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50 Jahre Basketball Bundesliga
„50 Jahre Basketball Bundesliga“: Helden, Anekdoten, Triumphe und Tragödien auf 220 Seiten

„50 Jahre Basketball Bundesliga“: Helden, Anekdoten, Triumphe und Tragödien auf 220 Seiten

Das Kompendium des deutschen Basketballs lässt in lockerer literarischer Basketballsprache die Geschichte der Liga Revue passieren / Renommierte Autoren blicken unter anderem auf Holger Geschwindner, Mike Jackel, Dirk Bauermann, Svetislav Pesic, Wendell Alexis und Dennis Schröder zurück.

Anlässlich der 50. Spielzeit bringt die Liga das Buch „50 Jahre Basketball Bundesliga“ auf den Markt. Unter der journalistischen Federführung von Chefredakteur Sven Simon blicken renommierte Autoren wie Thomas Pletzinger (Buch-Autor, „Gentlemen, wir leben am Abgrund“), Joachim Mölter (Süddeutsche Zeitung), Michael Reinsch (Frankfurter Allgemeine Zeitung), Dietmar Schott (ehemaliger WDR-Sportchef) sowie die ehemaligen Nationalspieler Henning Harnisch und Johannes Herber in einer Mischung aus literarischem Stil und moderner Basketballsprache auf die Geschichte und die Entwicklung der Bundesliga zurück.

Das Buch lässt in edlem Layout auf 220 Seiten die größten Momente aufleben, erinnert an die Stars von gestern, präsentiert die Helden von heute und zeigt bisher unveröffentlichte Fotos. In Interviews, Porträts, Essays und Kolumnen werden große Erinnerungen und Emotionen geweckt. Die Stars jeder Epoche erzählen Anekdoten über Aufstieg und Abschied, über Triumphe und Tragödien, über Freunde und Feinde.

Von den Pionieren der Liga bis zu den deutschen NBA-Stars von heute: Auf unterhaltsame, lockere Art ist dieser Band samt ausführlichem Statistikteil das Kompendium des deutschen Basketballs. Ein Muss für jeden Basketball-Fan.

Fakten zum Buch: 220 Seiten, DIN A4, 4/4-farbig, Hochglanz, Offset-Druck, Hardcover, Preis: 29,90 Euro. Hier geht es zum Bestellformular!

Rezensionen: Das Buch wurde von vielen Zeitungen besprochen, online verfügbar unter anderem hier bei Basketball.de, hier groß bei Stern.de und hier im Schwäbischen Tagblatt. Auch einige Profis haben das Buch positiv erwähnt, beispielswiese hier die Nationalspieler Per Günther, Karsten Tadda und Tibor Pleiß.

Der Blick ins Buch:

Trainer-Ikone Terry Schofield über Nikotinfinger, Gangs in South Central und Kneipentouren in Bamberg.
Fotostrecke "Aufwärmen" - Schöner Hut, Kannard!: Unveröffentlichte Schnappschüsse aus 50 Jahren Bundesliga
Inhaltsverzeichnis - Ein Buch wie ein Spiel: Aufwärmen / 1. Viertel - Die Anfänge: 60er + 70er / 2. Viertel - Die 80er / 3. Viertel - Die 90er / 4. Viertel - Das neue Jahrtausend / Boxscore / Nachbesprechung
Pioniere, Flüchtlinge und Rebellen: Die ersten ausländischen Profis in der Bundesliga
Gute deutsche Brettzenter gab es immer und wird es immer geben!
Wenn Riesen geboren werden: Der TuS 04 Leverkusen Anfang der Siebziger

Brüderpaare: Stefan und Michael Koch / Richard „Scooter“ und Drew Barry / Jörg und Niklas Lütcke / Armin und Thomas Andres / Georg, Thomas und Hans Kämpf / Jochen und Günter Pollex

Die besten acht Teams der Ligegeschichte auf vier Seiten.
Der Dirkster, Robse, Desmond und Marv - Die jungen Wilden aus Würzburg.
Übercenter Norbert Thimm: Über Hagen und Leverkusen zu Real Madrid.
Oral History - Sprüchedrücker in Bestform: Stephan Baeck, Wilbert Olinde und Mike Koch über die Achtziger
Essay: Nationalspieler Joe Herber über Turnhallen und Eventarenen.
Mike Jackel: Die linke Klinke im Interview.
USC Heidelberg: Aufstieg und Abstieg des ersten Rekordmeisters
Als Göttingen mit einer Unimannschaft den deutschen Basketball dominierte.
Fotostrecke: Die goldene Generation von 1993.
Einzig, nicht artig: Wie Druckmacher Svetislav Pesic den deutschen Basketball vorantrieb.
Keith Gray über seinen Rekord von 65 Punkten in einem Spiel.
Hollywood am Rhein: Der BSC Saturn Köln.
Dirk Bauermann: Erfolgscoach in der Bundesliga seit 1990!
Fotostrecke "Aufwärmen" - Das erste Scouting 1980: Unveröffentlichte Schnappschüsse aus 50 Jahren Bundesliga
Nachruf: Henning Harnisch über Chris Welp.
2010-2012: Das einzigartige Bamberger Triple-Double.
Wenn Trost nicht möglich ist: Das letzte Spiel des Rekordmeisters in der Bundesliga.
Der schönste Sprungwurf des neuen Jahrtausends war in Frankfurt zu Hause!
Fotostrecke: Die silberne Generation von 2002 bis 2008.
Stars aus dem Nirgendwo: Der geschrumpfte Center Dennis Curran, Überscorer Greg Wendt, Scharfschütze Hurl Beechum, Allrounder Chuck Eidson, Meister-Einser Bobby Brown und Karl-Heinz aus dem Frankenland.
Wie der Vater, so der Sohn: Wucherer, Günther, Mayr, Hartenstein, Schmitz - Familybusiness in der Bundesliga.
Berlins Wendell Alexis: der Mann, der Eiswürfel stemmte, ähh, pinkelte!
Chris Ensminger - Geliebt und gehasst: Der ewige Ense im Portrait.
Hagen: Was passiert, wenn eine Stadt von Basketball-Bekloppten absteigt?
Zwischen Genie und Wahnsinn: DBB-Kapitän Heiko Schaffartzik über No-Look-Pässe und wilde Dreier.

Die Geschichte der US-Einser: Von Clinton Wheeler über Jarvis Walker und Demond Mallet bis Brad Wanamaker.

Die ewige Scorerliste - and still on top: Mike Jackel!
Das Cover!

Leseproben:

© DBB-Archiv
Sein größter Moment: Hansi Gnad bekommt 1993 die EM-Trophäe überreicht.

Der König

An Hansi Gnad könnten Berge zerschellen, noch heute. Passend zur Statur kam der Kapitän der goldenen Generation 16 Jahre mit Blaumann und Helm zur Arbeit.

Von Sebastian Gehrmann

So ein Basketball ist übrigens viel stabiler, als man denken mag. Korbanlagen zum Beispiel sind ja nicht besonders stabil: Ein Ring kann leicht abreißen, ein Brett in tausend Teile zerspringen, die gesamte Konstruktion in die Knie gehen. Ein Basketball hingegen ist erstaunlich robust. Ansonsten hätte es immer ein Netz voll Bälle gebraucht, sobald Hans-Jürgen Gnad mit von der Partie war. Wobei: Hans-Jürgen, das sagt keiner. Hansi. Wenn Hansi Gnad sich also einen Rebound aus der Luft boxte, griff er nicht einfach zu und fertig. Gnad griff den Ball oft mit nur einer Hand, um dann mit der anderen Pranke auf den Ball einzudreschen, dass es an ein Wunder grenzte, dass der Ball nicht platzte. Einfach so. Wegen der Physik. Man kann das für eine Marotte halten, aber diese Bewegung, dieses auf den Ball Prügeln, dieser Knall hatte natürlich viel mit Autorität zu tun. Wie eigentlich jede Bewegung von Gnad, dem ehemaligen Leistungsschwimmer aus Darmstadt, etwas Autoritäres hatte. Etwas fest Entschlossenes. Zielstrebiges.

Der Hansi sieht halt aus wie ein König und geht auch so, und das wird sich auch nie ändern!

Henning Harnisch

Gnad, der in 16 Jahren in Köln, Bayreuth, Berlin, Hagen und Leverkusen Basketball arbeitete, der Profi in Italien war und bei Real Madrid, kann ein herrlich unverkrampfter Gesprächspartner sein. Er hat ein Gespür für Stimmung und Stimmungen, kann aufbauen, antreiben, aber auch aufrütteln. Doch wenn er auf dem Feld stand, wusste jeder: Jetzt wird es ernst! Gnad war Kapitän der Nationalmannschaft, Schlachtschiff und Anker. In seinen 181 Länderspielen immer in der ersten Fünf. Spitzname: „Der König“. Gnad, Jahrgang 1963, war Respektsperson, ohne Reizfigur zu sein. Würde eine Basketballmannschaft Fußball spielen, wäre Gnad der Libero. Am Ende seiner Collegezeit in Alaska ziehen sie Gnads Trikot mit der 33 unter die Hallendecke. Ein für einen deutschen Studenten außergewöhnlicher Vorgang. Die Philadelphia 76ers sichern sich Gnad in der 1987er-Draft, er wird, wie später in Miami, als letzter Spieler aus dem Kader gestrichen. Aber egal; König blieb er trotzdem, denn, so Henning Harnisch einst, „der Hansi sieht halt aus wie ein König und geht auch so, und das wird sich auch nie ändern“, denn einen Ex-König gäbe es halt einfach nicht. Deshalb und für immer: König Hansi, der Erste!

© Jürgen Schwarz
Sechs Deutsche Meisterschaften feierte Stephan Baeck in der Bundesliga.

Der Zocker

Der talentierteste deutsche Basketballer? Heute lautet die Antwort: Dirk Nowitzki. In der Ära davor fiel bei dieser Frage aber oft der Name Stephan Baeck.

Von Sebastian Gehrmann

Da ist diese Szene aus dem Gruppenspiel gegen die Amerikaner, 1992, bei den Olympischen Spielen, gegen die beste Mannschaft, die jemals auf dem Parkett stand. Das Spiel ist einseitig, wie es alle Spiele der Amerikaner sind. Und weil es einseitig ist, bleiben nur wenige Momente, die eigene Klasse aus dem Schatten ins Licht zu rücken. Stephan Baeck, Jahrgang 1965, Meister in seiner Heimatstadt Köln, Meister mit Leverkusen und Berlin, hat Anfang der zweiten Halbzeit so einen Moment: Körpertäuschung, Handwechsel, Sprungwurf. Eine Bewegung, so fließend, selbstverständlich, diese Leichtigkeit, als genüge es, irgendwo auf einen Knopf zu drücken. Es gibt Spieler, die mit verbundenen Augen dribbeln müssen, Tonnen von Gewichten stemmen und Playbooks nachts unter der Bettdecke lernen wie Vokabeln. Und es gibt Spieler wie Baeck, die haben einfach immer nur Basketball gespielt. Die wollen auch nichts anderes. Gestern nicht. Heute nicht. Morgen nicht.

Baeck war ein Scorer. Streaky. Ein Spieler, der in dem richtigen Umfeld und unter dem richtigen Trainer ein Erlebnis war … weswegen sie ihn Kirmes tauften.

Baeck, der Europameister, lebt Basketball. Kommt davon nicht los. Es ist eine Symbiose. Über Baeck erzählt man sich, er hätte schon Streetball gespielt in den späten 70ern und frühen 80ern, als es Streetball in Deutschland streng genommen noch gar nicht gab. Aber hätte es Streetball gegeben, über Baeck hätte man gesagt: „He got game.“ Eigentlich überflüssig bei einem Derwisch, der im vierten Finale von 1988 für seine Kölner mit 36 Punkten den Titel erzauberte. Damals war er gerade 23 Jahre alt. So unscheinbar er auf Außenstehende gerade in jungen Jahren wirken mochte, so eindrucksvoll war seine Art, Basketball zu spielen. Baeck war ein Scorer. Streaky. Ein Spieler, der in dem richtigen Umfeld und unter dem richtigen Trainer ein Erlebnis war … weswegen sie ihn Kirmes tauften. Weil er dieses Intuitive, Verspielte, mitunter Selbstverliebte hatte. Weil er Lösungen fand, wo andere nicht mal das Problem überblickten. Wer Stephan Baeck Basketball spielen sah, dem kam nie das Gefühl, das, was er da tat, könnte irgendwie anstrengend sein. Als müsste man in einem durch und durch strukturierten Spiel mit seinen offensiven und defensiven Regeln und Ausstiegsoptionen nichts weiter tun als Kaugummi kauen und die Instinkte übernehmen lassen.

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