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Tip-Off-Meeting bei easyCredit: Einstimmung auf die Saison in lockerer Atmosphäre Daniel Löb

Tip-Off-Meeting bei easyCredit: Einstimmung auf die Saison in lockerer Atmosphäre

easyCredit „freut sich auf dieses Engagement“ / Fester SPORT1-Sendeplatz Freitagabend um 19 Uhr / Brose Bamberg: „Wollen wieder um die Meisterschaft spielen“

Daniel Löb
Talkrunde beim Tip-off-Meeting der easyCredit BBL.

Am 23. September startet die easyCredit Basketball Bundesliga in ihre 51. Spielzeit. Am gestrigen Mittwoch trafen sich die Manager der 18 Klubs, die Partner und Sponsoren sowie die Medienvertreter aus ganz Deutschland in der easyCredit-Firmenzentrale in Nürnberg zu ihrem traditionellen Tip-Off-Meeting. Dabei ging es in lockerer Atmosphäre um die Ziele und Ambitionen für die kommende Spielzeit.

So sagte Christian Polenz (links auf dem Foto oben), Vorstandsmitglied von easyCredit, die Zusammenarbeit basiere „auf einem partnerschaftlichen und transparenten Umgang miteinander und gegenseitigem Respekt. Wir alle ziehen am gleichen Strang.“ und fügte an, dass „unser Team sich voll auf dieses Engagement freut.“ Alexander Reil, Präsident der Basketball Bundesliga AG, betonte, dass „auch wir das gemeinsame Engagement leben wollen. Wir halten an der Vision 2020 fest, haben also weiterhin hohe Ziele und müssen uns dafür gegenseitig fordern“. Und Stefan Holz (rechts auf dem Foto oben) verkündete erfreut, dass die Liga auf SPORT1 nun einen festen Sendeplatz am Freitagabend um 19 Uhr habe. „Das ist eine ganz wesentliche Neuerung, von der wir uns viel versprechen, vor allem eine Steigerung der Zuschauerzahl“, so der Geschäftsführer der easyCredit BBL.

In sportlicher Hinsicht sagte Rolf Beyer, Geschäftsführer von Brose Bamberg, dass er besonders stolz sei, dass man als Titelverteidiger „die Mannschaft fast komplett zusammengehalten“ habe, „und auch wenn ich eher für Understatement stehe, wollen wir in der easyCredit BBL natürlich wieder um die Meisterschaft spielen.“

Die Talkrunden beim Tip-Off-Meeting wurden diesmal geleitet von der TV-Moderatorin Alena Gerber (zweite von rechts auf dem Foto oben), die bereits beim TOP FOUR um den Pokal im Frühjahr 2016 in München Basketball-Luft geschnuppert hatte.

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Basketball-Journalist David Hein und Profi Lucca Steiger von Brose Bamberg.

Vor dem Tip-Off bestand für die Medienvertreter die Möglichkeit, sich mit Distanzwurfspezialist Lucca Staiger (100 Länderspiele, Deutscher Meister 2014 und 2016) von Brose Bamberg im Shooting-Contest zu messen, wobei der langjährige Basketball-Journalist David Hein im Finale mit fünf von fünf versenkten Freiwürfen gewann.

Im Anschluss an das Tip-Off-Meeting wurde noch gemeinsam das Länderspiel in der Bamberger brose ARENA besucht, um die deutsche Nationalmannschaft in der EM-Quali gegen Österreich zu unterstützen.

Christian Polenz (Vorstandsmitglied easyCredit):

Basketball ist ein höchst dynamisches und intelligentes Spiel, das Teamgeist, Koordination und Durchhaltevermögen verlangt. All das sind Attribute, die auch von uns in einer schnelllebigen und wandelnden Branche gefordert werden. Was uns vereint ist der Fairness- und auch Qualitätsanspruch: wir stellen dem Kunden dort das „Produkt“ zur Verfügung, wo er es konsumieren möchte. Wir haben schon in den ersten Gesprächen zwischen der easyCredit BBL und uns festgestellt, dass unsere Kultur und unsere Werte stark übereinstimmen – insbesondere im Hinblick auf Fairness und Transparenz. Es hat sofort „gemenschelt“. Die Zusammenarbeit basiert auf einem partnerschaftlichen und transparenten Umgang miteinander und gegenseitigem Respekt. Wir alle ziehen am gleichen Strang. Unser Team freut sich voll auf dieses Engagement.

Alexander Reil (Präsident Basketball Bundesliga AG):

Als ich hier angekommen bin, habe ich gesehen, dass die vielen Basketball-Dekorationen in der Firmenzentrale von easyCredit nicht nur für diesen Tag aufgestellt worden sind, sondern es war offensichtlich: Hier identifiziert sich jemand mit dem Thema Basketball! Das hat uns sehr beeindruckt, denn das Thema Identifikation spielt eine große Rolle in einer Partnerschaft. Auch wir wollen das gemeinsame Engagement leben. Wir halten an der Vision 2020 fest, haben also weiterhin hohe Ziele und müssen uns dafür gegenseitig fordern. Wir geben uns gegenseitig eine Art Kredit. Auf der einen Seite bedeutet die Zusammenarbeit mit uns und die Investition ihn uns von easyCredit für unsere Liga wichtige Planungssicherheit und einen Meilenstein beim Erreichen unserer hochgesteckten Ziele. Auf der anderen Seite glaube ich, dass wir als die easyCredit BBL ihnen auch einen Kredit geben können, da die Faktoren, die wir mitbringen wie Fairness, Teamgedanke, Innovation und Dynamik vor allem kommunikativ wunderbar passen zu dem was easyCredit realisieren möchte.

Stefan Holz (Geschäftsführer easyCredit BBL):

Wir haben gerade die Halbzeit erreicht in einem vierjährigen Rechtezyklus mit der Deutschen Telekom als Partner im Bewegtbildbereich und überlegen natürlich wie wir gemeinsam das Produkt weiter optimieren können. Neu ist dabei ein erstmals fester Sendeplatz im Free-TV: Von nun an gibt es die easyCredit BBL immer freitags ab 19 Uhr live bei SPORT1! Das ist eine ganz wesentliche Neuerung, von der wir uns viel versprechen, vor allem eine Steigerung der Zuschauerzahl – auch da wir bei SPORT1 wahrscheinlich eingebettet sind in eine Fußballprogrammierung, was einen guten Audience-Flow möglich machen sollte. Die Rahmenbedingungen stimmen mich zuversichtlich, dass der neue feste Sendeplatz funktionieren wird.

Marcus Mäurer (Sportmarketing Deutsche Telekom):

In der neuen Saison gibt es bei uns mit „Telekom Basketball Courtside Live“ das Spiel der Woche. Da weisen wir die Tage vorher schon drauf hin, auch indem wir die wichtigen Spieler als Protagonisten näher vorstellen, die Ankunft der Teams an der Arena wird gezeigt, bei den Kabinenansprachen werden wir und damit der Zuschauer auch dabei sein dürfen – der Fan soll durch dieses besondere Highlight am Samstagabend begeistert werden. Grundsätzlich können wir vor dem Start in unser drittes Jahr sagen, dass wir bisher zufrieden bis sehr zufrieden sind wie sich Telekom Basketball entwickelt: mehr als 150.000 Zuschauer pro Spieltag und 95 Prozent zufriedene bis sehr zufriedene Kunden zeigen, dass wir da auf dem richtigen Weg sind. Trotzdem möchten wir unsere Plattform weiter verbessern; da haben vor allem neue Mobil-Apps, um näher am Fan zu sein und Statistiken für den Second-Screen des Users im Sinn.

Daniel Löb

Rolf Beyer (Geschäftsführer Brose Bamberg):

Ein Team zusammen zu halten, ist schwerer als eins aufzubauen – das haben wir in diesem Sommer gelernt. Deshalb bin ich stolz darauf, dass wir die Meistermannschaft fast komplett zusammenhalten konnten. Wir werden in zwei Ligen spielen und müssen lernen, wie wir das hinbekommen. Auch wenn ich eher für Understatement stehe, wollen wir in der easyCredit BBL natürlich um die Meisterschaft spielen. Dazu möchten wir in Europa den nächsten Schritt gehen und die K.o.-Runde erreichen.

Andreas Oettel (Geschäftsführer ratiopharm ulm):

Als Vizemeister erwarte ich natürlich die Frage, ob dieses Jahr die Meisterschaft rausspringen müsse, aber als wir vor 15 Jahren zusammensaßen und überlegt haben, was unser Markenkern sein soll, da haben wir festgelegt, dass unser Markenkern „Spaß“ sein soll … was wir in Ulm übrigens total ernst nehmen. Wir müssen also nicht zwingend Titel gewinnen, obwohl: Mal ganz oben auf dem Treppchen zu stehen, würde bestimmt auch richtig Spaß machen.

Gunnar Woebke (Geschäftsführer FRAPORT SKYLINERS):

Es ist ambitioniert, aber wir werden genau da weitermachen, wo wir aufgehört haben. Dafür haben wir als erstes mit Quantez Robertson das kämpferische Herz der Mannschaft für weitere drei Jahre verpflichtet. Unser Ziel ist weiterhin, unsere jungen zumeist deutschen Spieler weiter auszubilden. Außerdem möchten wir wieder attraktiven Basketball für unsere Fans bieten. Und drittens möchten wir erneut die Playoffs erreichen. Aus diesen Zielen leiten sich unsere Attribute ab: Wir sind jung und sexy! Wir werden härter kämpfen als jeder unserer Gegner und wenn unsere junge Rasselbande am kommenden Sonntag als erste deutsche Mannschaft zu Hause um den Weltpokal spielt, ist jeder hier eingeladen, sich davon zu überzeugen.

Volker Stix (Geschäftsführer FC Bayern München):

Wir beim FC Bayern Basketball haben im Sommer eine Veränderung erlebt, die uns allen nahe gegangen ist: Svetislav Pesic, der dem Klub 2014 die Deutsche Meisterschaft gebracht hat und unser Projekt in so vielen Bereichen voran gebracht hat, ist aus gesundheitlichen Gründen zurück getreten. Wir alle haben ihm zu danken, für das, was er in den vergangenen Jahren geleistet hat. Für die neue Saison unter Aleksandar Djordjevic haben wir einige interessante neue Spieler geholt, haben Leistungsträger wie Anton Gavel, Bryce Taylor und Nihad Djedovic gehalten und möchten in allen unseren drei Wettbewerben erfolgreich spielen, vor allem aber in der easyCredit BBL.

Marco Baldi (Geschäftsführer ALBA BERLIN):

Ich habe wirklich Bock auf die neue Saison und das liegt vor allem an Himar Ojeda und Ahmet Caki. Wie bekannt ist, haben wir mit Himar seit einiger Zeit einen neuen Sportdirektor und ganz frisch mit Ahmet einen neuen Headcoach – wir haben uns also im sportlichen Bereich neu ausgerichtet und auf dem Enthusiasmus, mit dem die beiden ihre Aufgaben angehen, beruht auch mein Gefühl, dass wir gut aufgestellt sind für die Zukunft. Beide kamen aus sehr lukrativen Programmen und haben sich trotzdem für ALBA BERLIN entschieden, was uns stolz macht. Wir haben sechs, sieben Spieler aus dem Vorjahr übernommen, mussten aber in der Vorbereitung auf ein paar Nationalspieler verzichten und haben auch schon das erste gebrochene Handgelenk – Der Saisonstart könnte also etwas holperig werden, aber ich bin sicher, dass wir insgesamt eine gute Saison spielen werden.

Die Saison 2016/17 der easyCredit BBL beginnt am Freitag, den 23. September.

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