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Göttingens Dreiergott geht zurück nach Berlin: Robert Kulawick verlässt die Veilchen Swen Pförtner

Göttingens Dreiergott geht zurück nach Berlin: Robert Kulawick verlässt die Veilchen

— BG Göttingen

Die BG Göttingen und Robert Kulawick gehen in der kommenden Saison getrennte Wege. Nach 299 Bundesligaspielen hat der Shooting Guard sich entschieden, seine BBL-Schuhe an den Nagel zu hängen: „Im Moment steht für mich fest, dass ich vorerst nicht mehr in der Bundesliga spielen, sondern mich auf meine Familie und mein Leben in Berlin konzentrieren möchte“.

Kulle sichert Klassenerhalt:

„Dass Robert nicht in unser Team zurückkehrt, ist der größte Verlust für uns. Er war das Herz und die Seele unseres Teams, hat immer alles im Training und Spiel gegeben und kam zu jedem Training mit einem Lachen im Gesicht“, unterstreicht Head Coach Johan Roijakkers die besonderen Qualitäten Kulawicks.

Durch seine positive Ausstrahlung avancierte der gebürtige Berliner zum absoluten Publikumsliebling über Jahre hinweg.In der Saison 2008/2009 wechselte der 1,93 Meter lange Kulawick vom niederländischen Club Den Helder Seals in die Leinestadt und überzeugte schnell durch seine Wurf- und Abwehrstärke. 2010 erlebte er mit den Veilchen in der Lokhalle den Gewinn der EuroChallenge und damit seinen ersten Karrierehöhepunkt. 2011 wechselte Kulawick dann zum Ligakonkurrenten nach Braunschweig, was seiner Beliebtheit unter den BG-Fans jedoch keinen Abbruch tat. Seine Wiederverpflichtung 2014 löste große Begeisterung aus.

Mit dem letzten Saisonspiel der BG Göttingen am 1. Mai 2016 gegen die s.Oliver Baskets, in dem die Veilchen den Klassenerhalt sicherten, markierte Kulawick mit 20 Punkten und unbändiger Energie seine persönliche Saison- und Karrierebestleistung. „Einerseits fragt man sich, warum man aufhören soll, wenn es gerade so gut läuft, andererseits ist es ein perfekter Abschluss, besser kann man es nicht haben“, beschreibt der 30-Jährige seinen Zwiespalt bei der Entscheidungsfindung. „Am Ende sprachen aber mehr Punkte für Berlin als gegen Berlin, auch wenn mir diese Entscheidung nicht leicht gefallen ist. Es ist aber keine Entscheidung gegen Göttingen. Ich verbinde viel mit Göttingen und habe hier viele Freunde, deswegen wird man mich hier definitiv immer mal wieder sehen. Ich hatte wunderschöne und erfolgreiche Jahre in Göttingen, mit dem EuroChallenge-Sieg und dem letzten Spiel in diesem Jahr als besondere Höhepunkte. Das bleibt für immer“.

Auch BG-Geschäftsführer Frank Meinertshagen hat gemischte Gefühle nach der Entscheidung Kulawicks: „Wir verlieren einen menschlich und sportlich wertvollen Spieler in unserem Team, das ist natürlich sehr, sehr schade. Aber selbstverständlich respektieren wir seine Entscheidung für die Familie und ich wünsche ihm alles Gute für seine Zukunft. Robert ist ein großer Teil der BG-Geschichte und wir werden uns jederzeit über einen Besuch von ihm freuen“.

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