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Beko BBL-Spielleiter weist den Protest des FC Bayern München als fotoduda.de

Beko BBL-Spielleiter weist den Protest des FC Bayern München als "unzulässig" ab

— Beko BBL

Protestanmeldung erfolgte nicht durch eine gemäß den Bestimmungen der BBL GmbH bestimmte Person

Der Spielleiter der Beko Basketball Bundesliga (Beko BBL), Dirk Horstmann, hat den Protest des FC Bayern München gegen die Wertung des Spiels zwischen den MHP RIESEN Ludwigsburg und dem FC Bayern München als "unzulässig" abgewiesen. Gegen die Entscheidung kann der FC Bayern München binnen drei Tagen Berufung beim Beko BBL-Spielleiter einlegen. Wird der Entscheidung nicht abgeholfen, entscheidet das Beko BBL-Schiedsgericht endgültig. Sollte der FC Bayern München Rechtsmittel einlegen, so hat das keine aufschiebende Wirkung.

Die "Unzulässigkeit" des Protestes basiert auf § 8 Absatz 1 der Verfahrens- und Schiedsgerichtsordnung: Demnach kann ein Protest nur durch den Kapitän oder den Trainer beim Kommissar angemeldet werden. Dies sei in diesem Fall jedoch nicht geschehen, wie der angesetzte Kommissar des Spiels auf Nachfrage der Spielleitung schriftlich mitgeteilt hatte. Der Protest wurde jedoch weder von Trainer (Svetislav Pesic) noch vom Kapitän (Bryce Taylor) ordnungsgemäß angemeldet. Deswegen kommt die Spielleitung zu der Auffassung, dass die Protestanmeldung nicht durch eine gemäß den Bestimmungen der BBL GmbH bestimmte Person erfolgte. Aus diesem Grund hat die Spielleitung den Protest als unzulässig verworfen.

Gemäß § 9 Absatz 2 der Verfahrens- und Schiedsgerichtsordnung hat die Spielleitung den Protest zu verwerfen, wenn der Protest unzulässig ist. Eine Sachentscheidung findet nicht statt.

In der Partie vom vergangenen Dienstag hatten sich die Ludwigsburger im vierten Spiel der Viertelfinal-Playoff-Serie mit 75:69 gegen die Münchner durchgesetzt und so zum 2:2 in der Serie ausgeglichen. Ausgangspunkt des Protestes war ein nicht gegebener Korb in der 10. Minute der vierten Spielperiode bei noch einer verbleibenden Restspielzeit von drei Sekunden. Zu diesem Zeitpunkt hatte es 73:69 für die Ludwigsburger gestanden.

Unabhängig vom Ausgang der Entscheidung der Spielleitung haben der Manager des Schiedsrichterreferats, Boris Schmidt, und der Instructor des Schiedsrichterreferats, Dr. Winfried Gintschel, darauf hingewiesen, dass es zum Einsatz des "Instant Replay" eine Direktive gebe. Diese besagt, dass vor dem Einsatz des "Instant Replay" eine Abstimmung mit dem Kommissar und auch innerhalb der Crew zu erfolgen habe. Dies sei in diesem Fall, der der Anlass für das Einlegen des Protestes war, jedoch bedauerlicherweise unterblieben. Zudem sei gemäß der Regularien der Einsatz von "Instant Replay" bei Stören des Balles nicht vorgesehen. Schmidt und Gintschel waren sich zudem einig, dass sich der Ball bereits im Korb befunden habe und nicht mehr hätte gespielt werden dürfen.

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