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GIESSEN 46ers sind wieder erstklassig: Aufstiegsfeier mit über 200 Fans an der Gießener Miller hall MARCO KESSLER | MEDIASHOTS

GIESSEN 46ers sind wieder erstklassig: Aufstiegsfeier mit über 200 Fans an der Gießener Miller hall

— GIESSEN 46ers

Keine 24 Stunden nach dem dritten Sieg in der Playoff-Halbfinalserie der 2. Basketball-Bundesliga ProA feierten die GIESSEN 46ers am Samstagmittag mit über 200 Fans den sportlichen Aufstieg in die Beko Basketball Bundesliga. 46ers-Geschäftsführer Heiko Schelberg konnte dabei auch den hessischen Ministerpräsidenten und ehemaligen MTV-Spieler Volker Bouffier sowie die Gießener Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz begrüßen.

„Wir haben hier alles in den letzten zwei Jahren in die Wege geleitet, um in die erste Liga zurückkehren zu können“, blickte Schelberg auf dem Balkon der Miller hall auf die Zeit nach dem Abstieg aus der Beletage des deutschen Basketballs sowie der Rücknahme des Insolvenzantrages aufgrund drohender Zahlungsunfähigkeit im Jahr 2013 zurück. „Ich habe in den letzten Stunden viele Dankesmails bekommen, möchte den Dank aber an alle zurückgeben. Wir haben gemeinsam unheimlich viel erreicht. Wenn man bedenkt, was hier noch vor zwei Jahren los war, hätte uns das so keiner zugetraut. Vor allem möchte ich mich aber bei der Mannschaft bedanken. Ihr seid einfach nur geil, ich bin megastolz auf euch!“

Cheftrainer Denis Wucherer, der mit seinem Team sowohl Heidelberg als auch Nürnberg ohne Niederlage aus den Playoffs warf, richtete seine Worte direkt an die Mannschaft: „Ihr seid einfach ein unfassbar geiles Team, das war schon im ersten Training zu spüren. Was da in den letzten Wochen zusammengewachsen ist und die Art und Weise, mit der wir durch die Playoffs gestürmt sind, macht mich unheimlich stolz. Wir werden nun alles daran setzen, den Laden so zusammenzuhalten, zu ergänzen und zu verstärken, dass wir nächstes Jahr wettbewerbsfähig sein werden. Was Teamgeist, Herz und Moral anbetrifft, macht dieser Mannschaft niemand etwas vor. Das wollen wir auch nächstes Jahr so beibehalten.“

„Das ist ein super Tag und geht uns alle ans Herz“, sagte der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier. „Das ist mehr als nur ein Wiederaufstieg. Der Basketball ist ein Stück Gen unserer Stadt und wieder da, wo er hingehört. Das verdanken wir einer tollen Mannschaft, einem tollen Trainer, ganz vielen Unterstützern und einem treuen Publikum. Mein Glückwunsch an das ganze Team.“ Der gebürtige Gießener fügte hinzu: „Dass wir wieder dabei sind, ist ein Verdienst vieler Parteien. Ich will aber einem ganz besonders Danke sagen, der viele bittere Stunden und Schlagzeilen hinnehmen musste und es lange Zeit nicht leicht gehabt hat. Herzlichen Dank an Heiko Schelberg. Ohne ihn wäre das nicht möglich gewesen.“

Auch Gießens Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz war erfreut: „Was den Basketball angeht, ziehen wir alle an einem Strang. Die Fans haben den 46ers immer die Treue gehalten, das ist sicher ein Geheimnis dessen, warum der Aufstieg wieder gelungen ist. Herzlichen Glückwunsch an die Mannschaft, an den Trainer, an Heiko Schelberg und sein Team. Wir sind in Gießen einfach erstklassig, das ist gestern wieder bewiesen worden. Ich erwarte in der nächsten Woche die Mannschaft zum Eintrag in das goldene Buch der Stadt.“ Dann richtete sie das Wort noch einmal direkt an die 46ers-Familie und sagte: „Sie gehören seit Jahrzehnten zu Gießen. Basketball ist Gießen und Gießen ist Basketball.“

Kapitän TJ DiLeo wendete sich direkt an die Fans: „Danke für alles! Eure Energie war immens wichtig für uns. Die anderen Teams hatten großen Respekt davor, in die Osthalle zu kommen. Vielen Dank!“ Achmadschah Zazai fügte hinzu: „Ich bin glücklich, dass wir in die erste Liga zurückkehren. Das konnten wir nur zusammen schaffen.“

Die Saison ist allerdings noch nicht für die 46ers beendet, schließlich stehen in der kommenden Woche noch die Finalspiele an. Während der Gegner (Würzburg oder Gotha) noch nicht fest steht, ist jedoch klar, dass die 46ers das Rückspiel am 3. Mai (17 Uhr) in der Sporthalle Gießen-Ost austragen werden.

Das Hinspiel findet entweder am 30. April in Würzburg oder am 1. Mai in Gotha statt. Würzburg hätte zwar bei einem Finaleinzug durch die bessere Hauptrundenplatzierung das Heimrecht für das Rückspiel, aufgrund einer Nichtverfügbarkeit der Würzburger-Halle am 3. Mai würde jedoch das Heimrecht getauscht werden.

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