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Höchste Ausschüttung seit Einführung des Ausbildungsfonds: 115 Vereine erhalten 238.000 Euro Pressefoto Ulmer

Höchste Ausschüttung seit Einführung des Ausbildungsfonds: 115 Vereine erhalten 238.000 Euro

Ausbildungsprämie als finanzieller Anreiz für Nachwuchsarbeit / SV 03 Tübingen partizipiert mit 10.000 Euro / Für die Entwicklung von Paul Zipser erhalten der USC Heidelberg und die SG Mannheim rund 9.000 Euro / „Unabdingbar, dass in der Breite Talente gesichtet und entwickelt werden“

Wer Nachwuchs ausbildet und entwickelt und dieser es im Idealfall in die Beko Basketball Bundesliga (Beko BBL), die 2. Basketball-Bundesliga (ProA/ProB) oder aber in die Nachwuchs Basketball Bundesliga (NBBL) schafft – der partizipiert monetär am Ausbildungsfonds von Beko BBL und 2. Basketball-Bundesliga. Insgesamt 238.000 Euro wurden in der Saison 2014/2015 an Ausbildungsprämien an 115 Vereine ausgeschüttet; 126.000 Euro gingen dabei an Klubs außerhalb des Profi-Bereichs. So viel wie noch nie seit Einführung des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. in der Spielzeit 2008/2009.

„Wir halten es für richtig und wichtig, dass diejenigen, die in der Fläche wichtige Basisarbeit leisten, einen finanziellen Anreiz und Ausgleich erhalten“, so Jens Staudenmayer, Leiter Sport bei der Beko BBL. Und weiter: „Auch wenn die Erstligastandorte vorzügliche Nachwuchsarbeit leisten, ist es unabdingbar, dass auch weiter in der Breite Talente gesichtet und entwickelt werden. Mit dem Prinzip der Ausbildungsprämien wird die geleistete Arbeit entsprechend gewürdigt.“ Über den höchsten Betrag in der Saison 2014/2015 darf sich der SV 03 Tübingen freuen. 10.000 Euro erhält der Klub für die Ausbildung von Julian Albus (WALTER Tigers Tübingen) und Robert Zinn (Mitteldeutscher BC / BSW Sixers - ProB).

Für jeden deutschen Spieler, der unter die U23-Regelung fällt (Jahrgang 1992 oder jünger) und der in einer Saison mindestens 170 Minuten in der Beko BBL-Hauptrunde zum Einsatz gekommen ist, werden insgesamt 10.000 Euro an die bisherigen Vereine entrichtet. Der Betrag wird, abhängig davon, wie lange ein Spieler beim jeweiligen Verein gespielt hat, anteilig ausgeschüttet.

Analog dazu wird für U21-Spieler (bei einer Mindestspielzeit von 280 Minuten in der ProA-Hauptrunde) eine Summe von 7.000 Euro ausgezahlt; bei den U20-Spielern und einer Mindestspielzeit von 330 Minuten in der ProB-Hauptrunde beläuft sich der Betrag auf 4.000 Euro. Bereits in der NBBL werden die Einsatzzeiten mit Prämien für die bisherigen Vereine bedacht. 1.500 Euro werden ausgeschüttet, sobald ein Spieler des ältesten NBBL-Jahrgangs (U19) bei einem Nachwuchs-Team eines Beko BBL-Ligisten oder eines ProA- bzw. ProB-Ligisten mehr als 250 Minuten in der Hauptrunde auf dem Parkett gestanden hat.

Am Beispiel von Paul Zipser (FC Bayern München) lässt sich exemplarisch dokumentieren, welche Vereine an der Ausbildung beteiligt waren und mit einer Ausbildungsprämie bedacht werden: Der USC Heidelberg erhält 6.666 Euro, die SG Mannheim 2.222 Euro und der FC Bayern München 1.111 Euro.

Ausbildungsfonds und Ausbildungsprämie

Der Deutsche Basketball Ausbildungsfonds e.V. wurde zur Saison 2008/2009 gegründet und hat das Ziel, den Nachwuchs im deutschen Basketball zu fördern. Neben den Vereinen aus der Beko BBL gehören seit der Saison 2011/2012 auch alle Vereine der ProA und ProB dem Ausbildungsfonds an. Dieser speist sich aus finanziellen Mitteln (jährlich feste Basiseinzahlungen sowie variable Einzahlungen, deren Größe von den Transferaktivitäten der Vereine abhängen).

Die Basiseinzahlungen der Beko BBL-Vereine erfolgen durch einen jährlichen Grundbetrag pro Verein und Saison in Höhe von 3.000 Euro, die der ProA-Vereine in Höhe von 1.500 Euro und die der ProB-Vereine in Höhe von 750 Euro. Variable Einzahlungen werden bei Spielertransfers fällig. Die Einzahlungshöhe beträgt je Neu-Verpflichtung 3.000 Euro (Beko BBL), 1.500 Euro (ProA) und 750 Euro (ProB).

In der Saison 2014/2015 umfasst das finanzielle Volumen des Ausbildungsfonds 731.000 Euro.

Die Nachwuchsaktivitäten der Beko BBL im Überblick:

• Jeder Verein muss mit einer Mannschaft an der Nachwuchs Basketball Bundesliga (NBBL, U19) teilnehmen.
• Jeder Verein muss mit einer Mannschaft an der Jugend Basketball Bundesliga (JBBL, U16) teilnehmen.
• Jeder Verein muss zwei hauptamtliche und qualifizierte Jugendtrainer beschäftigen.
• Jeder Verein muss jährlich über seine Aktivitäten im Nachwuchsbereich berichten.
• Die Mittel aus dem Ausbildungsfonds werden für folgende Maßnahmen verwendet:

- Wechselentschädigungen,
- Vereinsübergreifende Projekte (unter anderem Schul-AGs),
- Trainerstipendien für Jugendtrainer,
- Prämierung für herausragende Nachwuchsarbeit,
- „Wertschätzung“ für Basisarbeit im Jugendbereich.

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