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Daniel Löb

"Fokus auf einem deutschen Spieler" - Würzburgs Headcoach Spradley über die Kaderzusammenstellung

— s.Oliver Baskets

Die Woche der Playoff-Endspiele der Beko BBL hat Doug Spradley beim Golfspielen in Portugal verbracht. Inzwischen ist der Headcoach der s.Oliver Baskets zurück und bastelt am Kader für die kommende Saison. Priorität hat dabei die Verpflichtung eines weiteren deutschen Spielers.

Doug, du hast dir eine Woche Urlaub in Portugal gegönnt. Konntest du dort abschalten und dich erholen?
„Sagen wir so: Ich bräuchte eigentlich nach dem Urlaub nochmal Urlaub. Ich war mit drei Freunden aus Paderborn in Portugal, das Wetter war super. Wir haben jeden Tag eine Runde Golf gespielt, haben auch ein wenig gefeiert und hatten viel Spaß. Es war eine gute Ablenkung, aber das Handy war natürlich an und ich habe den einen oder anderen Anruf gemacht.“

Die Saison ist erst am Wochenende mit dem letzten Finalspiel zu Ende gegangen. Ihr seid mit euren Personalplanungen trotzdem schon sehr weit, es stehen bereits sieben Spieler unter Vertrag. Wie sehen die nächsten Schritte bei der Zusammenstellung des Kaders aus?
„Wir konnten frühzeitig die Verträge von Brendan Lane und Lamonte Ulmer verlängern und Jake Odum und Vladimir Mihailovic als weitere Ausländer verpflichten. Jetzt liegt der Fokus auf einem deutschen Spieler. Für welche Position, das ist noch offen. Es ist immer wichtig, als Erstes die deutschen Positionen im Kader mit guten Spielern zu besetzen. Wir haben dabei das Glück, dass wir mit Moe Stuckey, Basti Betz und Max Ugrai schon drei Deutsche unter Vertrag haben.“

Im Sommer geht es für dich und Co-Trainer Stephan Voelkel auch wieder eine Woche zur NBA Summer League nach Las Vegas, um Spieler zu sichten?
„Wir fahren natürlich nicht zum Spaß oder zum Zocken nach Las Vegas. Dort wird den ganzen Tag Basketball angeboten. Am Vormittag veranstalten die Agenten kleine Camps, am Nachmittag finden die Spiele der NBA Summer League statt. Wir sind also jeden Tag damit beschäftigt, Spiele anzusehen, Spieler zu scouten und Kontakte mit Agenten und anderen Trainern zu knüpfen und zu pflegen.“

Hier geht es zum Rest des Interviews auf der Homepage der s.Oliver Baskets.

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