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Schiedsgericht: Verfahren beendet - einvernehmliche Zustimmung beider Parteien © Rauchensteiner

Schiedsgericht: Verfahren beendet - einvernehmliche Zustimmung beider Parteien

— Beko BBL

Das Schiedsgericht der Beko Basketball Bundesliga (Beko BBL) unter dem Vorsitz von Wolfgang Schreier hat sich der Berufung des FC Bayern München gegen die Wertung des Spiels MHP RIESEN Ludwigsburg – FC Bayern München angenommen und das Verfahren endgültig beendet.

Nachdem das Schiedsgericht die Zeugen Uli Sledz (Beko BBL-Kommissar) und Philipp Köchling (Assistenztrainer FC Bayern München) in Wetzlar mündlich angehört hatte, wurde in Kenntnis der Sachlage den Verfahrensbeteiligten (FC Bayern München und Beko BBL) ein Vorschlag zur Beendigung des Verfahrens unterbreitet – dieser wurde von beiden Parteien einvernehmlich angenommen.

Wegen „Unzulässigkeit“ hatte Beko BBL-Spielleiter Dirk Horstmann in erster Instanz den Protest abgewiesen und auch der Berufung des FC Bayern München nicht abgeholfen – sodass sich das Schiedsgericht in der Zusammenstellung Wolfgang Schreier, Wolfgang Pertek und Manfred Aps mit der Causa zu beschäftigen hatte.

Die Beko BBL räumte in einer Erklärung ein, „dass das Handeln der offiziellen Personen am Ende des vierten Viertelfinalspiels außerordentlich unglücklich“ gewesen sei. „Insbesondere die nach den Regularien nicht zulässige Benutzung des Instant-Replay-Systems führte im Verfahren zu Missverständnissen und offenen Rechtsproblemen“, sagte der Prokurist und Sportliche Leiter der Beko BBL, Jens Staudenmayer. Und weiter: „Die BBL bedauert dies und nimmt diese Situation zum Anlass, Schiedsrichter und Kommissare vor der Saison 2016/17 umfassend nachzuschulen.“

Das Beko BBL-Schiedsgericht wies in dem Verfahren des Weiteren darauf hin, dass Verbesserungsbedarf hinsichtlich der Abläufe bei der Protestanmeldung und –Einlegung herrsche. Die AG Basketball Bundesliga solle im Rahmen einer AG-Tagung die aus diesem Fall aufgetretenen Probleme prüfen und einer sportlichen Lösung zuführen.

Die oben aufgeführte Partie, die vierte in der Playoff-Viertelfinalserie beider Mannschaften, war am 17. Mai dieses Jahres mit 75:69 für die Ludwigsburger ausgegangen und hatte zum 2:2-Ausgleich in der Serie geführt. Jedoch hatte der FC Bayern München Protest gegen die Wertung des Spiels eingelegt, da ihrer Meinung nach ein Korb in der 10. Minute der vierten Spielperiode bei noch einer verbleibenden Restspielzeit von drei Sekunden für den FC Bayern München hätte gegeben werden müssen. Zu diesem Zeitpunkt hatte es 73:69 für die Ludwigsburger gestanden. Die Schiedsrichter-Crew um Dr. Martin Matip hatte indes nach der in diesem Fall nicht vorgesehenen Inanspruchnahme des „Instant Replay“ die vorher getroffene Entscheidung „Korb zählt“ revidiert.

Im entscheidenden fünften Spiel der Serie hatte sich der FC Bayern München mit 87:76 durchgesetzt und war mit 3:2 ins Halbfinale eingezogen.

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