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Gesichter der easyCredit BBL
Die Gesichter unserer Liga: Oldenburgs Combo-Guard Maurice Stuckey Kai Niemann

Die Gesichter unserer Liga: Oldenburgs Combo-Guard Maurice Stuckey

— Robert Jerzy

Der Basketball lebt von Charakteren, Gesichtern und Typen, die in allen 18 Teams unserer Liga zu finden sind. Sie gestalten und prägen den Sport, sowohl auf als auch abseits des Parketts. In dieser Saison stellen wir jede Woche eins dieser Gesichter vor. Diesmal: Combo-Guard Maurice Stuckey von den EWE Baskets Oldenburg.

Hi, ich bin …

... Maurice Stuckey, 24 Jahre alt und Aufbauspieler der EWE Baskets.

Basketball habe ich gelernt …

... im Alter von bereits zwei Jahren in unserem Garten. Es gibt Videos von mir, in denen ich den Ball schon im frühen Alter durch den Korb dunke. Aber Spaß beiseite, ich bin durch meinen Vater zum Basketball gekommen. Ich fing zunächst mit dem Fußball an, seine Begeisterung für Michael Jordan hat dann auch meine Leidenschaft für den Basketball entfacht. Ab der zweiten Klasse wollte ich unbedingt im Verein spielen. Mein leicht aufmüpfiges Benehmen hat mir dies zu Beginn jedoch verwehrt. Dank stets positiven Smileys in meinem Hausaufgabenheft durfte ich dann irgendwann in den Verein. Die Urspringschule war die wohl wichtigste und beste Ausbildung, die ich erhalten habe. Dort eröffnete sich zum ersten Mal die Möglichkeit für mich, den Sport zu meinem Beruf zu machen.

Ich bin vom Spielertyp ...

... ein Energizer von der Bank kommend. Ich möchte Energie ins Spiel bringen und die Aggressivität hoch halten. Meine Rolle ist in den letzten Monaten eher der Two-Guard, was bedeutet, dass ich innerhalb der Systeme, den Ball in guter Position bekomme und dann ganz nach Option selbst den Abschluss suche oder den freien Mitspieler finde.

Mein Go-to-Move ist:

Der Handwechsel durch die Beine und das sogenannte Hesitation-Dribble. Hierdurch versuche ich, meinen Gegner zu täuschen indem ich ihn denken lasse, ich nehme den Wurf. Wenn er dann das Gewicht auf den Vorderfuß verlagert bzw. springt, ziehe ich schnell an ihm vorbei. Bleibt er dagegen auf Distanz, kann ich den Wurf ansetzen.

Mein bisheriges Karriere-Highlight ...

... war 2006, als ich mein Idol Michael Jordan beim „Jordan Classic Camp“ traf. Mike kam unangekündigt vorbei, sah dem Spiel zu, in dem ich der MVP wurde, und als MVP durfte ich ihm die Hand schütteln … unglaublicher Moment!

Dunk oder Dreier, ich wähle ...

... den Dreier, der kommt bei mir einfach viel häufiger vor - auch wenn der Dunk eigentlich einfacher ist.

Vor dem Spiel höre ich …

... meine eigene Playlist. Alle Songs verrate ich hier nicht, mein absoluter Lieblingssong, seit über zehn Jahren, ist 2Pac mit „Picture me Rollin’“. Dieser Song beruhigt mich vor einer Partie und sorgt dafür, dass ich mich konzentrieren kann. Beim Warm-up auf dem Parkett höre ich dann aber auch meine anderen Songs, die mich wieder pushen.

Oliver Clay wünsche ich eine gute Saison, weil …

... wir beste Kumpels sind und ich hoffe, dass er sich nach Jahren des harten Kampfes endlich in der Liga durchsetzen und etablieren kann.

Drei Dinge, die ein Basketballer getan haben muss:

  1. Auf dem Freiplatz im Regen zocken. Das habe ich sehr gern gemacht.
  2. Einen Gamewinner treffen, egal auf welchem Niveau.
  3. Und auf den kleinen Korb im Garten dunken - wie der kleine Maurice damals.

Was ich besser kann als Dirk:

Ich kann schneller rennen. (*lacht*)

Meine drei Wunschgäste zum Abendessen …

... sind der Comedian Teddy Comedy, der kanadische Rapper Drake und der US-Schauspieler Kevin Hart. Jordan würde ich ja auch einladen, aber den kenne ich ja schon. (*Zwinker*)

Wenn ich Chef von et janze wäre, würde ich …

... die Armut in der Welt beenden. Rassismus ist zudem eine der schlimmsten Krankheiten unserer Gesellschaft. Und der Umweltschutz liegt mir am Herzen! Dafür würde ich viel tun.

In dieser Filmrolle würde ich überragen:

Als Wolf of Wall Street, Mister Jordan Belford.

Mein One-Way-Ticket geht …

... nach Hause, in meine Heimat Augsburg. Meine Freunde und Familie, mehr brauche ich nicht, um glücklich zu sein.

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