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Europapokal-Vorberichte
Eurocup-Endspurt in der Konferenz: Per Günther gegen Jerusalems Stoudemire / Bayern empfangen Podgorica Florian Achberger

Eurocup-Endspurt in der Konferenz: Per Günther gegen Jerusalems Stoudemire / Bayern empfangen Podgorica

— Horst Schneider

Der an jedem Mittwoch ausgestrahlte Basketball-Abend von Pro7 MAXX steht in dieser Woche im Zeichen des letzten Spieltags im EuroCup. Dort sind die drei deutschen Vertreter schon für die ab Januar beginnende TOP16-Runde qualifiziert. Ulm (in Jerusalem) und München (gegen Buducnost) wollen ihre Tabellenposition aber am letzten Spieltag verbessern. Die TOP16-Gruppen werden nicht ausgelost, sondern gemäß der Vorrundenplatzierung eingeteilt.

Pro7 MAXX schaltet sich ab 19:45 Uhr in das dann bereits in Jerusalem laufende Spiel der Ulmer ein und wechselt – wenn in Israel Halbzeit ist – dann ab ca. 20 Uhr nach München zum Heimspiel der Bayern gegen Buducnost Podgorica. Ab 20:15 Uhr wird dann in einer Konferenzschaltung zwischen beiden Schauplätzen hin und her geschaltet – solange beide Spiele laufen, denn in Jerusalem dürfte die Schlusssirene ja 45 Minuten früher erklingen.

Im Anschluss an die Live-Konferenz berichtet Pro7 MAXX in seinem Basketball-Magazin „easyCredit CrunchTime“ (beides im Free-TV und bei www.ran.de als Livestream), wie wie es für die drei deutschen Vertreter ab Januar im EuroCup weitergeht. Weiter beleuchtet „easyCredit CrunchTime“ die easyCredit BBL (natürlich auch das Spitzenspiel vom vergangenen Wochenende zwischen Ulm und Bamberg) sowie Themen rund um die deutschen NBA-Stars.

EuroCup: Hapoel Jerusalem – ratiopharm ulm (Mi, 19:15 Uhr)

Status quo: Jerusalem und Ulm stehen mit je 4:3 Siegen sicher in der nächsten Runde. Der Sieger beendet die Gruppe D als Zweiter und spielt in den TOP 16 gegen Nizhny Novgorod, den Sieger aus der Münchener Gruppe C (St. Petersburg, Bayern oder Malaga) sowie den Vierten aus der Berliner Gruppe B (Vilnius, Bilbao oder ALBA). Bei einer Niederlage bleibt Ulm Dritter und spielt in der TOP16-Runde gegen Khimki, Panevezys sowie den Zweiten aus der Münchener Gruppe (Bayern, Malaga oder St. Petersburg).

Hinspiel: Die Ulmer dominierten die Gäste um Curtis Jerrells (23 Punkte mit 4/8 Dreiern) von der ersten Minute an und gewannen souverän 103:77. Neben Per Günther (19) und Raymar Morgan (17) punkteten noch vier weitere Ulmer zweistellig. Ulm traf aus dem Feld über sechzig Prozent und gewann das Rebound-Duell 36:20. Hier der Videobericht des Hinspiels von Telekom Basketball.

Die Stars: Neben dem korbgefährlichen Point Guard Curtis Jerrells (16,7 PPG) und dem schillerndern, aber mit 10,3 PPG und 5,7 RPG die hohen Erwartungen  nicht erfüllenden ehemaligen NBA-Star Amar’e Stoudemire sind die Außenspieler Tarence Kinsey (11,5 PPG) und Jerome Dyson (12,1 PPG) die korbgefährlichsten Spieler des in Jerusalem wegen der mäßigen jüngsten Leistungen schon angezählten italienischen Trainers Simone Pianigiani.

Aktuelle Form: Die Hauptstädter taumeln in der nationalen Liga von einer Blamage zu nächsten. Am Sonntag verlor Hapoel beim Außenseiter Eilat 81:92 und sackte mit nunmehr 5:5 Siegen auf den siebten Tabellenplatz ab. Curtis Jerells machte mit 6/10 Dreiern 26 Punkte, aber das Auseinanderfallen seiner Mannschaft konnte der Point Guard auch nicht verhindern.

Alte Bekannte: Zu Yotam Halperin, der 2012/13 für den FC Bayern München spielte, und Bar Timor, der in der folgenden Saison bei ALBA BERLIN glücklos war, hat sich in Jerusalem vor drei Wochen mit Dijon Thompson ein dritter ehemaliger Bundesligaspieler gesellt. Der US-Forward sorgte 2008 für Schlagzeilen, als ALBA BERLIN ihn im Mai feuerte und anschließend ohne Thompson Meister wurde.

Livestream / TV: Telekom Basketball überträgt ab 19:05 Uhr live. Es kommentiert Jan Lüdeke. Unter www.Telekom-Basketball.de gibt es live und als Wiederholung auch Streams von allen anderen Spielen mit deutscher Beteiligung in EuroLeague und EuroCup.

EuroCup: FC Bayern München - Buducnost VOLI Podgorica (Mi, 20:00 Uhr)

Status quo: Der FC Bayern (5:2 Siege) kann mit einem Sieg über Buducnost (mit 0:7 Siegen bereits ausgeschieden) in der Gruppe C den Tabellenführer Zenit St. Petersburg noch überholen, wenn Zenit (zwei Stunden vorher) sein Heimspiel gegen Malaga verliert. Bleiben die Bayern Zweiter, treffen sie in der TOP16-Runde auf Khimki, Panevezys und den Dritten aus der Ulmer Gruppe (Ulm, Jerusalem oder Krasnodar). Als Gruppensieger träfen die Bayern auf den Zweiten aus der Ulmer Gruppe (Ulm oder Jerusalem), Nizhny Novgorod sowie den Vierten aus der Berliner Gruppe B (Bilbao, Vilnius oder ALBA).

Hinspiel: Die Münchener ließen Buducnost vom Sprungball weg mit starker Verteidigung überhaupt nicht ins Spiel kommen (Halbzeit 17:31). Am Ende unterlagen die Montenegriner mit einer Wurfquote von nur 25 Prozent 44:68. Ein einziger zweistellig scorender Münchener (Devin Booker mit zehn Punkten) genügte den Bayern in dieser Defensivschlacht zum Sieg. Reggie Redding glänzte mit sieben Assists und vier Steals, Maxi Kleber mit sieben Rebounds. Hier der Videobericht des Hinspiels von Telekom Basketball.

Die Stars: Der Grieche Ilias Zouros, der den wenige Tage nach der Niederlage gegen die Bayern entlassenen Vlado Scepanovic als Headcoach abgelöst hat, hat bei Buducnost bis auf die Nachverpflichtung von Owen Klassen bislang keine Veränderungen am Kader vorgenommen. Die effektivsten Spieler waren im bisherigen Saisonverlauf die beiden US-Guards Marcus Williams (12,3 PPG und 5,1 APG) und J. R. Reynolds (9,2 PPG), US-Center Shawn James (9,2 PPG) sowie der seit seiner Verletzung schmerzlich vermisste Boris Savovic (12,7 PPG und 5,3 RPG).

Aktuelle Form: In der Adria-Liga hat sich Buducnost bislang deutlich besser verkauft als im EuroCup und war bis zum Wochenende der schärfste Verfolger von Titelverteidiger Roter Stern Belgrad. Eben der sorgte am Sonntag jedoch mit einem souveränen 77:54-Sieg in Podgorica für eine große Ernüchterung in der montenegrinischen Hauptstadt. Mit nunmehr 10:3 Siegen geht Buducnost nur noch als Tabellendritter in die Rückrunde der Adria-Liga. US-Center Shawn James war mit acht Punkten und neun Rebounds noch der Beste beim Gastgeber.

Owen Klassen:

Alte Bekannte: Die Rückkehr des ehemaligen Müncheners und Ulmers Boris Savovic wird am Mittwoch wohl ausfallen. Der Forward/Center, der im Hinspiel mit zwölf Zählern Buducnosts Topscorer war, laboriert seit einigen Wochen an einer Fußverletzung. Neben Savovic und dem Ex-Oldenburger Sead Sehovic hat Buducnost seit einer Woche auch den bisherigen Hagener Owen Klassen im Aufgebot. Der kanadische Center debütierte am Sonntag beim 54:77 gegen Roter Stern mit sieben Punkten und sieben Rebounds in 23 Minuten.

Livestream / TV: Das Spiel wird ab 19:45 Uhr live auf Telekom Basketball übertragen. Stefan Koch kommentiert und Alexander Klich führt die Interviews. Alle Partien mit deutscher Beteiligung in EuroLeague und EuroCup sind auf Abruf unter www.Telekom-Basketball.de verfügbar. Pro7 MAXX überträgt ab ca. 20 Uhr im Rahmen seiner Konferenz live im Free-TV (bei www.ran.de auch als Livestream).

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