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Weiter im Amt: Triers Headcoach Henrik Rödl bleibt A2-Bundestrainer Helmut Thewalt

Weiter im Amt: Triers Headcoach Henrik Rödl bleibt A2-Bundestrainer

— DBB

Der Bundestrainer der A2-Herren-Nationalmannschaft heißt auch in diesem Jahr Henrik Rödl. Nach seinem „Debüt“ im vergangenen Jahr gab der ehemalige Nationalspieler (178 Länderspiele) und jetzige Headcoach von Bundesligist TBB Trier seine Zusage für einen weiteren Sommer.

Henrik Rödl ist ein absoluter Toptrainer und hat bewiesen, dass er junge Talente entwickeln kann. Außerdem besitzt er eine große internationale Erfahrung, das ist für die Universiade sicher ganz wichtig.

Bundestrainer Chris Fleming

Und der hat es wahrlich in sich, denn als Höhepunkt steht für die A2 die Teilnahme an der Universiade in Gwangju (Südkorea, 2.-12. Juli 2015) auf dem Programm. Eng zusammen arbeiten wird Rödl dabei mit Herren-Bundestrainer Chris Fleming. Beide Teams werden nach der identischen Spielkonzeption vorgehen.

„Ich bin sehr zufrieden, dass Henrik Rödl als Headcoach bei der A2-Nationalmannschaft bleibt. Er ist ein absoluter Toptrainer und hat bewiesen, dass er junge Talente entwickeln kann. Außerdem besitzt er eine große internationale Erfahrung, das ist für die Universiade sicher ganz wichtig. Viele Spieler werden in diesem Sommer erst bei der A2 spielen, danach aber eine gute Chance haben, auch in den A-Kader zu kommen. Insofern freue ich mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Henrik“, sagt Chris Fleming.

„Ich blicke mit großer Vorfreude auf die anspruchsvolle Aufgabe mit der Universiade als Höhepunkt. Ich möchte mich ausdrücklich bei Emir Mutapcic für die gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr bedanken und bin sicher, dass ich auch Chris Fleming bei seiner Arbeit sehr gut unterstützen kann. Es geht ja besonders auch um die möglichst gute Vorbereitung der A2-Spieler für den A-Kader, das halte ich für sehr wertvoll“, meint Henrik Rödl.

„Mit Henrik haben wir unseren Wunschkandidaten für diese wichtige Position gefunden. Er ist hervorragend geeignet, die jungen und unerfahrenen Spieler zu führen und auf höhere Aufgaben vorzubereiten. Daher sind wir sehr froh, dass Henrik sich zur Fortsetzung seiner Tätigkeit für den DBB entschieden hat“, so Armin Andres, DBB-Vizepräsident für den Leistungssport.

Basketball-Vita Henrik Rödl

Henrik Rödl war der erste Regionalligaspieler, der in der A-Nationalmannschaft debütierte. Damals war Rödl 18 Jahre alt. Anschließend hat der Small Forward zahlreiche Erfolge mit seinen Vereinsmannschaften, aber auch mit dem Nationalteam, erreicht. 1993 feierte Rödl zwei seiner größten Erfolge: mit der DBB-Nationalmannschaft wurde er bei der EM in Deutschland überraschend Europameister und mit seinem Collegeteam, den Tar Heels (University of North Carolina) gewann er die US-Collegemeisterschaft.

1994 zog es Rödl zurück nach Deutschland, er unterschrieb bei ALBA Berlin. Während seiner Spielerzeit in der Hauptstadt gewannen die Berliner sieben Mal die Deutsche Meisterschaft, vier Mal den Pokal und dazu noch den Korac-Cup (1995).

Höhepunkte in Rödls Nationalmannschaftskarriere waren neben dem EM-Triumph 1993 die Teilnahme an den Olympischen Spielen 1992 sowie der Gewinn der Bronzemedaille bei der Weltmeisterschaft 2002. Insgesamt erzielte Rödl in 15 Jahren 1.749 Punkte in 178 Länderspielen für Deutschland.

Nach seiner aktiven Karriere als Spieler übernahm Rödl 2004 die Mannschaft des ALBA-Kooperationspartners TuS Lichterfelde als Headcoach. Zudem arbeitete er als Co-Trainer bei ALBA Berlin. Anfang 2005 übernahm Rödl dort das Amt des Cheftrainers, das er bis Juni 2007 ausübte. In dieser Funktion wurde er 2006 Deutscher Pokalsieger.

Anschließend wurde er sportlicher Leiter des gesamten Nachwuchsprogramms von Alba Berlin sowie Trainer der NBBL-Mannschaft (Deutscher Meister 2009) und des Regionalligateams von Alba Berlin. Im Jahr 2009 war Rödl zudem Trainer der deutschen U20-Nationalmannschaft.

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