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Europapokal-Vorberichte
Freitag live auf SPORT1.de: Albatrosse empfangen sechsfachen Euroleague-Champion Panathinaikos Athen Camera 4

Freitag live auf SPORT1.de: Albatrosse empfangen sechsfachen Euroleague-Champion Panathinaikos Athen

— Horst Schneider

ALBA BERLIN kann in der Euroleague-TOP16 nach zwei Auswärtsspielen am Freitag endlich wieder in eigener Halle antreten und steht dabei am Scheideweg. Mit einem Sieg über den in dieser Saison auswärtsschwachen sechsfachen Euroleague-Champion Panathinaikos Athen können die Berliner ihren Platz im Mittelfeld der Gruppe K festigen. Eine Niederlage würde den Kontakt zu den Playoff-Plätzen hingegen abreißen lassen.

Euroleague: Berlin – Panathinaikos Athen (Do, 20.00 Uhr)

Status quo: ALBA BERLIN ist in der TOP16-Runde mit 2:3 Siegen noch im grünen Bereich. Um weiter zumindest halbwegs aussichtsreich im Rennen zu bleiben, müssen die Berliner aber ihre verbleibenden fünf Heimspiele gewinnen – erst recht gegen das auswärts in der TOP16 noch sieglose Panathinaikos (3:2).

Die Stars: Die Schuldenkrise in Griechenland und der schrittweise Rückzug der Mäzenaten-Familie Giannakopoulos hat den finanziellen Spielraum des sechsfachen Euroleague-Champions verkleinert. Aus dem Team, das 2009 das Final Four in Berlin gewann und diesen Erfolg 2011 in Barcelona wiederholte, sind nur noch die Nationalspieler Dimitris Diamantidis (6,8 PPG und 5,9 APG) und Antonis Fotsis (8,7 PPG und 4,9 RPG) übrig geblieben, die beide – obwohl mittlerweile weit über 30 – mit ihrer Routine immer noch am längsten auf dem Parkett stehen. Die neuen Stars im jetzt von Dusko Ivanovic trainierten Team des griechischen Meisters sind Center Esteban Batista (11,1 PPG und 6,2 RPG), Shooting Guard A. J. Slaughter (12,3 PPG) und Point Guard DeMarcus Nelson (8,0 PPG und 4,0 APG).

Regular Season: Panathinaikos unterlag in der Gruppe C zwar am zweiten Spieltag beim FC Bayern trotz einer starken Vorstellung von Esteban Batista (18 Punkte und sieben Rebounds) 75:81. Im weiteren Saisonverlauf verloren die Griechen in eigener Halle aber nur gegen den FC Barcelona und belegten dank dieser Heimstärke (und einem Auswärtssieg bei Turow Zgorzelec) am Ende mit 5:5 Siegen hinter den Katalanen und Fenerbahce gleichauf mit Mailand den dritten Platz.

Aktuelle Form: Dafür, dass Panathinaikos und sein Erzrivale Olympiakos in der griechischen Liga ohne echte Konkurrenz sind, waren die jüngsten Resultate - 77:71 in Patras und 72:66 in Kifisia - arg knapp. Aber angesichts einer Reihe angeschlagener Spieler war es nachzuvollziehen, dass der Tabellenzweite (12:2 Siege) in der nationalen Liga nicht mit derselben Intensität wie in der Euroleague zu Werke ging. Das in Griechenland spielfreie letzte Wochenende ermöglichte Trainer Ivanovic, sich ausgiebig auf das Schlüsselspiel in Berlin vorzubereiten.

Livestream / TV: Das Spiel wird ab 19.45 Uhr live als kostenpflichtiger Livestream auf Sport1.de übertragen. Im TV hat Sport1+ ab 22.30 Uhr eine zeitversetzte Aufzeichnung im Programm.

 

Bereits gespielt diese Woche:

 

Eurocup: Brose Baskets - Olimpija Ljubljana (Mi, 19.00 Uhr)

Status quo: Durch ihren Sieg in Dijon haben sich die Brose Baskets in der Gruppe K wieder ins Spiel gebracht. Ein weiterer Sieg gegen Ljubljana (1:3) würde die Bamberger (2:2) direkt ins Achtelfinale führen. Eine Bamberger Niederlage würde hingegen den Slowenen die Chance eröffnen, die Brose Baskets am letzten Spieltag noch vom zweiten Platz zu verdrängen.

Die Stars: Der einstige slowenische Serienmeister (15x, zuletzt 2009) setzt unter dem früheren Nationaltrainer Ales Pipan auf ein sehr junges Team, in dem allein der serbische Spielmacher Marko Marinovic (9,2 PPG und 5,2 APG) und der bulgarische Forward Hristo Nikolov älter als 24 sind. Topscorer in der sehr ausgeglichen und talentiert besetzten Mannschaft sind die Power Forwards Halil Kanacevic (10,9 PPG), und Dino Muric (10,7 PPG) sowie der lange Alen Omic (10,1 PPG).

Hinspiel: Die Brose Baskets führten mit dem überragenden Brad Wanamaker (13 Punkte, sechs Rebounds und sechs Assists) in Ljubljana bereits 60:35, um diesen Vorsprung in einem katastrophalen Schlussviertel gegen die plötzlich aus allen Lagen treffenden Slowenen um Halil Kanacevic (20 Punkte und 9 Rebounds) fast noch zu verspielen (Endstand 71:65).

Aktuelle Form: Mit zuletzt drei Siegen in Folge hat Ljubljana auch in der Adria-Liga seine wochenlange Krise zu den Akten gelegt. Am Sonntag rückten die Slowenen durch einem 82:60-Sieg über das bislang punktgleiche Zadar mit nunmehr 11:9 Siegen auf den fünften Tabellenplatz vor. Beste Spieler waren Forward Blaz Mahkovic (18 Punkte), Center Alen Omic (16) und mit 4/8 Dreiern Klemens Prepelic (14).

Alte Bekannte: Marko Marinovic, der 2010/11 bei ALBA BERLIN spielte und mit seiner Offensivstärke normalerweise als erster Spielmacher in Ljubljana gesetzt ist, verpasste wegen Beschwerden an der Hüfte in der Vorwoche das Spiel in München, war am Samstag in der Adria-Liga aber schon wieder elf Minuten lang im Einsatz.

Livestream / TV: Das Spiel wird ab 18.55 Uhr im TV live auf Sport1+ übertragen (kostenloser Livestream auf SPORT1.de).

 

Eurocup: JDA Dijon – München (Di, 20.00 Uhr)

Status quo: Der FC Bayern steht mit 4:0 Siegen sicher im Achtelfinale und hat dank des kaum noch zu verspielenden direkten Vergleichs gegen Zweiten Bamberg (2:2) auch den Gruppensieg so gut wie in der Tasche. Dijon (1:3) hat unterdessen nach der hohen Heimpleite gegen Bamberg in der Gruppe K nur noch eine kleine theoretische Chance zum Weiterkommen. Gespielt wird im 4.600 Zuschauer fassenden, aber schon gegen Bamberg vor einer Woche nur spärlich besetzten Sportpalast J. M. Geoffroy.

Die Stars: Point Guard Erving Walker (13,9 PPG und 5,4 APG) und der an der Dreierlinie mit 42,3 Prozent gefährliche Steven Gray (11,7 PPG) bilden die Speerspitze der Mannschaft von Trainer Jean-Louis Borg. Walker ist mit 16,8 PPG sogar der Topscorer der französischen Liga. Unter dem Korb kompensieren Power Forward Andre Harris (10,9 PPG) und der ebenfalls nur 2,01 Meter große Center Zach Moss fehlende Zentimeter durch ihre Athletik.

Hinspiel: Die längenmäßig eigentlich hoffnungslos unterlegenen, aber körperlich sehr robusten Franzosen kämpften sich nach einer Münchener 31:20-Führung ins Spiel zurück und hielten es bis zum 83:80 offen, bevor Bryce Taylor mit sechs Punkten in Folge den Sack für die Bayern zumachte. Topscorer Beim Münchener 93:84 waren Bo McCalebb (16), John Bryant (15) und Bryce Taylor (14). Die von Erving Walker mit 13 Punkten und neun Assists angeführten Franzosen hatten ihre besten Werfer in Andre Harris (16) und dem kanadischen Forward Kris Joseph (13).

Aktuelle Form: Nach sieben Siegen in Folge hat Dijon am Samstag in der französischen Liga 70:74 gegen den Tabellenführer Straßburg verloren und hat damit nach der Eurocup-Heimpleite gegen Bamberg die zweite Heimniederlage innerhalb von vier Tagen erlitten. Dijon hatte seine besten Werfer in Erving Walker (17), Center Ferdinand Prenom und Kris Joseph (10). Mit 13:6 Siegen bleiben die Burgenländer aber Tabellenvierter.

Livestream / TV: Das Spiel wird ab 19.55 Uhr live als kostenloser Livestream auf Telekombasketball.de sowie im TV bei Entertain und Eurosport2 übertragen.

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