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Nachwuchs
Nachwuchstrainerausbildung: Das Erfolgsmodell wächst um einen weiteren Jahrgang

Nachwuchstrainerausbildung: Das Erfolgsmodell wächst um einen weiteren Jahrgang

Hochrangige Referenten, vielschichtige Themen, spannende Expertengespräche und gemeinsame Teamevents: Das waren die Zutaten des Berlin-Lehrgangs im Rahmen der Nachwuchstrainer-Ausbildung des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V.

Neben dem dritten Jahrgang mit sechs Trainerstudenten hatte sich der vierte Jahrgang (mit sieben Trainerstudenten) für eine Woche in die Hauptstadt aufgemacht – und dabei eine Fülle von Informationen und Eindrücken gesammelt.

Ein Alleinstellungsmerkmal und Qualitäts-Indikator der Ausbildung ist, dass die Nachwuchstrainer bereits vor dem Lehrgang eine Online-Lernphase absolvieren müssen. In Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Modulreferenten erarbeiten diese sich auf dem edubreak®-SportCampus eine Gesprächsgrundlage. Deren Inhalte werden während des Lehrgangs aufgegriffen und inhaltlich vertieft.

So brachte beispielsweise Dr. Dr. Andreas Först aus Bamberg medizinisches Fachwissen lebhafter an den Mann als jede Dr. House-Staffel, und der erste Auftritt des Referenten-Neuzugangs Sebastian Debnar-Daumler im „Modul Führung- und Persönlichkeitsentwicklung“ sorgte für große Begeisterung. Für einen abwechslungsreichen und zugleich lehrreichen Zugang zum Modul „Lehren & Lernen“ zeichnete abermals Prof. Winfried Leue verantwortlich. Neben didaktischen Prinzipien erhielten die Coaches auch noch eine Einführung ins Jonglieren.

Den „sportiven Part“ in der Halle übernahmen die ALBA-BERLIN-Trainer Konstantin Lwowsky („Gruppentaktik“) und Thomas Päch („Defensive Grundtechnik“) sowie Stefan Weissenböck (Brose Bamberg, „Offensive Grundtechnik“). Zudem startete Athletiktrainer Marcus Lindner (Unics Kasan) den Versuch, für die Trainerstudenten ein Mindset zu entwickeln, das sie sowie ihre Klubs mit Erfahrungen aus der täglichen Arbeit füllen sollen.

Zu den Expertengesprächen hinzu gesellten sich Dr. Malte Siegle, Product Manager bei Sportradar, sowie André Kasiske, unter anderem Dozent für Kommunikation und Leadership an der Uni St. Gallen. Beide ermöglichten den Blick über den Tellerrand, um einerseits die Bedeutung und Verwertung von Spieldaten zu erfassen. Andererseits mehr über die Dynamik innerhalb einer Mannschaft zu erfahren – und was es zu unternehmen gilt, um für eine positive Entwicklung des Teamcharakters und des mannschaftlichen Zusammenhalts zu sorgen. Kasiske arbeitete knapp zehn Jahren lang mit der deutschen Fußball Nationalmannschaftzusammen; zudem berichtete er von einem Projekt, das die Teamdynamik der Beachvolleyball-Olympiasieger von 2012 – Jonas Reckermann und Julius Brink – untersucht hatte.

Einen ganz besonders facettenreichen Blick auf das Ausbildungsprogramm besitzt mittlerweile Arne Chorengel, Verantwortlicher für Sport- und Nachwuchsentwicklung bei der easyCredit BBL: „Ich war in den vergangenen Jahren in Personalunion als Modulexperte für Wurf und Ausbildungsleiter in Oldenburg bereits eng mit der Ausbildung verbunden. Im Rahmen meiner neuen Aufgabe lerne ich das Programm nun aus einer anderen Perspektive kennen. Die erste Blended-Learning Phase ist für mich eine Bestandsaufnahme: was sind erfolgreiche Prozesse, wo müssen wir optimieren? Die bewährten Abläufe wollen wir stabilisieren und standardisieren, diejenigen mit Potential wollen wir überdenken.“

Fazit: Das 2013 gestartete Ausbildungsprogramm setzt somit seine Erfolgsgeschichte fort und wird auch in Zukunft Basketball-Trainer berufsbegleitend zu ihrer hauptamtlichen Tätigkeit bei easy Credit BBL-, ProA- oder ProB-Klubs weiterqualifizieren.

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