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„Sie fliegen Dich ein und machen medizinische Tests“ – Bambergs Nationalspieler Maodo Lo im Interview Sebastian Dorbrietz

„Sie fliegen Dich ein und machen medizinische Tests“ – Bambergs Nationalspieler Maodo Lo im Interview

Bambergs Nationalspieler Maodo Lo im SPOX-Interview über seine Erfahrungen mit der NBA, seine Rolle in Bamberg und sein Verhältnis zu Dennis Schröder.

SPOX: Herr Lo, nach Ihrer Zeit am College und in der Summer League wechselten Sie im Sommer 2016 zurück nach Deutschland. Warum gerade Bamberg?

Maodo Lo: Die Basketball-Situation hier in Bamberg ist sehr gut. Ich habe mit vielen Coaches und Spielern gesprochen. Sie alle haben mir gesagt, dass man sich hier sehr gut entwickeln kann. Zudem ist natürlich der Reiz sehr groß gewesen, auf Top-Niveau in der Euroleague zu spielen. Das gibt es in Deutschland nur hier.

SPOX: Zu welchem Zeitpunkt war Ihnen klar, dass sie zurück nach Deutschland kommen würden?

Lo: Nachdem das mit der Draft nicht funktioniert hat, war es recht schnell klar.

SPOX: Aber Sie hatten nach der Draft noch mit NBA-Franchises Kontakt?

Lo: Klar, soweit ich mich erinnere hatte ich neun Workouts. Dank meiner Agentur habe ich mich dann natürlich auch mit den Franchises ausgetauscht. Aber es haben generell sehr, sehr viele Spieler Kontakt mit den Teams. Wirklich einen Vertrag zu bekommen, ist eine ganz andere Sache.

SPOX: Wie darf man sich so ein Workout und ein Gespräch vorstellen?

Lo: Zuerst fliegen sie Dich ein. Dann werden medizinische Tests gemacht und die Athletik wird unter die Lupe genommen. Die Schnelligkeit, die Sprungkraft und solche Dinge werden erfasst. Dann werden alle körperlichen Charakteristiken gemessen: Wie lang sind die Arme? Wie lang sind die Finger? Wie ist die Armspannweite? Anschließend gibt es noch ein Workout gegen fünf andere Spieler. Das heißt, pro Workout gibt es sechs Spieler, die einen Vertrag wollen. Zuletzt gibt es dann Interviews mit den Coaches, mit dem GM und all den Leuten der Organisation.

SPOX: Sie haben für die Sixers in der Summer League gespielt. Was war das für eine Erfahrung?

Lo: Das war sehr cool. Ich habe zwar das erste Spiel gar nicht gespielt, aber als ich im zweiten Spiel aufs Feld kam, habe ich direkt gute Aktionen gehabt. Dadurch habe ich auch anschließend viele Minuten bekommen. Insgesamt war das eine sehr gute Erfahrung, mal zu schauen, wie das dort alles läuft und dort mal reinzuschnuppern.

SPOX: Ist das Thema "NBA" für Sie noch ein Thema?

Lo: Das bleibt bei jedem Spieler im Hinterkopf. Jeder Spieler würde lügen, wenn er sagen würde, dass es nicht so ist. Aber jetzt bin ich hier und es geht für mich persönlich darum, mich weiter zu entwickeln. Hier habe ich die Chance dazu. Was dann in der Zukunft passieren wird, muss man sehen.

SPOX: Bamberg-Coach Andrea Trinchieri hat mal gesagt, dass es in seinen Teams keine Playmaker gibt. In was für einer Rolle sehen Sie sich in Bamberg?

Lo: Ich möchte ein Spieler sein, der ins System passt. Ich bin sehr passfreudig, was hier eine sehr gute Charakteristik ist.

Hier geht es zum kompletten Interview bei SPOX.com …

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