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Europapokal-Vorberichte
Basketball Champions League (BCL): Starke Gegner für Frankfurt und Oldenburg / Ludwigsburg in der Quali / Bonn im FIBA Europe Cup

Basketball Champions League (BCL): Starke Gegner für Frankfurt und Oldenburg / Ludwigsburg in der Quali / Bonn im FIBA Europe Cup

— Horst Schneider

Mit der Gruppenauslosung in München hat die FIBA die Weichen für die neue Saison 2016/17 in ihren beiden Wettbewerben, der neuen Basketball Champions League und dem FIBA Europe Cup, gestellt. Die neue BCL startet am 18. Oktober mit 32 Mannschaften in ihre Debütsaison. 24 Teams aus 17 Ländern, darunter die FRAPORT SKYLINERS und die EWE Baskets Oldenburg aus der easycredit BBL, sind dabei direkt für die erste Gruppenphase, die Regular Season, gesetzt. 25 weitere Mannschaften, darunter als dritter deutscher Vertreter die MHP RIESEN Ludwigsburg, spielen vom 27. September bis zum 6. Oktober die acht restlichen Teilnehmer an dieser Punktrunde aus.

Clubs aus knapp zwanzig europäischen Ländern werden in der Regular Season ein breit gestreutes und attraktives Teilnehmerfeld bilden, in dem Frankreich mit vier gesetzten Mannschaften sowie die Türkei und Italien (je zwei Teams gesetzt und zwei in der Quali) die größten Kontingente stellen. In den vier Achtergruppen wird vom 18. Oktober bis zum Februar 2017 nach dem Modus „jeder gegen jeden“ gespielt (14 Spieltage). Die vier besten Mannschaften aus jeder Gruppe erreichen die KO-Runde, die im Achtel- und Viertelfinale jeweils Hin- und Rückspiel umfasst (Resultate werden addiert). Der Gewinner der Basketball Champions League wird dann in einem Final Four-Turnier (28. – 30. April 2017) ermittelt.

Frankfurt in Gruppe A gegen Banvit, Aris und Monaco. Oldenburg in Gruppe C gegen ASVEL, PAOK und Neptunas.

Der FIBA Europe Cup-Champion FRAPORT SKYLINERS bekommt es in der Gruppe A gegen CEZ Nymburk (Tschechien) und Helios Domzale (Slowenien) mit zwei Landesmeistern zu tun, die im FIBA Europe Cup früh auf der Strecke blieben, die aber umso mehr beweisen wollen, dass sie sich dabei unter Wert verkauft haben. Die stärksten Kontrahenten der Frankfurter werden aber die beiden letztjährigen Eurocup-Teilnehmer Banvit Bandirma (Fünfter Türkei) und Aris Saloniki (Vierter Griechenland) sein. Sehr hoch einzuschätzen ist zudem der neureiche französische Pokalsieger AS Monaco, der als Dritter der französischen Meisterschaft sein Europa-Debüt gibt. Zwei Qualifikanten runden die Frankfurter Gruppe ab. Dabei gehen der letztjährigen italienische Europaligist Dinamo Sassari (gegen Aarhus und Groningen oder Tartu/Estland) und der Sechste der israelischen Meisterschaft Ironi Nahariya (gegen Samokov/Bulgarien oder Tsmoki Minsk) als Favoriten in ihre Quali-Spiele.

Die EWE Baskets Oldenburg treffen in der Gruppe C gegen den litauischen Vizemeister Neptunas Klaipeda und PAOK Saloniki (Fünfter Griechenland) auf zwei letztjährige Mitstreiter aus dem Eurocup. Die Griechen blieben sogar gegen die EWE Baskets in der Last32-Runde auf der Strecke. Als großer Favorit in der Gruppe C gilt der französische Meister ASVEL Lyon-Villeurbanne. Als gefährliche Außenseiter im Kampf um die ersten vier Plätze sind der polnische Vizemeister und Pokalsieger Rosa Radom und BC Ventspils (Dritter Lettland) einzustufen. Auch in der Oldenburger Gruppe finden sich unter den Kandidaten, die aus der Quali-Runde hinzukommen, mit dem letztjährigen Finalisten im FIBA Europe Cup, Openjobmetis Varese, und Muratbey Usak zwei Favoriten. Der Neunte der italienischen  Liga sollte sich in der Quali gegen Benfica Lissabon und Szolnok/Ungarn genauso durchsetzen wie der Siebte der türkischen Meisterschaft gegen Larnaka/Zypern oder Cluj/Rumänien.

Ludwigsburg in der Quali gegen FC Porto oder Juventus Utena

Die MHP RIESEN Ludwigsburg müssen sich zunächst in der Qualifikation einen Platz in der Basketball Champions League erkämpfen. Am 4. und 6. Oktober (Hinspiel in Ludwigsburg) müssen die MHP RIESEN sich dafür gegen den neuen portugiesischen Meister FC Porto oder Juventus Utena (Vierter der litauischen Meisterschaft) durchsetzen. Gegen beide möglichen Quali-Gegner, die sich eine Woche zuvor in der ersten Qualifikationsrunde duellieren, wären die Ludwigsburger aber Favorit.

Im Erfolgsfall wären dann in der Gruppe D der französische Vizemeister Straßburg, Avellino (Dritter Italien), Tenerifa (Neunter Spanien), der belgische Meister Oostende, der kroatische Vizemeister Cibona Zagreb und Mega Sremska Mitrovica (Dritter Serbien) die Gegner. Als achter Teilnehmer rundet ein Qualifikant die Gruppe D ab, der mit großer Wahrscheinlichkeit Besiktas Istanbul heißen wir, das in der zweiten Quali-Runde klarer Favorit gegen Igokea/BIH oder Mornar/MNE ist. Scheitern die Ludwigsburger in der Quali, spielen sie 2016/17 im FIBA Europe Cup.

Bonn im FIBA Europe Cup auf den Spuren Frankfurts

Die Telekom Baskets Bonn starten von vornherein im in der vergangenen Saison von den FRAPORT SKYLINERS gewonnenen FIBA Europe Cup. Der ist durch die Einführung der Basketball Champions League nominell zwar jetzt nur noch der zweithöchste von der FIBA ausgerichtete Wettbewerb. Gleichwohl werden die Bonner dort einige durchaus namhafte Gegner aus dem Feld schlagen müssen, um erfolgreich in die Frankfurter Fußstapfen zu treten. In der ersten Runde, in der 40 Clubs in zehn Vierergruppen starten, sind die Bonner in der Gruppe C zusammen mit Belfius Mons (Siebter der belgischen Liga) ein Favorit auf den Einzug in die zweite Runde.

Zwei in der Quali zur Champions League gescheiterte Clubs komplettieren die Bonner Gruppe C. Zum einen wird das Verlierer der Partie zwischen Kataja/FIN oder Södertälje/SWE gegen Charleroi/BEL sein, zum anderen der Verlierer der Begegnung FC Porto gegen Juventus Utena/LTU. Die ersten beiden aus jeder Vierergruppe sowie die vier besten Gruppendritten qualifizieren sich für die zweite Runde, in der 24 Teams in sechs Vierergruppen ebenfalls „jeder gegen jeden“ sechs weitere Spieltage absolvieren. Ab dem Achtelfinale wird der Wettbewerb bis hin zum Finale im K.o.-Modus (mit Hin- und Rückspiel) fortgeführt.

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