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Spielerverpflichtung
Wunschspieler von Tyron McCoy kommt: Bonns Big Man Isaiah Philmore wechselt nach Tübingen © Matthias Kuch

Wunschspieler von Tyron McCoy kommt: Bonns Big Man Isaiah Philmore wechselt nach Tübingen

— WALTER Tigers Tübingen

Einen Tag nach der Verpflichtung von Álvaro Muñoz können die WALTER Tigers Tübingen bereits den zweiten Neuzugang für die kommende Spielzeit verkünden. Mit Isaiah Philmore wechselt ein Wunschspieler von Head Coach Tyron McCoy und ProBasket-Geschäftsführer Robert Wintermantel an den Neckar.

„Philmore stand von Anfang an ganz oben auf unserer langen Liste und wir sind sehr froh, dass er sich für uns entschieden hat. Mit welcher Effizienz er unter den Körben agiert, hat uns sehr beeindruckt“, erklärt Wintermantel. Philmore kommt von den Telekom Baskets Bonn nach Tübingen, für welche er in der vergangenen Saison 8,6 Punkte und 3,4 Rebounds im Schnitt erzielen konnte. In der Spielzeit 2014/2015 stand der 2,03 Meter große Forward in 36 Begegnungen für ratiopharm ulm auf dem Parkett der Beko Basketball Bundesliga. Philmore erhält in Tübingen einen Vertrag über ein Jahr, der 26-Jährige wird die Nummer 31 tragen.

Philmore - Ein Kämpfer unter den Körben!

Bereits in seiner College-Zeit an der Xavier University of Cincinnati sorgte Philmore mit seinem effektiven Spiel für Aufsehen. In seiner Abschlusssaison 2014 brachte der Forward 54,1 Prozent seiner Feldwürfe im Korb unter und zählte damit zu den drei besten Werfern der starken Big East Conference. Zunächst schnürte Philmore seine Basketballschuhe jedoch für die Towson Tigers aus Maryland, ehe er sich zu einem Wechsel an die Xavier University entschloss. Aber auch in der im Vergleich zur Colonial Athletic Association (CAA) deutlich stärkeren Big East Conference wusste der Big Man, der auf beiden Positionen unter den Körben ausgebildet wurde, zu überzeugen. Als Mannschaftskapitän und verlässlicher Scorer (9,5 ppg, 5,0 rpg) avancierte Philmore in seinem Abschlussjahr zu einer wichtigen Säule der Xavier Musketeers, die bis ins NCAA Tournament vorstoßen konnten. An gleicher Stelle spielte auch der ehemalige Tübinger Center Kenny Frease.

Eines wurde bereits am College ersichtlich: Philmore ist ein Kämpfer, der immer alles gibt und niemals aufsteckt. Von dieser Einstellung war auch Ulms Head Coach Thorsten Leibenath beeindruckt, als er Philmore 2014 zu ratiopharm ulm holte. Zwei Jahre sollte der Forward an der Donau bleiben. Doch nachdem im ersten Jahr nur kleine Spielanteile für den Deutsch-Amerikaner heraus sprangen, Philmore kam in 36 Partien auf knapp acht Minuten Einsatzzeit und erzielte dabei 3,4 Punkte sowie 1,6 Rebounds, wechselte er an den Rhein.

Zuletzt eine gute Saison in Bonn

Bei den Telekom Baskets Bonn versprach sich der 26-Jährige eine größere Rolle, diese sollte er auch bekommen. Als Backup für Aaron White konnte Philmore seine Spielzeit mehr als verdoppeln und zeigte mit 8,6 Punkten und 3,4 Rebounds gute Leistungen. Dabei verwandelte Philmore gute 59,7 Prozent seiner Würfe aus dem Feld und zählte zu den effektivsten Korbjägern der BBL. Aber auch am offensiven Brett krallte der Neu-Tiger richtig zu: Durchschnittlich 1,7 Offensiv-Rebounds angelte sich der US-Amerikaner mit deutschem Pass im Saisonverlauf und war damit einer der Aktivposten der Bonner unter den Körben. Vielleicht wäre die positive Entwicklung noch rascher vorangeschritten, wenn sich Philmore im Eurocup-Spiel gegen Trient (November 2015) keine Knieverletzung zugezogen hätte und elf Saisonspiele zum Zuschauen verdammt gewesen wäre - für den Kämpfer wie Philmore die persönlich wohl schwierigste Phase der vergangenen Saison. Aus diesem Grund fehlte der jüngste Neuzugang der Schwaben auch beim Gastspiel der Rheinländer am 23. Dezember 2015 in Tübingen.

Zur Person:

Isaiah Philmore wurde am 20. September 1989 im texanischen El Paso/USA geboren. Bis Philmore überhaupt zum Basketball fand, vergingen zunächst einige Jahre. Denn einen Teil seiner Kindheit verbrachte der Sohn einer deutschen Mutter und eines amerikanischen Vaters im hessischen Bad Vilbel. Somit stand für den jungen Isaiah zunächst der Fußball ganz hoch im Kurs. Nachdem es die Familie jedoch wieder in die Vereinigten Staaten zog, kam Philmore mit 15 Jahren in der High School zum ersten Mal mit dem orangen Leder in Kontakt. Und das hinterließ Spuren: In seinem ersten High School-Spiel schmetterte Philmore unfassbare 56 Punkte auf das Parkett und schnappte sich zudem 20 Rebounds. Die Saison beendete der Big Man mit 40 Zählern pro Partie. Dass der Fußball seither nur noch Nebensache sein sollte, muss nicht weiter erläutert werden. 

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