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WHU-Studie belegt Positiv-Effekte eines Beko BBL-Standorts Wolterfoto

WHU-Studie belegt Positiv-Effekte eines Beko BBL-Standorts

„Bonn, die Stadt in der das Runde nicht ins Eckige muss – die ökonomische und gesellschaftliche Wirkung der Telekom Baskets Bonn.“ So lautet der Titel einer Studie, die heute in Bonn im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt wurde.

„Die Telekom Baskets Bonn sind für die Stadt Bonn und die Region nicht nur das sportliche Aushängeschild, sondern ein wichtiger ökonomischer Treiber."

Beko BBL-Geschäftsführer Jan Pommer

Dabei sind die Autoren unter der Leitung von Prof. Dr. Sascha L. Schmidt (WHU – Otto Beisheim School of Management Vallendar/Düsseldorf) der Frage nachgegangen, welche wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung ein Beko Basketball-Bundesligist für eine Kommune besitzt – exemplarisch dargestellt am Beispiel der Telekom Baskets Bonn.

Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:

Rund 400.000 Euro beträgt die steuerliche Wertschöpfung für die Stadt Bonn und umliegende Gemeinden, die pro Saison auf die Telekom Baskets Bonn zurückgeführt werden können – unterteilt in direkte und indirekte Ausgaben, sonstige Abgaben und angrenzende Steuereffekte. Dem Nutzen stehen 60.000 Euro Kosten für die Ausrichtung der 26 Heimspiele gegenüber, die durch den Klub selbst getragen werden. Im Unterschied zu anderen Heimatstädten von Fußball-Bundesliga-Klubs fallen für die Stadt Bonn durch die Ausrichtung der Heimspiele der Telekom Baskets Bonn keine Kosten an, da kein städtisches Personal für Sicherheit, Ordner, Absperrmaßnahmen und den Betrieb von Parkplätzen eingesetzt wird.

Von den insgesamt 2,2 Mio. Euro Ausgaben für mehrwertsteuerpflichtige Waren und Dienstleistungen werden 54 Prozent in Bonn eingekauft (u.a. Hotel-Auslagen, Catering, Handwerks-Dienstleistungen).

Die Telekom Baskets Bonn investieren jährlich rund 500.000 Euro in die Förderung des Nachwuchses (Breiten- und Leistungssport). Auch das soziale Engagement (Corporate Social Responsibility/CSR) wurde wissenschaftlich erfasst und bewertet: 87.500 Euro pro Jahr, was etwa 3,5 Prozent des Spieleretats entspricht. Ein hoher Anteil, vergleicht man ihn mit den Aufwendungen eines „CSR-Riesen“ in der Fußball-Bundesliga: Der VfL Wolfsburg wendet 2,6 Prozent des Profisportler-Etats für Soziales auf.

Die Telekom Baskets Bonn richten das sportliche Event in Bonn aus. Die „allgemeine Begeisterung für den Sport“ liegt an erster Stelle – und erreicht damit Werte (4,3 auf einer Skala von 5) wie bei den Untersuchungen in Leverkusen (Bayer 04) und Wolfsburg (VfL).

Bei der Frage nach der Bedeutung der Freizeitattraktionen für die Attraktivität der Stadt Bonn wird der Telekom Dome an sechster Stelle genannt (u.a. hinter dem Haus der Geschichte oder dem Beethoven-Haus).

Der Telekom Dome, die Heimspielstätte des Klubs, liegt an vierter Stelle bei den Nennungen der wichtigsten Bonner Orte/Wahrzeichen – hinter Post Tower, Rhein und Beethoven-Geburtshaus (und vor Bonner Münster, Universität und Rathaus).

Spieler einer Profi-Basketball-Mannschaft übernehmen eine Vorbild-Funktion und leisten so einen gesellschaftlichen Beitrag.

Jan Pommer (Beko BBL-Geschäftsführer): „Die Telekom Baskets Bonn sind für die Stadt Bonn und die Region nicht nur das sportliche Aushängeschild, sondern ein wichtiger ökonomischer Treiber. Übertragen auf die anderen Beko BBL-Standorte lässt sich daraus ableiten, dass unsere Klubs für die Kommunen einen erheblichen Mehrwert darstellen – wirtschaftlich und gesellschaftlich.“

Prof. Dr. Sascha L. Schmidt (Leiter der Studie): „Die Stadt Bonn profitiert nicht nur von direkten Steuereinnahmen wie Gewerbe- und Grundsteuer. Auch indirekt beeinflussen die Telekom Baskets Bonn die lokale Wirtschaft positiv. Der Verein schafft Arbeitsplätze und arbeitet überwiegend mit lokalen Dienstleistern und Produzenten. An Heimspieltagen bescheren die Fans der Tourismusbranche und der Gastronomie in Bonn zusätzliche Umsätze.“

Wolfgang Wiedlich (Präsident Telekom Baskets Bonn): „Wir haben Wissenschaftlern unsere Buchhaltung zur Auswertung geöffnet. Ich denke, die harten Fakten in Form konkreter Zahlen belegen, dass unser Klub in Bonn viel mehr ist als nur die wirtschaftliche Hülle für ein Basketball-Profiteam.“

Der Betrachtungszeitraum für die Berechnung des ökonomischen Mehrwerts, der von den Telekom Baskets Bonn ausgeht, war die Saison 2012/2013. Neben der Sekundärdatenanalyse wurde im Zeitraum 12. Februar bis 16. März 2014 eine Online-Umfrage durchgeführt. An dieser hatten rund 1.100 Bonner Bürger, Basketball-Interessierte und Fans teilgenommen.

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