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Europa
Basketball auf Pro7 MAXX: Am Mittwoch mit Euroleague-Kracher Bamberg gegen Panathinaikos © Daniel Löb

Basketball auf Pro7 MAXX: Am Mittwoch mit Euroleague-Kracher Bamberg gegen Panathinaikos

— Horst Schneider

Der mittwöchliche Basketball-Abend von Pro7 MAXX steht in dieser Woche im Zeichen des Heimspiels von Brose Bamberg in der Turkish Airlines Euroleague gegen Panathinaikos Athen. Der griechische Vizemeister und Pokalsieger hat gerade seinen Trainer entlassen und kommt mit seinem neuen Headcoach Xavi Pascual (zuvor FC Barcelona) nach Bamberg.

Im Anschluss an die Live-Übertragung der Partie setzt Pro7 MAXX den Basketballabend mit der dritten Ausgabe von „Crunchtime - Das Basketball Magazin“ fort (beides im Free-TV und hier bei ran.de als Livestream). „Crunchtime“ beleuchtet Themen aus der easyCredit BBL, berichtet über die deutschen NBA-Stars und sendet Zusammenfassungen von den drei am Mittwoch gespielten Eurocup-Spielen mit deutscher Beteiligung. Eine Vorschau auf die Spiele im EuroCup und in der Champions League gibt es hier.

Euroleague: Brose Bamberg – Panathinaikos Athen (Mi, 20:00 Uhr)

Status quo: Nach dem imponierenden Auftritt in Istanbul, wo Brose dem Favoriten Fenerbahce nur ganz knapp 66:67 unterlag, und dem mühsamen 89:86-Heimsieg über den Außenseiter Kazan ist das Heimspiel gegen Panathinaikos Athen für den Deutschen Meister am Mittwoch in der EuroLeague nicht nur ein Schlüsselspiel, sondern auch ein echter Wahrsager. Die Griechen haben einen ähnlichen Saisonstart hingelegt. Im Heimspiel gegen den Außenseiter Zalgiris Kaunas musste bis zum Schluss um den 84:76-Sieg gekämpft werden, aber auswärts beim Titelverteidiger ZSKA Moskau schnupperte „Pana“ lange an der Sensation und verlor nur 77:81.

Historie: Im griechischen Basketball war Panathinaikos mit 34 Meistertiteln schon immer eine Macht, aber die ganz große Reputation verdienten sich die „Grünen“ mit ihren Erfolgen in der Europaliga, die sie 1996, 2000, 2002, 2007, 2009 und 2011 gewannen. Seit die steinreichen Gebrüder Giannakopoulos den Club an ihren umstrittenen und schillernden Sohn bzw. Neffen Dimitris abgegeben haben, sinken die finanziellen Zuwendungen und die Erfolgsquote aber spürbar. Der letzte Meistertitel ist schon zwei, die letzte Final4-Teilnahme schon fünf Jahre her.

Doppelter Buzzerbeater:

Die Stars: Das Karriereende der langjährigen Galionsfigur Dimitris Diamantis hat bei Panathinaikos natürlich ein riesiges Loch im Backcourt hinterlassen, das Nick Calathes und Mike James gemeinsam stopfen sollen. Dass letzterer jetzt mit einer Armverletzung auf unbestimmte Zeit ausfällt, ist schon ein Problem. Die korbgefährlichsten Außenspieler waren im bisherigen Saisonverlauf Nikos Pappas und K.C. Rivers. Demetris Nichols überraschte am vergangenen Spieltag seinen Ex-Club ZSKA Moskau mit zwanzig Punkten. Auf der Position vier spielt James Gist seine schon fünfte Saison für Panathinaikos. Neu ist bei Panathinaikos hingegen das starke Center-Duo Chris Singleton und Ioannis Bourousis, der bekanntermaßen auch Zauberwürfe treffen kann wie hier für Valencia:

Aktuelle Form: Die neue Saison begann für Panathinaikos am zweiten Spieltag der griechischen Liga mit der denkbar größten Schmach. Dass die „Grünen“ beim Erzrivalen Olympiakos 63:88 untergingen, kostete Trainer Argiris Pedoulakis schon nach zwei Wochen den Job. Am Montag leitete der im Sommer vom FC Barcelona entlassene Xavi Pascual sein erstes Training als neuer Panathinaikos-Coach. Am Sonntag saß er noch auf der Tribüne und sah, wie sein von Assistenztrainer Georgios Vovoras gecoachtes neues Team den Außenseiter Koroivos mit 96:65 aus der Halle fegte. K.C. Rivers (19), Chris Singleton (16), Ioannis Bourousis (14) und die 35-jährige „graue Eminenz“ Antonis Fotsis (13) waren die Topscorer.

K.C. Rivers im Bayern-Trikot:

Alte Bekannte: Der von Real Madrid zu Panathinaikos gewechselte K. C. Rivers weiß, welche Atmosphäre ihn in der Brose Arena erwartet, denn er hatte schon in der vergangenen Saison im Trikot des FC Bayern das Vergnügen. Einschüchtern ließ er sich damals von der Brose-Hölle nicht. Mit 18 Punkten war er sogar Bayerns Topscorer. Die Münchener verloren trotzdem 87:100.

Livestream / TV: Telekom Basketball überträgt ab 19:30 Uhr live. Frank Buschmann kommentiert und Michael Körner führt die Interviews. Ab 19:45 Uhr ist auch Pro7 MAXX live dabei (bei www.ran.de auch als Livestream).

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