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„Ich weiß, dass mein Einsatz kommen wird“ – Ulms Joschka Ferner über die glorreichen Sieben und seine Rolle Viktor Meshko

„Ich weiß, dass mein Einsatz kommen wird“ – Ulms Joschka Ferner über die glorreichen Sieben und seine Rolle

— ratiopharm ulm

Von wegen „glorreiche Sieben“: Der Ulmer Joschka Ferner kam als achter Mann bislang in allen neun Playoff-Spielen zum Einsatz. Im Interview auf der vereinseigenen Homepage spricht der 20-Jährige über seine Rolle als Kurzarbeiter, Postups von Danilo Barthel und Bank-Routinen.

Joschka, in den Playoffs ist oft nur von den „glorreichen Ulmer Sieben“ die Rede – also den 7 Spielern, die das Gros der Minuten bekommen. Wie nimmt man das als achter Mann auf?
Joschka Ferner: Was die sieben leisten, ist schon enorm. In vier Wochen neun Spiele zu machen und oft über die 30 Minuten zu gehen – das ist körperlich schon eine Leistung. Aber es gibt immer Foulprobleme, oder jemand braucht eine kurze Verschnaufpause. Somit gehe ich in jedes Spiel mit dem Wissen, dass ich so gut wie sicher spielen werde. Das gibt mir eine gewisse Ruhe und Sicherheit. Ich weiß, dass mein Einsatz kommen wird – und dann versuche ich so gut es geht auszuhelfen.

Du hast bislang in allen 9 Playoff-Partien gespielt – allerdings weniger als in der Hauptrunde (05:23 statt 08:13 Min/Spiel). Wie bereitet man sich auf solche Kurzeinsätze vor?
Ferner: Man entwickelt da so seine Routinen. Ich kann mir inzwischen gut ausrechnen, wann ich etwa rein komme – meistens gegen Ende eines Viertels, wenn wir vermeiden wollen, dass noch jemand ein Foul kassiert. Zu wissen, dass ich eingesetzt werde und wann ich etwa spiele, hilft mir enorm. Denn wenn du bis zum Schluss durchgehend auf der Bank sitzt, aber konzentriert und warm bleiben musst, dann ist das körperlich und mental anstrengend. Wenn ich dann rein komme, versuche ich zunächst, keine Fehler zu machen. In der BBL wird jeder kleine Fehler hart bestraft. Man will nicht der sein, der rein kommt und den Spielfluss stört.

Du bist eigentlich ein Flügelspieler, wirst wegen der Verletzungssituation aber aktuell auch als Vierer eingesetzt. Wie tough ist das, gegen die besten Power Forwards der Liga zu spielen?
Ferner: Besonders gegen Frankfurt habe ich das gemerkt, da habe ich oft gegen Danilo Barthel gespielt. Das ist schon noch einmal ein anderes Kaliber. (lacht) Barthel ist ein richtiger Vierer, der locker 15 Kilo mehr wiegt als ich. Da muss ich schon mit Köpfchen spielen, um gegenhalten zu können, wenn so jemand aufpostet.

Noch ein Blick voraus: Morgen steht Finale Numero zwei an – mit welcher Gefühlslage geht ihr das Spiel an?
Ferner: Unsere Offensivleistung in Spiel eins war gut. Wenn man in Bamberg 82 Punkte macht, gibt es offensiv wenig auszusetzen. Ein Viertel war defensiv nicht gut genug. Aber wenn man den Bambergern über drei Viertel ebenbürtig war, dann gibt einem das ein gutes Gefühl für Spiel zwei.

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