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Europapokal-Vorberichte
Donnerstag live auf SPORT1.de: Berlin kämpft mit McLean und Radosevic gegen Galatasaray um die Euroleague-Playoffs Tilo Wiedensohler

Donnerstag live auf SPORT1.de: Berlin kämpft mit McLean und Radosevic gegen Galatasaray um die Euroleague-Playoffs

— Horst Schneider

ALBA BERLIN empfängt am Donnerstag am zehnten Spieltag der Turkish Airlines Euroleague TOP16 Galatasaray Istanbul. Nur mit einem Sieg über den selbst bereits so gut wie ausgeschiedenen türkischen Vizemeister wahren die Berliner ihre Chancen auf das Erreichen der Euroleague-Playoffs.

Euroleague: Berlin - Galatasaray Liv Hospital Istanbul (Do 21.00 Uhr)

Status quo: Mit nur einem Sieg Rückstand auf den zum Erreichen der Playoffs nötigen vierten Platz hat ALBA BERLIN es in der Gruppe E mit 4:6 Siegen angesichts eines komfortablen Restprogramms (drei Heimspiele, nur eins auswärts beim derzeitigen Vierten Panathinaikos) noch in der eigenen Hand, die Sensation zu schaffen. Gegen Galatasaray, das mit 2:8 Siegen schon so gut wie ausgeschieden ist, kann Trainer Sasa Obradovic voraussichtlich wieder auf Jamel McLean, Leon Radosevic und Jonathan Tabu zurückgreifen.

Die Stars: Nachdem nun auch Carlos Arroyo Galatasaray wegen ausbleibender Gehaltszahlungen verlassen hat, sind die beiden serbischen Nationalspieler Vladimir Micov (9,8 PPG) und Zoran Erceg (15,1 PPG) die gefährlichsten Schützen von Trainer Ergin Ataman. Immer stärker agierten zuletzt auch der vielseitige US-Guard Justin Carter (9,2 PPG) und der am Brett sehr physische US-Center Patric Young (7,8 PPG und 6,5 RPG). Shooting Guard Sinan Güler (7,8 PPG) unterstützt Ender Arslan (8,4 PPG) im Spielaufbau.

Hinspiel: Galatasaray musste das Spiel wegen einer Disziplinarstrafe der Euroleague nach dem Tod eines Fans bei einem früheren Spiel vor leeren Zuschauerrängen bestreiten und konnte zudem nicht auf die verletzten Point Guards Carlos Arroyo und Ender Arslan zurückgreifen. ALBA fand in der leeren Halle, angeführt von Reggie Redding (16) und Marko Banic (12) erst spät ins Spiel, schaukelte den 75:65-Sieg aber in der Crunch-time noch souverän nach Hause. Beste Galatasaray-Akteure waren Zoran Erceg (19), Vladimir Micov (15) und Justin Carter (13).

Aktuelle Form: Eine Woche nach dem 92:88-Sieg über den Tabellenführer Fenerbahce gewann Galatasaray in der türkischen Liga am Samstag auch das Derby beim Verfolger Besiktas 65:64. Der Tabellenfünfte (13:9 Siege) ließ sich auch nicht von einer Schrecksekunde im zweiten Vierteol aus der Bahn werfen. Kerem Gönlüm verschluckte bei einem Zusammenprall seine Zunge, musste von den Ärzten vor dem Ersticken gerettet und ins Krankenhaus eingeliefert werden. Vladimir Micov (13) und Justin Carter (12) waren die Topscorer.

Livestream / TV: Das Spiel wird ab 20.55 Uhr als kostenpflichtiger Livestream auf Sport1.de übertragen. Im TV hat Sport1+ ab 23.05 Uhr eine zeitversetzte Aufzeichnung im Programm.

 

Bereits gespielt diese Woche:

 

EuroChallenge: Enisey Krasnoyarsk – Frankfurt (Di, 19.30 Uhr)

Status quo: Nachdem der Sweep am Freitag in Krasnoyarsk misslungen ist, wollen die FRAPORT SKYLINERS im dritten und nun entscheidenden Spiel mit dem voraussichtlich wieder einsatzfähigen Justin Cobbs den Sprung ins Final Four schaffen. JSF Nanterre (Frankreich) und Trabzonspor (Türkei) haben sich bereits am Donnerstag mit 2:0 Siegen für das  Finalturnier (24. bis 26. April) qualifiziert, dessen Ausrichtung FIBA-Europa an einen der vier Teilnehmer vergibt. Den vierten Vertreter ermitteln Targu Jiu (Rumänien) und Le Mans (Frankreich).

Die Stars: US-Point Guard D. J. Cooper war mit insgesamt 18 Punkten und 20 Assists in beiden Spielen der souveräne Anführer der vom Serben Stefan Karadzic trainierten Russen. Im Frontcourt war der kräftige und vielseitige serbische Power Forward Sava Lesic mit 31 Punkten und zwölf Rebounds der effektivste Spieler. US-Forward Terrico White und der bosnische Center Elmedin Kikanovic kamen in der Addition auf jeweils 26 Punkte.

Die bisherigen Spiele: Ohne Justin Cobbs, der die FRAPORT SKYLINERS in Frankfurt noch mit 20 Punkten, neun Assists und sechs Rebounds zum 77:74-Sieg geführt hatte, wirkten die Frankfurter am Freitag in Krasnoyarsk über weite Phasen zu kopflos. Zum 78:68-Sieg der Russen führte auch, dass Enisey in eigener Halle mit 14 von 26 Dreiern (53,8 Prozent) die Würfe aus der Distanz trafen, die sie drei Tage zuvor in Frankfurt mit sechs von 26 (23,1 Prozent) noch verfehlt hatten.

Zwischen den Spielen: Beide Teams haben ihre am Wochenende ursprünglich geplanten Ligaspiele – Frankfurt in der Beko BBL gegen Artland und Krasnoyarsk in der United League in Saratov – absagen müssen. Die (mit Zwischenstopp in Moskau) 6.000 Kilometer weite und zwölfstündige Flugreise aus Krasnoyarsk zurück nach Frankfurt ist schon stressig genug. Die Russen sind solche Flüge kreuz und quer durch Osteuropa jedoch aus der United League gewohnt.

Livestream / TV: Ein Livestream wird ab 19.30 Uhr unter youtube.com/FIBA sowie auf der Homepage der FRAPORT SKYLINERS angeboten oder - auch als re-live - direkt hier.

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