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Spielerverpflichtung
EWE Baskets Oldenburg weiter im Umbruch: Julius Jenkins verlässt nach drei Jahren den Pokalsieger © Fotoduda

EWE Baskets Oldenburg weiter im Umbruch: Julius Jenkins verlässt nach drei Jahren den Pokalsieger

— EWE Baskets Oldenburg

Die Entscheidung für die Neuausrichtung der EWE Baskets bedeutet Abschied von Spielern zu nehmen, die das Gesicht des Clubs in den vergangenen Jahren geprägt haben. Einer dieser Akteure ist Routinier Julius Jenkins, der die Oldenburger nach drei Jahren mit dem Titel des deutschen Pokalsiegers 2015 im Gepäck verlässt.

Die Verjüngung der Mannschaft weckt im Fall von Julius Jenkins gleichzeitig schöne sportliche wie private Erinnerungen, betont Hermann Schüller, geschäftsführender Gesellschafter der EWE Baskets: „Wir sind sehr dankbar, dass ein besonderer Basketballer wie Julius Jenkins sich drei Jahre lang auf und neben dem Parkett so herausragend für unseren Club engagiert und zu unseren sportlichen Erfolgen in besonderer Weise beigetragen hat. Wir wünschen Julius und seiner Familie alles erdenklich Gute für die Zukunft.“

Der ansatzlose und kaum zu verteidigende Distanzwurf, die Fähigkeit sich den eigenen Wurf aus dem Dribbling zu erarbeiten, kombinierte Jenkins mit seiner Eleganz auf dem Weg zum Korb und der Erfahrung aus vielen Jahren in der Beko BBL und zahlreichen europäischen Wettbewerben. Der US-Amerikaner erwies sich für die EWE Baskets mit seiner Verpflichtung im Sommer 2012 als der erhoffte explosive Scorer, der im Regelfall von der Bank kommend für viele Impulse sorgte, in entscheidenden Momenten Verantwortung übernahm und damit fast immer die Erwartungen erfüllte.

In nahezu 160 Pflichtspielen erzielte der Shooting Guard über 2000 Punkte und traf deutlich über 40 Prozent seiner Distanzwürfe. Bereits in seinem ersten Jahr im Norden führte Jenkins die Baskets ins Finale der Beko BBL und spielte dabei herausragende Playoffs. 17,9 Punkte erzielte der mittlerweile 34-Jährige im Schnitt und war damit der entscheidende Faktor im Spiel der EWE Baskets. Besonders die 3:2-Halbfinalserie gegen ratiopharm ulm wird dabei allen in Erinnerung bleiben: Jenkins erzielte 23 Punkte im Schnitt, gar 27 in der entscheidenden fünften Partie und ebnete in den Schlussminuten schließlich den Weg ins Finale.

In der vergangenen Saison kletterte der US-Amerikaner in der seit 1998 geführten Scoring-Liste der Beko BBL auf dem vierten Platz und steht bei mittlerweile 4964 Punkten, die er in insgesamt 359 Spielen für die EWE Baskets Oldenburg, ALBA BERLIN und die Brose Baskets erzielte. Zusätzlich bedeutete der Gewinn des TOP FOUR 2015 im April bereits den dritten Pokalsieg seiner Karriere, zu denen noch zwei Deutsche Meistertitel kommen.

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