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Spielerverpflichtung
Nemanja Aleksandrov verlässt Oldenburg: EWE Baskets ersetzen den Power Forward durch den Belgier Maxime de Zeeuw Florian Achberger

Nemanja Aleksandrov verlässt Oldenburg: EWE Baskets ersetzen den Power Forward durch den Belgier Maxime de Zeeuw

— EWE Baskets Oldenburg

Mit einem belgischen Nationalspieler besetzen die EWE Baskets den letzten Ausländerplatz im Kader der kommenden Spielzeit. Auf der Position des Power Forwards kommt mit Maxime de Zeeuw ein international erfahrener Akteur an die Hunte. Nemanja Aleksandrov verlässt die Niedersaschsen hingegen.

Vielfältig sind die Anforderungen an einen Power Forward in den letzten Jahren geworden. Ein Vierer soll sich am Brett durchsetzen können, Gefahr aus der Distanz ausstrahlen und sich Rebounds sichern. Zur Stellenbeschreibung gehört auch die Fähigkeit, unterschiedliche Spielertypen an der Dreierlinie, aber auch in der Zone zu verteidigen.

„In Maxime de Zeeuw haben wir den Spielertyp gefunden, den wir gesucht haben. Er kann auf beiden Seiten des Parketts sehr dynamisch agieren und gibt uns Variabilität in der Offensive. Maxime arbeitet auch ohne Ball sehr aktiv und gibt uns auch die Möglichkeit, mit einer kleinen Aufstellung zu spielen“, beschreibt Headcoach Mladen Drijencic die Qualitäten des Belgiers.

De Zeeuw wird somit den Kader-Spot des scheidenden Nemanja Aleksandrov besetzen. Aleksandrov verlässt die EWE Baskets nach drei erfolgreichen Jahren, die mit einem Pokalsieg gekrönt wurden, mit noch unbekanntem Ziel. „Wir bedanken uns ganz herzlich bei Nemanja für die gemeinsame Zeit. Er ist ein Spieler, der sich immer in den Dienst der Mannschaft stellt und nie auf seine eigenen Statistiken schaut. Diese Kombination ist bei einem solch talentierten Spieler selten. Wir wünschen Nemanja für die Zukunft alles Gute“, so Srdjan Klaric, Sportmanager der EWE Baskets.

Der 29-jährige de Zeeuw blickt auf viel Erfahrung in nationalen und internationalen Wettbewerben zurück. Zunächst zählte der belgische Nationalspieler über einige Jahre hinweg zu den stärksten Akteuren in der heimischen Liga, machte aber spätestens in der Saison 2013/2014 auch über die Landesgrenzen hinaus nachhaltig auf sich aufmerksam.

12,4 Punkte und 6,4 Rebounds erzielte de Zeeuw in jener Spielzeit und absolvierte mit 10,7 Punkten und 5,2 Rebounds im Schnitt im Anschluss auch eine starke Europameisterschaft. Kein Wunder, dass de Zeeuw in seiner Heimat zum „Belgischen Spieler des Jahres“ gekürt wurde und Eurobasket.com ihn sogar zu „Europas Spieler des Jahres“ und zum „Besten Verteidiger des Jahres“ erklärte.

„Max ist ein international erfahrener Spieler, der sich sehr schnell in das Team einfügen wird“, sagt Hermann Schüller, geschäftsführender Gesellschafter der EWE Baskets. „Seine Athletik, Erfahrung und seine Leistungsergebnisse im Defense- und Offense-Verhalten werden das Teamplay variabler und damit insgesamt das Team besser machen.“

In der Saison 2014/2015 wagte de Zeeuw den Schritt in die italienische Liga und zeigte bei Virtus Rom stabile Leistungen in der Liga und im Eurocup. 63,6 Prozent Zweierquote und 37,5 Prozent aus der Distanz demonstrieren die Vielseitigkeit des neuen Flügelspielers im Kader der EWE Baskets. In der abgelaufenen Spielzeit erreichte de Zeeuw mit CEZ Nymburk die Playoffs in der stark besetzen VTB-League und gewann die tschechische Meisterschaft.

„Wir haben Maxime de Zeeuw bereits über einen längeren Zeitraum beobachtet“, sagt Srdjan Klaric. „Er bringt viele Fähigkeiten auf beiden Seiten des Parketts und große Erfahrung mit. Maxime wird uns besonders im Rebounding und der Verteidigung helfen und kann gegen kleine Aufstellungen auch als Center agieren.“

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