Joshiko Saibou

Mein Verein:

Ich spiele für die Crailsheim Merlins!

 

Ich bin vom Spielertyp …

... ein Allrounder auf der Aufbauposition, der das schnelle Spiel bevorzugt und immer ein Auge für den Mitspieler hat. Ich bin ein reboundstarker Point Guard, der sich seiner Verantwortung auf dem Parkett bewusst ist. Benötigt ein Mitspieler den Ball, versuche ich ihn zu füttern; merke ich, dass mehr Aggressivität von mir kommen muss, setze ich auch das um.

 

Mein Go-to-Move ...

... ist das Crossover-Dribbling, um meinen Gegenspieler im Eins-gegen-Eins zu schlagen und den Weg zum Korb zu eröffnen. Kommt dann die Hilfe, schließe ich gern per Floater über den Gegenspieler ab.

 

Mein bisheriges Karriere-Highlight …

… war der Gewinn der NBBL Meisterschaft im Jahre 2009 mit ALBA BERLIN, einem jungen Team, in dem unter anderem auch Niels Giffey spielte und Henrik Rödl uns als Headcoach zum Erfolg führte.

 

Dunk oder Dreier, ich wähle ...

... den Dreier, ganz klar. Gibt mehr Punkte.

 

Mein Lieblingssatz beim Trash-Talk:

Basketball ist nicht nur ein körperbetonter Sport, sondern auch psychisch anspruchsvoll. Ich mische es gern ab zwischen Mimik, die manchmal mehr aussagt als Worte und - sollte ein Gegenspieler mal zu nahe dran sein und ich locker an ihm vorbeigehen – dem einfachsten Spruch: „Don’t come too close!“

 

Vor dem Spiel höre ich …

... einen ganz bestimmten Song, der mich immer motiviert und auf Betriebstemperatur bringt: „Hell of a Night“ von ScHoolBoy Q.

 

Niels Giffey wünsche ich eine gute Saison, weil …

... wir eine tolle Zeit in Berlin erlebt haben, noch immer Freunde sind und er es verdient hat, in Berlin erfolgreich zu sein.

Neben ihm wünsche ich aber auch Triers Anthony Canty alles Gute in dieser Saison. Der Junge hatte so viel Verletzungspech in den letzten Jahren - ich hoffe, dass er über den Berg ist und diese Misere hinter sich lassen kann. Und Braunschweigs Maurice Pluskota wünsche ich ebenso ein gutes Jahr. Bei der A2-Nationalmannschaft hat er gezeigt, was er kann und ich bin gespannt, wie er sich entwickelt. Zudem gehört Frankfurts Konsti Klein auf die Liste. Wir kennen uns von klein auf aus gemeinsamen Berliner Tagen *Zwinker*.

 

Meine drei Wunschgäste zum Abendessen …

... sind Muhammed Ali, Albert Einstein und natürlich Michael Jordan, the greatest of all time.

 

Wenn ich Chef von et janze wäre, würde ich …

... noch mehr in Bildung investieren, da Bildung in meinen Augen der Schlüssel zu so vielen Dingen ist. Sie ermöglicht Jugendlichen, ihren Weg in die Zukunft zu beschreiten. Außerdem ist sie das Fundament der Integration und eine gute Waffe gegen den Rassismus.

 

In dieser Filmrolle würde ich überragen:

Spartacus würde ich spielen wollen. Hilfreich ist, dass wir in Crailsheim eine Menge Zeit im Kraftraum verbringen, auch wenn mir womöglich noch ein paar Kilos fehlen.

 

Mein One-Way-Ticket geht nach:

Ich entscheide mich für die Philippinen. 

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