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Gesichter der easyCredit BBL
Die Gesichter unserer Liga: Ulms Nationalspieler Tim Ohlbrecht © Florian Röske

Die Gesichter unserer Liga: Ulms Nationalspieler Tim Ohlbrecht

— Robert Jerzy

Der Basketball lebt von Charakteren, Gesichtern und Typen, die in allen 18 Teams unserer Liga zu finden sind. Sie gestalten und prägen den Sport, sowohl auf als auch abseits des Parketts. In dieser Saison stellen wir jede Woche eins dieser Gesichter vor. Diesmal: Nationalspieler Tim Ohlbrecht (84 Länderspiele) von ratiopharm ulm, der die beste Saison seiner Beko BBL-Karriere spielt.

Für mich als langen Spieler ist es immer schön, einen Wurfversuch des Gegners ans Brett zu nageln. Richtig mit Schmackes; knallen muss das!

Tim Ohlbrecht

Hi, ich bin …

... Tim Ohlbrecht, 26 Jahre alt und der Mann in der Mitte bei ratiopharm ulm.

Basketball habe ich gelernt …

... beim Barmer TV in Wuppertal. Im Alter von zehn Jahren hatte ich den orangenen Ball zum ersten Mal in der Hand. Schönen Gruß an meine Trainerin Frau Lehmann, die mir die ersten Schritte beigebracht hat. Von da an durchlief ich in meiner Karriere viele Stufen, sowohl in Deutschland als auch international. Und überall konnte ich etwas Neues aufschnappen …

Ich bin vom Spielertyp ...

... zu aller erst ein mannschaftsdienlicher Spieler. Meine eigenen Statistiken und Würfe stehen absolut hinten an. Mir geht es um den Erfolg als Mannschaft. Natürlich wirbele ich gern in der Zone und im Post-up-Spiel, aber wenn sich die Chance ergibt, ist meine erste Wahl immer der Pass auf einen freien Mitspieler.

Mein Go-to-Move:

Auf meinen rechten Hook-Shot kann ich mich immer verlassen. Der geht regelmäßig rein.

Mein bisheriges Karriere-Highlight ...

... ist nicht – wie viele meinen würden - die NBA, sondern die Olympischen Spiele 2008 in Peking mit der deutschen Nationalmannschaft. Ich war damals 18 Jahre alt und durfte mit all den großen Athleten in die Arena marschieren. Das zu erleben ist nicht vielen Sportlern vergönnt.

Dunk oder Dreier, ich wähle ...

... den Dunk, ganz klar. Hat ja diese Saison auch schon einige Male geklappt:

Vor dem Spiel höre ich …

... nichts; ist kein Scherz! Ich liebe die Ruhe vor einer Partie, bin mit meinen Gedanken dann auch ganz bei mir selbst und fokussiere mich auf die anstehende Aufgabe.

Dennis Schröder wünsche ich eine gute Saison, weil …

... ich weiß, wie wichtig es ihm ist, seinen Traum NBA weiter zu leben. Dennis hat in dieser Saison sehr viele Fortschritte gemacht und ist ein wichtiger Teil der Atlanta Hawks, dem heißesten Team der Liga. Ich habe selbst erfahren, wie schwer es ist, in der NBA Fuß zu fassen. Ich wünsche Dennis, dass er so weiter macht, wie bisher und sich durchsetzen kann.

Drei Dinge, die ein Basketballer getan haben muss:

  1. Wenn es geht, einen Dunking. Den habe ich schon probiert, als ich noch keinen konnte und dafür auf einen Stuhl geklettert und von dort abgesprungen bin *lach*. Gerne nachmachen, Leute, aber nicht verletzen!
  2. Für mich als langen Spieler ist es immer schön, einen Wurfversuch des Gegners ans Brett zu nageln. Richtig mit Schmackes; knallen muss das! Das ist für einen kleinen Spieler bestimmt noch motivierender, wenn er mal einen richtigen Block landet.
  3. Einen Dreier versenken, egal wie viele Versuche man benötigt. Im Spiel kann dies natürlich dazu führen, dass man schnell auf der Bank sitzt. Trotzdem, immer weiter versuchen. Es ist ein tolles Gefühl, von außen zu treffen:

Was ich besser kann als Dirk:

*lacht* Beim Playstation spielen ziehe ich ihn ab, garantiert!

Meine drei Wunschgäste zum Abendessen …

... sind die Rocklegende Ted Nugent aka Mister Motor City, meine Frau (die muss immer dabei sein) und Christiano Ronaldo. Mit dem würde ich gern mal quatschen und herausfinden, ob der wirklich so ist, wie man ihn immer darstellt. Ich glaube ja, der ist abseits der Kameras ein ganz normaler Typ.

Wenn ich Chef von et janze wäre, würde ich …

... das finanzielle Ungleichgewicht in der Welt verändern. Ich bin ein großer Verfechter der Solidarität und denke, dass Menschen mit mehr Möglichkeiten den ärmeren Bevölkerungsschichten helfen sollten. Das immer größer werdende Gefälle zwischen arm und reich ist nicht gut; diese Entwicklung geht einfach in die falsche Richtung.

In dieser Filmrolle würde ich überragen:

Harvey Specter aus der TV-Serie SUITS, gespielt von Gabriel Macht. Diese Rolle passt sehr gut zu mir. Zudem mag ich seinen Kleidungsstil.

Mein One-Way-Ticket geht nach …

... Texas! Gutes Wetter, grandioses Essen, weites Land. Da geht mein One-Way-Ticket hin.

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