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Europapokal-Vorberichte
Bleibt Oldenburg Dienstag in Villeurbanne auf Playoff-Kurs? / Frankfurt trifft auf Jordan Theodore Julian Reckmann

Bleibt Oldenburg Dienstag in Villeurbanne auf Playoff-Kurs? / Frankfurt trifft auf Jordan Theodore

— Horst Schneider

Mit dem neunten Spieltag biegt die Regular Season der Basketball Champions League auf die Zielgerade ein. Während Oldenburg und Ludwigsburg mit je fünf Siegen schon auf Playoff-Kurs sind, müssen die FRAPORT SKYLINERS in ihrer Gruppe A nach drei Siegen noch nachlegen, was am Dienstag ausgerechnet beim Zweiten Banvit aber schwer werden wird. Die MHP RIESEN Ludwigsburg können mit einem Heimsieg über Zielona Gora einen Verfolger in der Gruppe D abschütteln, während die EWE Baskets Oldenburg in ihrer Gruppe C beim Zweiten ASVEL antreten.

Europapokal in dieser Woche:

Dienstag, 18:00 Uhr: Banvit Bandirma - Frankfurt (BCL)

Dienstag, 20:00 Uhr: Ludwigsburg – Zielona Gora (BCL)

Dienstag, 20:30 Uhr: ASVEL Lyon - Oldenburg (BCL)

Mittwoch, 19:30 Uhr: Bonn – APOEL Nikosia (FEC)

Mittwoch, 19:15 Uhr: Hapoel Jerusalem – Ulm (EC)

Mittwoch, 20:00 Uhr: München – Buducnost Podgorica (EC)

Donnerstag, 20:45: Bamberg – Anadolu Efes Istanbul (EL)

Im 7DAYS EuroCup geht unterdessen am Mittwoch schon die Regular Season zu Ende. Alle drei deutschen Vertreter sind bereits für die TOP16 qualifiziert, so dass es für ALBA BERLIN (spielfrei), ratiopharm ulm (in Jerusalem) und den FC Bayern München (gegen Buducnost) nur noch um die genau Platzierung geht, die auch darüber entscheidet, gegen welche Gegner es im Januar weitergeht. Im FIBA Europe Cup eröffnen die Telekom Baskets Bonn am Mittwoch die zweite Runde mit einem Heimspiel gegen APOEL Nikosia.

Der Free-TV-Sender Pro7 MAXX überträgt im Rahmen seines Basketball-Magazins „easyCredit CrunchTime“ am Mittwoch aus München. Neben dieser Liveübertragung behandelt „easyCredit CrunchTime - das Basketball Magazin“ am Mittwoch ab 19:45 Uhr Themen aus der NBA und aus der easyCredit BBL und natürlich ist auch eine Zusammenfassung des Ulmer Spiels im Programm.

Champions League: Banvit Bandirma - FRAPORT SKYLINERS (Di, 18:00 Uhr)

Status quo: Die FRAPORT SKYLINERS (3:5 Siege) haben in der Gruppe A schon zwei Rückstand auf den vierten Platz. Aber auch, um sich als einer der vier besten Gruppenfünften für die nächste Runde zu qualifizieren, müssen die Frankfurter mindestens drei ihrer letzten sechs Spiele gewinnen. Ein Auswärtssieg bei Banvit (7:1 Siege) in der 3.000 Zuschauer fassenden  Kara Ali Acar-Sporthalle von Bandirma wäre allerdings eine Riesensensation.

Hinspiel: Die Frankfurter hielten eine Halbzeit lang mit, kamen aber im dritten Viertel 8:27 unter die Räder und verloren 70:86. Jordan Theodore sorgte damit mit 25 Punkten und sechs für Wehmut bei den Frankfurter Anhängern, denn er war seinem Nachfolger auf Frankfurter Seite, Kwame Vaughn, klar überlegen, ob wohl dieser mit 13 Punkten und sechs Assists noch der beste Frankfurter war.

Die Stars: Neben Jordan Theodore (14,7 PPG und 6,3 APG) ist der litauische Forward Gediminas (15,6 PPG mit einer 49-przentugen Dreierquote und 6,2 RPG) der größte Trumpf von Trainer Saso Filipovski. Center Gasper Vidmar ist drittbester Scorer (11,2 PPG) und zweitbester Rebounder (5,6 RPG).

Aktuelle Form: Banvit hat am Sonntag das Spitzenspiel der türkischen Superliga 71:/6 beim Meister Fenerbahce Istanbul verloren und ist mit nunmehr 8:2 von der Tabellenspitze auf den dritten Platz zurückgefallen.  Jordan Theodore blieb mit nur elf Punkten und sechs Ballverlusten blass, aber Gediminas Orelikas sorgte mit22 Punkten (5/7 Dreier) dafür, dass Banvit dem Meister bis in die Mitte des vierten Viertels einen großen Kampf lieferte.

Alte Bekannte: Jordan Theodore spielt für Banvit eine genauso überragende Saison wie es in der vergangenen Saison in Frankfurt getan hat. In der türkischen Superliga ist der US-Guard Topscorer (21,4 PPG) und viertbester Passgeber (6,9 APG).

Livestream / TV: Livestream und Wiederholungen auf Abruf gibt es (kostenpflichtig) unter http://www.livebasketball.tv und auf DAZN.

Champions League: MHP RIESEN Ludwigsburg – Stelmet Zielona Gora (Di, 20:00 Uhr)

Status quo: Ein Heimsieg über Zielona Gora (4:4 Siege) wäre für die MHP RIESEN, die mit 5:3 Siegen in der Gruppe E den dritten Platz belegen, ein ganz großer Schritt in Richtung Playoffs. Ein Sieg mit mehr als zwei Punkten Differenz brächte sogar den Vorteil im direkten Vergleich gegen den Vierten aus Polen.

Hinspiel: Vier Minuten vor Schluss führten die MHP RIESEN in Zielona Gora schon 70:64, doch den MHP RIESEN und Spielmacher Wes Washpun entglitt in der hektischen Schlussphase die Kontrolle über das Spiel, das noch 70:72 verloren ging. Tekele Cotton war mit 14 Zählern Ludwigsburgs Topscorer. Beim polnischen Meister waren die Spielmacher Lukasz Koszarek und James Florence mit zusammen 20 Punkten und 11 Assists sowie Nemanja Djurisic (19 Punkte) die Matchwinner.

Die Stars: Der Mitte November (für den entlassenen Igor Zaytsev) von Trainer Artur Gronek nach Zielona Gora zurückgeholte Montenegriner Vladimir Dragicevic hat aus dem Stand Zielona Goras Frontcourt neue Stabilität gegeben. Die Topscorer des sehr ausgeglichen besetzten polnischen Meisters sind der Dreier-König Nemanja Djurisic (11,5 PPG) und US-Point Guard James Florence (11.5 PPG).

Aktuelle Form: Der polnische Meister belegt nach einem schwachen Saisonstart in der polnischen Liga mit 8:3 Siegen etwas überraschen nur den vierten Platz. Seit der Rückkehr von Vladimir Dragicevic hat Stelmet jedoch seine letzten drei Spiele gewonnen.  Am Samstag wurde mit einem starken 27:10-Schlussviertel und 16 Punkten (4/7 Dreier) von Karol Gruszecki 85:63 beim Vorletzten Lublin gewonnen.

Alte Bekannte: US-Point Guard James Florence, der Saison 2013/14 für Braunschweig in der easyCredit BBL spielte, wechselt sich in Zielona Gora im Spielaufbau sehr effektiv mit dem lässigen wie cleveren Nationalspieler Lukasz Koszarek ab.

Livestream / TV: Livestream und Wiederholungen auf Abruf gibt es (kostenpflichtig) unter http://www.livebasketball.tv und auf DAZN.

Champions League: ASVEL Lyon-Villeurbanne – EWE Baskets Oldenburg (Di, 20:30 Uhr)

Status quo: Die EWE Baskets sind in der Gruppe C mit 5:3 Siegen auf Playoff-Kurs. Ein Auswärtssieg beim Tabellenzweiten ASVEL (6:2 Siege) im 5.600 Zuschauer fassenden Astroballe von Villeurbanne würde den Oldenburgern sogar den Weg zu den beiden vorderen Tabellenplätzen ebnen.

Hinspiel: Am Ende einer durchweg engen Begegnung führten die vom überragenden Rickey Paulding mit 19 Punkten und sechs Assists angeführten EWE Baskets 16 Sekunden vor Schluss 79:77, aber ASVEL gelang nicht nur der Ausgleich durch ihren Topscorer Adrian Uter (15 Punkte), sondern (nach einem verworfenen Bonus-Freiwurf und anschließendem Offensivrebound) auch noch der Siegkorb zum 79:81 durch Nikola Dragovic.

Die Stars: Trainer J. D. Jackson hat alle Positionen in seinem Team doppelt und hochkarätig besetzt – speziell die Spielmacher-Position mit den beiden korbgefährlichen US-Guards Walter Hodge (14,2 PPG und 5,9 APG) und Spencer Nelson (10,9 PPG und 5,6 APG) sowie die Position fünf mit Darryl Watkins (6,5 RPG) und dem Jamaikaner Adrian Uter (10,2 PPG).

Aktuelle Form: Der Titelverteidiger, in der vergangenen Saison als Punktrunden-Fünfter Meister wurde, wird wohl auch in dieser Saison das Feld von hinten aufholen müssen. Mit 6:6 Siegen ist ASVEL aktuell nur Achter und kan am Samstag beim „Team der Stunde“ in Chalon 68:98 trotz 20 Punkten von Adrian Unter unter die Räder. Einziger Lichtblick war das Comeback des bei den Olympischen Spielen verletzten Charles Kahudi.

Alte Bekannte: Da der ehemalige Göttinger Trent Meacham aktuell verletzt zuschauen muss, steht am Dienstag mit Nikola Dragovic (in der vergangenen Saison kurz beim MBC) nur ein alter Bekannter im Aufgebot von ASVEL. Der serbische Forward ist mit einer Quote von 53,6 Prozent der gefährlichste Dreierschütze des französischen Meisters.

Livestream / TV: Livestream und Wiederholungen auf Abruf gibt es (kostenpflichtig) unter http://www.livebasketball.tv und auf DAZN.

EuroCup: Hapoel Jerusalem – ratiopharm ulm (Mi, 19:15 Uhr)

Status quo: Jerusalem und Ulm stehen mit je 4:3 Siegen sicher in der nächsten Runde. Der Sieger beendet die Gruppe D als Zweiter und spielt in den TOP 16 gegen Nizhny Novgorod, den Sieger aus der Münchener Gruppe C (St. Petersburg, Bayern oder Malaga) sowie den Vierten aus der Berliner Gruppe B (Vilnius, Bilbao oder ALBA). Bei einer Niederlage bleibt Ulm Dritter und spielt in der TOP16-Runde gegen Khimki, Panevezys sowie den Zweiten aus der Münchener Gruppe (Bayern, Malaga oder St. Petersburg).

Hinspiel: Die Ulmer dominierten die Gäste um Curtis Jerrells (23 Punkte mit 4/8 Dreiern) von der ersten Minute an und gewannen souverän 103:77. Neben Per Günther (19) und Raymar Morgan (17) punkteten noch vier weitere Ulmer zweistellig. Ulm traf aus dem Feld über sechzig Prozent und gewann das Rebound-Duell 36:20.

Die Stars: Neben dem korbgefährlichen Point Guard Curtis Jerrells (16,7 PPG) und dem schillerndern, aber mit 10,3 PPG und 5,7 RPG die hohen Erwartungen  nicht erfüllenden ehemaligen NBA-Star Amar’e Stoudemire sind die Außenspieler Tarence Kinsey (11,5 PPG) und Jerome Dyson (12,1 PPG) die korbgefährlichsten Spieler des in Jerusalem wegen der mäßigen jüngsten Leistungen schon angezählten italienischen Trainers Simone Pianigiani.

Aktuelle Form: Die Hauptstädter taumeln in der nationalen Liga von einer Blamage zu nächsten. Am Sonntag verlor Hapoel beim Außenseiter Eilat 81:92 und sackte mit nunmehr 5:5 Siegen auf den siebten Tabellenplatz ab. Curtis Jerells machte mit 6/10 Dreiern 26 Punkte, aber das Auseinanderfallen seiner Mannschaft konnte der Point Guard auch nicht verhindern.

Alte Bekannte: Zu Yotam Halperin, der 2012/13 für den FC Bayern München spielte, und Bar Timor, der in der folgenden Saison bei ALBA BERLIN glücklos war, hat sich in Jerusalem vor drei Wochen mit Dijon Thompson ein dritter ehemaliger Bundesligaspieler gesellt. Der US-Forward sorgte 2008 für Schlagzeilen, als ALBA BERLIN ihn im Mai feuerte und anschließend ohne Thompson Meister wurde.

Livestream / TV: Telekom Basketball überträgt ab 19:05 Uhr live. Es kommentiert Jan Lüdeke. Unter www.Telekom-Basketball.de gibt es live und als Wiederholung auch Streams von allen anderen Spielen mit deutscher Beteiligung in EuroLeague und EuroCup.

FIBA Europe Cup: Telekom Baskets Bonn – APOEL Nikosia (Mi, 19:30 Uhr)

Status quo: Die als Gewinner der Gruppe C in die zweite Runde eingezogenen Telekom Baskets müssen dort in der Gruppe M von Vytautas Prienai (aktuell Fünfter der litauischen Liga) und dem die österreichische Liga anführenden Oberwart sicher mehr Gegenwind erwarten als vom Auftaktgegner APOEL Nikosia. Die Zyprer haben sich als 24. und letztes Team gerade so für diese zweite Runde qualifiziert. Ein Heimsieg gegen diesen Außenseiter ist für die Telekom Baskets am ersten Spieltag geradezu Pflicht. 

Regular Season: Dem letztjährigen zyprischen Vizemeister genügten in der Vorrundengruppe J zwei Siege gegen die sieglosen Litauer aus Siauliai sowie ein 99:90-Heimsieg über den Zweiten Pardubice (Tschechien), um sich mit 3:3 Siegen als einer der vier besten Gruppendritten in die zweite Runde hinüber zu retten.

Die Stars: Die US-Guards Theron „Tre“ Bussey (14,2 PPG und 5,3 APG), Robert Brown (10,2 PPG), US-Forward Akeem Wright (19,0 PPG) und sein kanadischer Kollege Murphy Burnatowski (14,8 PPG) sowie US-Center Brandon Mobley (10,7 PPG und 8,2 RPG) stehen alle um die 30 Minuten auf dem Parkett. Auf seiner Bank findet Trainer Dimitris Kustenis im Schnitt nur zehn weitere Punkte. 

Aktuelle Form: APOEL Nikosia ist mit 4:4 Siegen Dritter der zyprischen Liga und musste am Samstag im Derby gegen den Tabellenführer Keravnos Strovolos eine sehr deutliche und ernüchternde Niederlage hinnehmen. Schon zur Halbzeit (26:51) hatte APOEL das Spiel praktisch verloren. Neben Kapitän Vasilis Kounas (13) punkteten nur Akeem Wright und Robert Brown mit je zehn Zählern noch zweistellig.

Livestream / TV: Kostenlose Streams aller Spiele im FIBA Europe Cup gibt es live und auf Abruf auf dem YouTube-Kanal der FIBA.

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