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Nachwuchs
Im Rahmen des ersten Finales: Die ersten Absolventen der Nachwuchstrainerausbildung werden geehrt Daniel Löb

Im Rahmen des ersten Finales: Die ersten Absolventen der Nachwuchstrainerausbildung werden geehrt

— Christian Steinberg

Die Nachwuchsförderung im deutschen Basketball hat einen neuen Meilenstein erreicht. Vor dem ersten Finale zwischen den Brose Baskets und ratiopharm uIm wurden die sechs Absolventen des ersten Jahrgangs der Nachwuchstrainer ausgezeichnet.

Daniel Löb
Sebastian Trzcionka durfte sein Fachwissen in der Halbzeit-Analyse bei Stefan Koch beweisen.

Im Jahr 2013 entschied sich der Deutsche Basketball Ausbildungsfonds e.V. ein eigenes Nachwuchstrainerprogramm an den Start zu schicken. Ziel dieser dreijährigen berufsbegleitenden Qualifizierungsmaßnahme ist die spezialisierte Ausbildung von Nachwuchsleistungstrainern. Ergänzend zur normalen Trainerlizenz, liegt der Fokus der Ausbildung auf der Entwicklung und Betreuung von Spitzentalenten hin zu Bundesligaspielern. Der Weg vom Jugendspieler in die Beko BBL ist steinig und umfasst viele Etappen. So umfangreich und langwierig dieser Weg ist, so facettenreich ist auch die Nachwuchstrainerausbildung angelegt. Neben zahlreichen Modulen im Bereich der Trainingsplanung, Trainingssteuerung, Sportpsychologie und Pädagogik, haben die Trainerstudenten auch eine hochqualifizierte sportfachliche Ausbildung genossen.

Als Referenten in der Ausbildung sind unter anderem tätig Stefan Weissenböck (Individualtrainer der Brose Baskets Bamberg), Thomas Päch (Co-Trainer von ALBA Berlin) und Berthold Bisselik (JBBL-Trainer des FC Bayern München Basketball). Um den Blick über den nationalen Tellerrand hinaus zu bekommen, hat jeder der Trainerstudenten auch eine mehrwöchige internationale Hospitation hinter sich. „Es ist uns überaus wichtig, dass wir nicht nur die nationale Spitze im Blick haben, sondern dass unsere Jugendtrainer auch wissen, was in den internationalen Top-Nachwuchsprogrammen passiert und welche Entwicklungen in den kommenden Jahren zu erwarten sind. Nur so können wir sichergehen, dass unsere Nachwuchstalente bestmöglich ausgebildet werden“, erklärt Jens Staudenmayer, Leiter Sport der Beko BBL, diese wichtige Maßnahme.

Im Rahmen des ersten Finalspiels um die Deutsche Meisterschaft 2016 wurden die ersten Absolventen der Nachwuchstrainerausbildung geehrt. Überreicht wurden die Zertifikate in der Halbzeitpause von Jens Staudenmayer (Leiter Sport Beko BBL) und Rolf Beyer (Geschäftsführer der Brose Baskets Bamberg und Vizepräsident der Beko BBL). „Alle Teilnehmer haben die Ausbildung erfolgreich absolviert und für die kommende Saison eine hauptamtliche Anstellung als Nachwuchstrainer gefunden. Darüber sind wir sehr glücklich und hoffen, dass wir mit diesem Programm die Ausbildung junger Basketballtalente zukünftig noch weiter verbessern können“ – Staudenmayer Beko BBL.

Die erfolgreiche Absolventen des ersten Jahrgangs sind (Foto oben, von links nach rechts): Christian Meichsner (Chemnitz 99ers), Torben Steinberg (EWE Baskets Oldenburg), Alexander Nolte (Phoenix Hagen), Sebastian Trzcionka (ALBA Berlin), Simon Bertram (Brose Baskets). Auf dem Bild fehlt Dominik Günthner (ebenfalls Brose Baskets Bamberg) der aktuell im Trainerstab der Profimannschaft als Co-Trainer eingebunden ist und daher in der Halbzeit leider nicht zur Verfügung stand.

Zur kommenden Saison 2016/17 startet bereits der vierte Jahrgang der Nachwuchstrainerausbildung. Für einen Platz in der Trainerausbildung bewerben können sich prinzipiell alle Standorte der Beko BBL und 2. Basketball Bundesliga, die mit hauptamtlichen Nachwuchstrainern ihre Jugendarbeit voranbringen wollen. Weitere Informationen zum Nachwuchstrainerprogramm gibt es hier oder direkt bei Christian Steinberg (steinberg@beko-bbl.de).

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