FB Twitter Instagram YouTube Google+
Spielerverpflichtung
Neuzugang vom finnischen Meister: US-Amerikaner Kenneth Horton wechselt zu medi bayreuth

Neuzugang vom finnischen Meister: US-Amerikaner Kenneth Horton wechselt zu medi bayreuth

— medi bayreuth

Er kommt als frischgebackener Landesmeister nach Bayreuth: Gerade einmal einen Monat ist es her, dass Kenneth Horton mit denen im Osten Finnlands beheimateten Kataja Baskets erstmals in deren Vereinsgeschichte den Meistertitel erringen konnte. In der kommenden Spielzeit läuft der 198 cm große Flügelspieler erstmals in der Beko BBL auf - und zwar für medi bayreuth! Der Vertrag gilt für die Saison 2015/2016.

In Finnland hatte Horton großen Anteil am überraschenden Titelgewinn der Baskets. In der Finalserie gegen die Bisons Loimaa, die über fünf Spiele ging, konnte er 71 Punkte und 47 Rebounds für sich verbuchen, dabei kam er auf zwei Double Double. In der gesamten Saison verbuchte der medi-Neuzugang in 55 Einsätzen durchschnittlich 16,1 Punkte und 8,6 Rebounds.

Ken Horton wurde am 25. Juli 1989 in Ossining im US-Bundesstaat New York geboren, wo er auch die High School besuchte. 2007 wechselte er an die Central Connecticut State Universität (CCSU). Hier brachte er es in seiner ersten Saison auf durchschnittlich 12,7 Punkte und 5,4 Rebounds, worauf er ins All-Rookie-Team der Northeast Conference (NEC) berufen wurde. In seinem zweiten Collegejahr avancierte er mit im Schnitt 16,5 Punkten und 5,8 Rebounds pro Partie zum besten Scorer sowie Rebounder der CCSU Blue Devils, ehe er wegen einer Verletzung die gesamte Folgesaison pausieren musste.

Horton kämpfte sich jedoch eindrucksvoll zurück: In der Saison 2010/2011 führte er die NEC mit einem Punkteschnitt von 19,5 Zählern an. Zudem belegte er mit 8,9 Rebounds pro Partie Rang drei, erzielte in dieser Saison insgesamt zwölf Double-Doubles und wurde zum Spieler des Jahres der NEC ernannt. In seiner letzten Collegesaison konnte Horton seine statistischen Werte mit 19,0 Punkten und 8,9 Rebounds pro Partie nochmals bestätigen und schloss seine Zeit an der CCSU mit 1.966 Punkten als deren bester Werfer aller Zeiten ab.

Nachdem Horton 2012 im alljährlichen NBA-Draft nicht berücksichtig wurde, begann er seine Profilaufbahn beim französischen Zweitligisten in Boulogne-sur-Mer, für den er in 16 Saisonspielen 12,5 Punkte und 5,5 Rebounds sammelte. Das Ende dieser Saison erlebte er dann jedoch auf Zypern, genauer gesagt in Diensten von Apollon Limassol, wo er noch drei Play-off Partien bestritt.

Auch in der folgenden Saison war Horton für zwei Vereine aktiv: Zunächst spielte er in Mexiko für die Huracanes Tampico. Hier konnte er in 16 Saisonspielen 17,0 Punkte und 7,6 Rebounds pro Partie auf seinem Konto verbuchen. Danach ging es für ihn nach Down Under zu den Ballarat Miners in die South East Australian Basketball League. In dem rund 120 Kilometer westlich von Melbourne gelegenen Ballarat absolvierte Horton 24 Spiele, wobei er auf einen Punkteschnitt von 21,5 und 13,2 Rebounds pro Begegnung kam.

In der abgelaufenen Saison machte er dann erneut den Sprung zurück nach Europa. Im hohen Norden unterschrieb er für ein Jahr beim finnischen Erstligisten Kataja Basket. In der rund 75.000 Einwohner zählenden Stadt Joensuu, sollte er den bislang größten Erfolg seiner Profikarriere feiern.
Mit den Finnen war Ken Horton in der vergangene Saison auch auf europäischem Parkett unterwegs. In sechs Spielen in der EuroChallenge - die für Kataja alle verloren gingen - markierte er im Schnitt 17,3 Punkte, holte 5,3 Rebounds und gab 2,0 Assists.

Viel Flexibilität für das Spiel von medi bayreuth

“Ken ist ein sehr variabler Spieler, der sowohl die Positionen 3, 4 und 5 spielen kann. In Finnland war der Power Forward seine Stammposition, er musste aber hin wieder auch Center spielen”, erklärt medi-Trainer Michael Koch die Vielseitigkeit des ersten neuen US-Spielers im Team. “Durch seine Athletik und Schnelligkeit ist er wirklich auf allen drei großen Positionen einsetzbar. In der finnischen Meisterschaft hat er gute Zahlen geschrieben, die er auch mit seinen Stats in der Euro Challenge bestätigt hat. Ken ist ein guter Verteidiger, er hat einen guten Wurf von Außen, kann aber auch stark zum Korb ziehen. Was für uns aber auch wichtig war ist, dass er ein echter Teamplayer ist. Natürlich ist Finnland keine Spitzenliga in Europa, aber Ken ist heiß darauf, sich in der Beko Basketball Bundesliga zu zeigen und zu behaupten.”

comments powered by Disqus
easyCredit Telekom TipBet Spalding Ranko Kinder plus Sport