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„Ich bin jetzt nicht mehr so nervös“ – Bambergs Nationalspieler Patrick Heckmann im BIG-Interview

„Ich bin jetzt nicht mehr so nervös“ – Bambergs Nationalspieler Patrick Heckmann im BIG-Interview

— Interview: Jan Finken

Patrick Heckmann spielt bei Meister Bamberg seine zweite Saison als Profi und läuft am Wochenende beim easyCredit TOP FOUR in Berlin auf. Vergangene Saison war der 24-Jährige eine der positiven Überraschungen der Liga, aus der Rotation von Headcoach Andrea Trinchieri ist er nicht mehr wegzudenken. Warum der Forward trotzdem sehr selbstkritisch ist, erzählt er im großen BIG-Interview:

Patrick, sprechen wir über deine Saison. Für dich ist es die zweite Saison in der EuroLeague. Was hast du aus der ersten gelernt?

Ich bin jetzt auf jeden Fall nicht mehr so nervös wie in der vergangenen Saison. Da war es für mich schon etwas Besonderes, in meinem ersten Profijahr gegen große Klubs und internationale Stars zu spielen. Inzwischen sind die Spiele in der EuroLeague zur Normalität geworden. Der Respekt ist nicht mehr so groß wie anfangs, es überwiegt die Vorfreude, gegen so viele Top-Klubs spielen zu können.

Viele waren überrascht, wie schnell du dich nach deinen Collegejahren an die Profiluft gewöhnt hast. Sowohl in der BBL als auch international konntest du überzeugen. Wie würdest du deine Entwicklung seitdem beschreiben?

Es stimmt, vergangene Saison habe ich mich schnell zurechtgefunden. Aktuell würde ich sagen, dass meine Entwicklung etwas stagniert. Es gibt bei mir noch viele Ups and Downs, da muss ich in meinen Leistungen noch viel konstanter werden.

Auffällig ist, dass du in der EuroLeague über 44 Prozent deiner Dreier triffst, in der BBL nur 21 Prozent. Woran liegt’s?

Vielleicht an der Tatsache, dass ich in der Bundesliga auch andere, schwierigere Würfe nehme, bei denen ich nicht so offen bin. Oder ich bin in der EuroLeague noch einen Tick konzentrierter. Es geht aber nicht nur um meine Wurfquote, sondern um das Gesamtpaket. Mein Ziel ist es, noch variabler zu werden, Verteidigungsstrategien früher zu erkennen, das Spiel besser zu lesen.

Bleibt während der Saison die Zeit dafür, das individuell zu trainieren?

Diese Zeit nehme ich mir immer. In der Regel arbeite ich eine knappe halbe Stunde vor dem normalen Training allein an speziellen Dingen.

An welchen?

An offensiven Skills, an meiner Defensive – an allem. Ich arbeite daran, meinen Wurf zu stabilisieren und meine Post-up-Moves zu verbessern. Es gibt jeden Tag etwas anderes zu tun. (lacht)

Als wir das letzte Mal miteinander gesprochen haben, sagtest du, dass du neben der Verteidigung und dem Wurf vor allem an deinem Kopf arbeiten müsstest, weil du auf dem Spielfeld noch zu viel nachdenkst.

Das stimmt, und es ist schon besser geworden, auch wenn ich den Kopf noch immer nicht ausschalten kann, wenn es notwendig wäre.

Worüber denkst du im Spiel nach? Über das nächste Play, deine Fehler?

Definitiv über meine Fehler. Die Systeme läuft man blind, aber wenn ich auf dem Feld etwas nicht richtig mache, dann ärgert mich das und ich denke länger darüber nach, als es gut ist. Für mich ist das eine meiner größten Baustellen: Fehler schneller abhaken und weitermachen.

Du hast deinen Vertrag in Bamberg kürzlich vorzeitig bis 2019 verlängert. Wie kam es dazu?

Der Verein ist auf mich zugekommen, was mich zu diesem Zeitpunkt etwas überrascht, aber auch gefreut hat, schließlich hatte ich noch einen laufenden Kontrakt bis 2018. Ich musste aber nicht lange überlegen, den Vertrag hier zu verlängern. Ich fühle mich absolut wohl und spiele bei einem Top-Klub, bei dem ich mich ganz auf Basketball konzentrieren kann.

Welche Rolle spielte Headcoach Andrea Trinchieri bei deiner Entscheidung?

Eine große. Er ist mein erster Trainer im Profibereich, er hat mich davon überzeugt, nach Bamberg zu kommen. Ich bin ihm sehr dankbar, dass er mir Vertrauen schenkt und mir vor allem in meiner ersten Saison schon so viel Spielzeit gegeben hat.

Seine Erfolge machen ihn auch für andere europäische Top-Klubs interessant.

Das ist normal. Genauso wie Spieler, wenn sie gut performen, Begehrlichkeiten bei anderen Vereinen wecken, tun das auch gute Coaches. Ich gehe auch nicht davon aus, dass er bis zu meinem Karriereende mein Trainer bleiben wird, aber solange er es ist, freue ich mich über unsere Zusammenarbeit.

Das komplette Interview gibt es in der neuen BIG, die es ab sofort im Handel gibt! Abonnenten haben sie bereits eine Woche früher im Briefkasten! Außerdem gibt es im Heft noch folgende Themen:

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Tickets für das easyCredit TOP FOUR gibt es hier, ebenso Informationen zu den Karten-Kontingenten in den Fanblöcken der vier teilnehmenden Klubs (Ansprechpartner und Links).

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