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Spielerverpflichtung
Bamberg verpflichtet Bayern-Kapitän Bryce Taylor – Janis Strelnieks und Daniel Theis gehen

Bamberg verpflichtet Bayern-Kapitän Bryce Taylor – Janis Strelnieks und Daniel Theis gehen

— Brose Bamberg

Brose Bamberg verpflichtet mit Bryce Taylor seinen ersten Neuzugang für die Saison 2017/2018. Der 31-jährige kommt aus München und erhält beim neunmaligen deutschen Meister einen Dreijahresvertrag.

Bryce Taylor: „Brose ist ein Verein mit einer langen Tradition. Die Fans sind basketballverrückt, haben zudem eine Menge Ahnung vom Spiel. Ich habe schon viele Schlachten gegen Bamberg erlebt. Ich erinnere mich an Duelle gegen Casey Jacobsen und all die anderen. Dummerweise für mich: ich habe nie sonderlich viel Grund zur Freude gehabt, da ich meistens verloren habe. Daher freut es mich, dass ich jetzt auf der anderen Seite stehen darf. Ich sehe mich als Teamplayer, der aggressiv und immer hochmotiviert ins Spiel geht. Meine Stärke: in den letzten Sekunden die Verantwortung übernehmen und den entscheidenden Ball aus der Ecke versenken...“

Bryce Taylor wurde am 27. September 1986 in Encino, Los Angeles, geboren. Das Basketballgen lag bereits in der Wiege. Sein Vater ist der ehemalige NBA-Spieler Brian Taylor. Die ersten Erfahrungen mit dem orangenen Ball machte Bryce in seiner Heimatstadt an der Harvard-Westlake High School. 2004 ging er an die University of Oregon in Eugene. Dort spielte er die kompletten vier Jahre und erzielte im Durchschnitt 12,3 Punkte pro Partie. Nachdem er 2008 ungedrafted blieb, ging der Shooting Guard nach Europa zum italienischen Profiverein Premiata Montegranaro. Im Jahr darauf, also zur Saison 2009/2010, kam Bryce Taylor nach Deutschland und unterschrieb bei den Telekom Baskets Bonn. Weitere Stationen waren Quakenbrück und Berlin, ehe er 2013 nach München wechselte. Aktuell läuft der Antrag auf Erteilung der deutschen Staatsbürgerschaft, da Taylor seit nunmehr neun Jahren ununterbrochen in Deutschland wohnt und arbeitet.

Strelnieks und Theis verlassen Brose Bamberg

fotoduda.de
Daiel Theis beim Stopfball.

Janis Strelnieks macht von seiner in seinem bis 2019 laufenden Vertrag verankerten Ausstiegsoption Gebrauch und wechselt zum Euroleague-Vizemeister Olympiacos Piräus. Brose Bamberg erhält eine Ablösesumme. Der 28-jährige lettische Nationalspieler kam 2014 von BK Budiwelnyk Kiew nach Bamberg. Er trug insgesamt 123 Mal das Brose BBL-Trikot. Dabei erzielte er 1332 Zähler. Auf europäischem Parkett stand Strelnieks in 64 Partien auf dem Feld und scorte 720 Punkte. Er wurde dreimal Deutscher Meister und einmal Pokalsieger.

Janis Strelnieks: „Ich hatte drei unglaubliche Jahre in Bamberg. Ich nehme drei Meisterschaften, einen Pokalsieg und jede Menge tolle Erinnerungen mit. Ich wäre nicht der Spieler, der ich geworden bin, wenn ich nicht mit Andrea Trinchieri einen hervorragenden Trainer gehabt hätte.“

Auch Daniel Theis verlässt den deutschen Meister. Der Vertrag des 25-jährigen läuft  am 30. Juni aus. Er kam 2014 von ratiopharm ulm. Theis spielte 132 Mal für Brose in der BBL und im Pokal und kam dabei auf 1310 Punkte. 72 Mal stand er in Eurocup und Euroleague auf dem Feld. Seine Ausbeute: 663 Zähler.

Daniel Theis: „Mein und unser gemeinsames Ziel war es 2014, als ich zu Brose kam, die Titel wieder nach Bamberg zu holen. Drei Meisterschaften, ein Pokalsieg: ich bin unglaublich stolz und dankbar ein Teil davon gewesen zu sein. Die Unterstützung hier in Bamberg war immer bei 100%, auch in schwierigen Phasen und das werde ich nie vergessen. Bamberg ist für meine Familie und mich Heimat geworden und wird immer einen besonderen Platz in meinem Leben einnehmen. Ob Bamback, Bamore oder Brovissimo – Freak City ist und bleibt etwas ganz besonderes!“

Rolf Beyer: „Natürlich sind der Weggang von Janis Strelnieks und Daniel Theis herbe Verluste für uns. Beide kamen als national gut etablierte Spieler und gehen als jeweils einer der besten auf der jeweiligen Position. Es zeigt uns aber einmal mehr, dass Spieler bei uns eine sehr gute Gesamtsituation vorfinden, die ihnen die beste Entwicklungsmöglichkeit gibt. Wir sind stolz, dass wir beide drei Jahre bei uns haben durften.“

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