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Beko BBL TOP FOUR
„Wir fahren nicht nach München, um mitzuspielen!“ – Frankfurts Konstantin Klein über das Beko BBL TOP FOUR

„Wir fahren nicht nach München, um mitzuspielen!“ – Frankfurts Konstantin Klein über das Beko BBL TOP FOUR

— Interview: Kai Zimmermann

Nationalspieler Konstantin Klein in der aktuellen BIG über die Außenseiterchance seiner FRAPORT SKYLINERS am Pokalwochenende im Münchner Audi Dome

Im vergangenen Jahr hat Oldenburg den Pokal gewonnen. Die EWE Baskets waren vor dem Turnier Außenseiter. Wird das bei euch genauso laufen?

Das wäre schön. Auf jeden Fall gehen wir ebenfalls als Außenseiter in das Wochenende. Das wissen wir auch. Vielleicht ist es sogar so, dass die anderen Teams gern gegen uns spielen, weil sie glauben, dass wir ein Stück schwächer sind als der Rest. Aber niemand sollte uns unterschätzen. Wir sind in der Lage dazu, mitzumischen.

Ganz oben?

Auf jeden Fall. Man muss nur auf die Ergebnisse schauen. Wir haben in der Liga Bamberg geschlagen, Bayern geschlagen und nur gegen Alba verloren. Wir sind momentan gut drauf. Wir fahren nicht nach München, um mitzuspielen. Wir wollen das Ding gewinnen – ob als Außenseiter oder nicht. Vielleicht ist das sogar eine ganz gute Rolle für uns.

Ihr habt gegen alle drei großen Bs in dieser Saison schon gespielt. Wie schätzt du die Gegner ein und welches ist für dich das stärkste B?

Das ist für mich eine ganz schwierige Frage. Wir haben alle drei in eigener Halle gehabt. Bamberg zeigt in der Euroleague unfassbare Leistungen, vor allem weil sie den Ball so gut bewegen. Die Bayern sind von der Substanz her auch sehr stark. Und Berlin ist schwierig zu bespielen, weil sie so hart verteidigen. Sie haben eine Do-or-die-Mentalität. Insofern würde es mir sehr schwerfallen, mich jetzt für ein Team zu entscheiden. Sie sind alle ausgeglichen, jeder kann jeden schlagen.

Auf welchen Gegenspieler beim Top Four freust du dich am meisten?

Das kann ich gar nicht sagen. Ich versuche, gegen jeden 100 Prozent zu geben. Generell willst du gegen die Besten spielen.

Also gegen Brad Wanamaker.

Wanamaker ist sicher ein europäischer Ausnahmespieler. Gegen uns hat er auch noch das beste Spiel der Saison gemacht, über 30 Punkte. Es ist eine Herausforderung, gegen ihn zu spielen. Er ist körperlich stark, groß und voller Selbstvertrauen. In der zweiten Halbzeit war er überhaupt nicht mehr zu verteidigen. Gute Spieler verdienen Respekt. Aber ich möchte es gern noch mal gegen ihn versuchen und versuche dann, gut auszusehen. Bei den Bayern freue ich mich auf Anton Gavel, den ich gut kenne.

Gegen Alba habt ihr in der eigenen Halle verloren. Wie kam das?

Wir haben in der zweiten Halbzeit zu sehr auf die Aggressivität der Berliner reagiert, haben kaum noch offene eigene Würfe zustande bekommen. Wir haben ihrer Härte einfach nicht genug entgegengesetzt. Es war ein extrem intensives Spiel, es hat sich angefühlt wie drei Spiele.

Du bist Berliner. Ist es für dich etwas Besonderes, gegen Alba zu spielen?

Natürlich. Als ich zum ersten Mal gegen sie gespielt habe, hatte ich Tränen in den Augen. Das ist meine Stadt, auch wenn für mich als Basketballer dort nicht alles geklappt hat.

Das kann ja noch kommen …

Nee, nee.

Wie, gibt es keine Kontakte?

Doch, natürlich, zu einigen Spielern. Aber nicht zum Management, obwohl das Verhältnis absolut in Ordnung ist. Ich konzentriere mich momentan nur auf Frankfurt.

Dein Vertrag läuft nach der Saison allerdings aus. Hat dein Berater, Ademola Okulaja, schon Ideen?

Nein, das lasse ich völlig auf mich zukommen. Ich fühle mich in Frankfurt wohl. Ich werde jetzt erst mal diese Saison zu Ende spielen, dann entscheiden.

Das Beko BBL TOP FOUR im Überblick:

Samstag, 20. Februar
16.00 Uhr: Brose Baskets – FC Bayern München
19.00 Uhr: ALBA BERLIN – FRAPORT SKYLINERS

Sonntag, 21. Februar
12.00 Uhr: Spiel um Platz 3
14.45 Uhr: Finale

„Telekom Basketball“ strahlt die vier Begegnungen live und kostenfrei nicht nur für Telekom-Kunden, sondern für alle Interessierten auf Telekombasketball.de aus, und wer das Beko BBL TOP FOUR live im Audi Dome erleben möchte, kann hier Eintrittskarten erwerben.

 

Das komplette Interview könnt Ihr in der aktuellen Ausgabe der BIG lesen, die es ab sofort im Handel gibt (Abonnenten haben sie bereits eine Woche früher im Briefkasten), außerdem gibt es im Heft noch folgende Themen:

Inhalt BIG #50:
Top-Four-Spezial - Das ist der Audi Dome und die vier Final-Teilnehmer
Bayern München - Rechtzeitig zum Top Four in eigener Halle hat das Team seine Top-Form gefunden. Eine Analyse der Gründe
Brad Wanamaker - Der Aufbau der Brose Baskets ist der beste Spieler der BBL. Kann Bamberg ihn über die Saison hinaus halten?
Johannes Richter - Der Forward der Frankfurter soll beim Top Four den verletzten Danilo Barthel ersetzen. Packt er das?
Konstantin Klein - Im BIG-Interview spricht der Aufbauspieler über die Chancen der Skyliners in allen Wettbewerben, die Nationalmannschaft und seine Zukunft
Ismet Akpinar - Das Aufbau-Talent von Alba Berlin ist erstmals Teil der Rotation. In BIG spricht er über den langen Weg zum BBL-Profi
Ranking: Small Forwards - Die 20 besten Flügelspieler der Beko BBL in der BIG-Rangliste
Mladen Drijencic - Der Oldenburger Trainer spricht im BIG-Interview über seine erste Saison als BBL-Headcoach, seine Ziele und die Flucht aus Bosnien
Eisbären Bremerhaven - Warum der Klub seit Jahren kein Playoff-Contender mehr ist
Herber: Basketball in 50 Jahren - Johannes Herber schreibt in BIG über seine Zukunftsvisionen
Maodo Lo - Das große Aufbau-Talent spielt sein letztes Jahr am College. Doch was kommt danach? BIG fragte nach
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