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Europapokal-Vorberichte
Euroleague Freitag live auf Telekom Basketball: Brose Baskets kämpfen in Kaunas um das Viertelfinale Daniel Löb

Euroleague Freitag live auf Telekom Basketball: Brose Baskets kämpfen in Kaunas um das Viertelfinale

— Horst Schneider

Am Freitag schlägt in der Euroleague die Stunde der Wahrheit für die Brose Baskets, denn der Deutsche Meister muss auswärts beim abgeschlagenen Schlusslicht der Gruppe F, Zalgiris Kaunas, punkten, um nicht selbst im Kampf und den Einzug in die Playoffs den Anschluss zu verlieren. Telekom Basketball überträgt live aus Litauen.

Euroleague: Zalgiris Kaunas - Brose Baskets (Fr, 18.45 Uhr)

Status quo: Mit nur 3:5 Siegen wird die Luft in der Gruppe F für die Brose Baskets langsam dünner, denn aller Voraussicht benötigt man in dieser Gruppe acht Siege, um als Gruppenvierter die Playoffs zu erreichen. Ein Auswärtssieg in der 15.500 Zuschauer fassenden Zalgiris Arena von Kaunas beim abgeschlagenen Schlusslicht Zalgiris (1:7 Siege) ist praktisch Pflicht, wenn der Deutsche Meister seine Chance auf den vierten Platz und die Playoffs wahren will.

Hinspiel: Die Brose Baskets waren dem litauischen Meister, der einen Tag später seinen Trainer Gintaras Krapikas feuerte, in nahezu allen Belangen überlegen. Die Bamberger führten zur Halbzeit schon 49:29 und landeten am Ende mit 96:63 den höchsten Euroleague-Sieg ihrer Vereinsgeschichte (hier der Videobericht auf Telekom Basketball). Janis Strelnieks (19) und Nikos Zisis (18) führten sechs zweistellig punktende Bamberger an. Für Zalgiris scorten nur Olivier Henlan (17) und Ian Vougioukas (12) zweistellig.

Die Stars: Die Nationalspieler Paulius Jankunas (11,7 PPG) und Renaldas Seibutis (8,8 PPG) sowie der griechische Center Ian Vougioukas (11,4 PPG) und der kanadische Shooter Olivier Hanlan (8,8 PPG) sind die auffälligsten Zalgiris-Spieler. Unter dem neuen Headcoach Sarunas Jasikevicius hat sich zudem Edgaras Ulanovas (9,4 PPG und 7,0 RPG in der TOP16-Runde) mächtig gesteigert. Gespannt darf man am Freitag auf das Euroleague-Debüt von Jerome Randle (1,75 Meter) sein, der den nach Mailand abgewanderten Spielmacher Mantas Kalnietis ersetzen soll.

Aktuelle Form: Zalgiris führt die Litauische Liga ungefährdet mit 24:2 Siegen an, verlor aber vor einer Woche das Pokalfinale gegen Vilnius und gewann am Sonntag beim Außenseiter Panevezys erst nach Verlängerung 109:101. Dem neuen Spielmacher Jerome Randle gelang dabei mit 20 Punkten und acht Assists ein überzeugendes Debüt. Stark spielte auch Paulius Jankunas mit 19 Punkten und acht Rebounds.

Alte Bekannte: Center Ian Vougioukas imponierte in der vergangenen Saison mit ratiopharm Ulm und der bei Zalgiris ausgebildete Este Siim-Sander Vene spielte 2010/11 als junger Leihspieler für Ludwigsburg in der Beko BBL. Der 17-jährige Isaiah Hartenstein, den Zalgiris als als 15. Spieler listet, wartet noch auf seine erste Berufung.

Bereits in dieser Woche gespielt:

Eurocup: FC Bayern München – ALBA BERLIN (Di, 20.00 Uhr)

Status quo: Der FC Bayern und ALBA treffen zum vierten Mal innerhalb von zehn Tagen aufeinander. Aber am Dienstag im Eurocup-Achtelfinale zählt weder ALBAs Triumph im Pokalfinale noch Bayerns Kantersieg im Punktspiel, sondern nur das 82:82-Unentschieden aus dem Hinspiel vergangene Woche. Dank dieses seltenen Resultats ist es für Spieler und Zuschauer ganz einfach: Der Gewinner zieht in die nächste Runde ein, wo er auf den Sieger des türkischen Derbys zwischen Galatasaray Istanbul und Karsiyaka Izmir trifft.

Hinspiel: Drei Tage nach dem Pokalfinale nahm ALBA den Schwung aus dem Pokal-Triumph über die Bayern zunächst mit in den Eurocup und ging 20:9 in Führung. Aber weiter ließen sich die Münchener nicht abschütteln und schlugen zur Mitte der zweiten Halbzeit, als die Berliner – denen ja auch noch die Pokalfeier in den Knochen steckte - müde wurden, zurück. Mit einem 22:6-Lauf ging nun der FC Bayern 78:71 in Führung und ALBA musste am Ende froh sein, dass ihre Topscorer Elmedin Kikanovic (24) und Jordan Taylor (18) mit einem Endspurt noch auf 82:82 ausgleichen konnten. Beste Münchener Werfer waren Dusko Savanovic (15) und Paul Zipser (14).

Aktuelle Form: Das Punktspiel am Sonntag bekamen die Münchener mit größerer Intensität in der Verteidigung und besseren Abschlüssen in der Offensive (9/13 Dreier = 69 Prozent!) gleich im ersten Viertel unter Kontrolle (30:14). ALBAs Gegenreaktion kam im dritten Viertel zu spät. Während die von Bryce Taylor (19), Justin Cobbs (16) und Dusko Savanovic (16) angeführten Münchener beim 96:65-Sieg gewohnt ausgeglichen punkteten, strahlte bei ALBA nur Kresimir Loncar (16) größere Korbgefahr aus.

Duell im Fokus: Im Pokalfinale und auch beim Remis im Eurocup-Hinspiel markierte Elmedin Kikanovic mit insgesamt 43 Punkten (19 und 24) alleine fast genauso viele Punkte wie seine Gegenspieler Deon Thompson und Dusko Savanovic zusammen (18 + 28 = 46). Am Sonntag im Punktspiel nahmen die Münchener den Bosnier aber komplett aus dem Spiel. Als Kikanovic in der 14. Minute seinen überhaupt ersten Wurfversuch nahm, führten die Bayern schon 36:20. Am Ende kam Kikanovic auf acht Zähler – Thompson hingegen auf 14 und Savanovic auf 16 Punkte.

Video: Vier direkte Duelle von zwei Großmächten unserer Liga und das in zehn Tagen mitten in der Saison - Um diese ungewöhnliche Serie vor der letzten Partie gebührend zu feiern, kommen hier die Video-Berichte der bisherigen drei Partien: Zum einen das Pokalfinale, dann das Unentschieden im Achtelfinal-Hinspiel des Eurocups am vergangenen Mittwoch, das Saisonspiel samt Rudelbildung vom Sonntag und als Aperitif eine Vorschau auf das vierte Duell am Dienstag.

Livestream / TV: Das Spiel wird ab 19.40 Uhr live auf Telekom Basketball übertragen und ab 20:00 Uhr auch im Free-TV auf Eurosport.

 

Eurocup: EWE Baskets Oldenburg – SIG Strasbourg (Di, 20.45 Uhr)

Status quo: Mit dem 78:76-Sieg im Hinspiel in Straßburg haben sich die EWE Baskets in diesem Achtelfinale eine gute Ausgangsposition geschaffen, denn sie müssen am Dienstag in eigener Halle gegen den französischen Vizemeister keinen Rückstand aufholen. Notfalls reicht auch eine Niederlage mit einem Punkt Differenz noch zum Weiterkommen. Der Sieger trifft im Viertelfinale so gut wie sicher auf das Nizhny Novgorod (Russland).

Hinspiel: Die Oldenburger erspielten sich mit drei Dreiern von Rickey Paulding eine frühe Führung, die bis ins dritte Viertel hielt. Dort ging Straßburg mit einem 10:0-Lauf kurz selbst in 55:54 Führung, aber Oldenburg antwortete prompt und brachte den knappen Vorsprung clever ins Ziel. Neben dem überragenden Paulding (24 Punkte) waren Nemanja Aleksandrov und Brian Qvale (je 13) die besten Oldenburger. Für Straßburg waren Rodrigue Beaubois (17) und der gegen Spielende verletzt ausgeschiedene Paul Lacombe (14) am erfolgreichsten.

Die Stars: US-Forward Mardy Collins ist mit 11,7 PPG, 5,0 RPG und 3,7 APG der vielseitigste Spieler im Team von Trainer Vincent Collet (in Personalunion auch französischer Nationaltrainer). Der NBA-Rückkehrer Rodrigue Beaubois (14,0 PPG) ist der Topscorer und der routinierte Louis Campbell verteilt 3,4 APG. Der unter dem Strich neben Collins effektivste Spieler ist indes Power Forward Matt Howard mit 9,7 PPG und 8,7 RPG.

Aktuelle Form: SIG Straßburg verteidigte seine Tabellenführung in Frankreich (15:6 Siege) mit einem 93:85-Auswärtssieg in Cholet und überraschte dabei den zuletzt starken Außenseiter mit einem 43:19-Blitzstart. Topscorer waren Rodrigue Beaubois (19), Center Romain Duport (16), Kyle Weems (15) und Mardy Collins. Der angeschlagene Paul Lacombe pausierte.

Alte Bekannte: Neben Gießen, Bremerhaven und Tübingen spielte Louis Campbell 2010/11 eine seiner fünf Beko BBL-Saisons in Oldenburg. Seit 2012 spielt der mittlerweile 36-jährige Point Guard sehr erfolgreich für Straßburg. Kyle Weems spielte 2012/13 für Bonn und 2013/14 für Bayreuth und Matt Howard kenn die Beko BBL aus seiner Ulmer Saison 2013/14.

Livestream / TV: Das Spiel wird ab 20.45 Uhr vom Lokalsender Oeins (auch als Stream) sowie auf Eurosport2 live übertragen.

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