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„Ich kann mehr, als ich zeigen konnte“ – Ulms Pechvogel David Brembly über sein Saisonende

„Ich kann mehr, als ich zeigen konnte“ – Ulms Pechvogel David Brembly über sein Saisonende

— ratiopharm ulm

David Brembly ist der Pechvogel der Ulmer Saison. Nach seinem Fußbruch spricht der A2-Nationalspieler über ein schwieriges erstes Jahr in Ulm, Geduld in der Reha und sein Ziel, in der kommenden Saison neu anzugreifen.

David, die Überraschung war groß, als du am Samstag mit Gips und Krücken in der ratiopharm arena erschienen bist. Wie ist das passiert mit deinem Fuß?

Ich bin im Training zu einem Hand-Off gegangen, habe dabei einen Schlag abbekommen und bin umgeknickt. Dabei ist der fünfte Strahl im Mittelfuß gebrochen. Ich habe sofort gemerkt, dass etwas kaputt ist. Inzwischen weiß ich ja, wie es ist, wenn man umknickt.

Du sprichst es an: Du hast in dieser Saison viel mit Verletzungen gekämpft, bist mit Blessuren an beiden Knöcheln in die Spielzeit gegangen und hast lange gebraucht, um richtig gesund zu werden. Wie blickst du auf dein erstes Jahr in Ulm zurück?

Das, was jetzt passiert ist, passt so ein wenig in meine Saison. Das Frustrierende sind weniger die Verletzungen, sondern mehr der Prozess, wieder in Form zu kommen. Das habe ich im Herbst gemerkt. Es war schwer alles nachzuholen und mein eigenes Aufbautraining zu machen, während die Saison lief. Wenn man abends noch trainiert, sollte man davor nicht noch Krafttraining machen. Deswegen ging es nur sehr langsam vorwärts. Ich war da sehr ungeduldig, aber unser Athletiktrainer Sebastian Sieghart hat mir dann gesagt: Mach langsam, wenn du zu schnell zu viel willst, dann kann das auch nach hinten los gehen.

Bist du jemals in die Form gekommen, die du dir gewünscht hast – und die du von dir kennst?

Es gab auf jeden Fall gute Spiele, etwa beim Derby in Tübingen oder im Eurocup gegen Valencia. Aber es hat lang gedauert, bis ich mich richtig fit gefühlt habe. Zu dem Zeitpunkt hatte sich die Mannschaft schon gefunden, die Rollen waren verteilt – und es lief gut. Da ist es schwer, als lange verletzter Spieler reinzukommen und anzugreifen. Ich kann definitiv mehr, als ich in dieser Saison zeigen konnte. Aber das Jahr davor lief gut. Wenn es bei dem Rhythmus bleibt, dann kommt jetzt wieder eine erfolgreiche Saison.

Mit welcher Einstellung gehst du die Reha an?

Ich schaue von Tag zu Tag. Das klingt wie eine Phrase, aber wenn ich denke: ‚Ich trage jetzt für ein, zwei Monate den Gips und sitze fast nur daheim‘ – dann kriege ich die Krise. So viel Basketball kann man gar nicht im TV schauen. (lacht) Ich würde natürlich gern Ende Juni bei der A2-Nationalmannschaft dabei sein, aber momentan macht es keinen Sinn, soweit nach vorn zu blicken.

Wie kannst du dem Team im Saisonendspurt noch helfen?

Ich werde Support geben, wo es geht. Ich werde bei jedem Training dabei sein, mit den Jungs reden und Tipps geben, falls mir etwas auffällt. Es ist mir wichtig, weiter Teil des Teams zu bleiben und die Jungs auf dem Weg in die Playoffs zu pushen.

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