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„Der Korb war wie vernagelt“

„Der Korb war wie vernagelt“

Die Partie zwischen der TBB Trier und den New Yorker Phantoms aus Braunschweig begann in einem relativ langsamen Tempo. Beide Mannschaften agierten in den ersten Minuten vorsichtig und versuchten, konzentriert in ihren Spielrhythmus zu finden. 2:43 Minuten vor Ende des ersten Viertels stand es so erst 12:9 für die TBB, als sich der Braunschweiger Head Coach Sebastian Machowski gezwungen sah, nach einem schönen Lay Up von Triers Nate Linhart eine Auszeit zu beantragen. In der Folge hielt für die Gäste vor allem Branko Jorovic mit einem erfolgreichen Dreier und einem Dreipunktspiel dagegen (14:15). Durch einen Dreier mit der Schlusssirene schickte LaMarr Greer seine Mannschaft mit einer 14:18-Führung in die erste Pause.
Schon früh im zweiten Viertel rief Head Coach Henrik Rödl sein Team zur Auszeit, Braunschweig lag zu diesem Zeitpunkt mit 16:21 in Front. Stephen Dennis erhöhte per Dreier auf 16:24, erneut nahm Rödl die Auszeit, um seine Mannschaft neu einzustellen. Maik Zirbes unter dem Korb und Dru Joyce mit zwei Freiwürfen brachten die TBB zurück in die Spur (20:24), Joyce verkürzte per Dreipunktwurf auf drei Zähler Rückstand (23:26), Trier verteidigte jetzt stark, Braunschweig schaffte es nicht, erfolgreich abzuschließen. Dru Joyce eroberte die Führung jetzt mit starken Aktionen zurück (27:26) und es wurde laut in der Arena Trier. Beide Teams waren in der Partie angekommen und schenkten sich nichts, Braunschweig ging mit einer 29:31-Führung in die Halbzeitpause.

Braunschweig kam wach aus der Halbzeit, aber spätestens als Dru Joyce Maik Zirbes für einen krachenden Alley Oop bediente, waren auch die Trierer und ihre Fans wieder im Spiel. Es stand jetzt 34:36 und beide Mannschaften mussten in den folgenden Minuten hart für ihre Punkte arbeiten. Braunschweig brachte den Ball mehrere Male erfolgreich ans Brett, was Henrik Rödl beim 36:44 - 3:22 Minuten vor Viertelende zu einer erneuten Auszeit zwang. Doch nach einem schwierigen Wurf von Greer führte Braunschweig erstmals zweistellig (36:46), ehe Kapitän Nils Mittmann die Führung per Dreier sogar noch erhöhen konnte (36:49). Die TBB versuchte sich, angetrieben von einem lautstarken Publikum, zurück ins Spiel zu kämpfen, dennoch betrug der Rückstand vor dem letzten Viertel elf Zähler (40:51).

Im vierten Viertel zeigte sich das gleiche Bild: Die TBB spielte bemüht, doch Braunschweig verteidigte die Führung erfolgreich. 5:30 Minuten vor Spielende lagen die Gäste noch immer mit 48:57 in Front, doch weder die TBB noch ihr Publikum hatten zu diesem Zeitpunkt aufgegeben. Doch den Hausherren lief langsam aber sicher die Zeit davon. Maik Zirbes verkürzte an der Freiwurflinie auf 50:59, es waren noch dreieinhalb Minuten zu spielen. Aber auch in der Folgezeit gelang es nicht, den Schalter umzulegen. So wurde es den Gästen zwar schwer gemacht, einfache Körbe zu erzielen, die TBB schaffte es aber ihrerseits nicht, konstant Punkte aufs Scoreboard zu bringen. Mit 52:63 sicherten sich die New Yorker Phantoms aus Braunschweig den Auswärtssieg in der Arena Trier.

Sebastian Machowski, Head Coach New Yorker Phantoms Braunschweig: „Ich bin froh, dass wir in Trier gewonnen haben, weil es eine sehr heimstarke Mannschaft ist und es generell schwierig ist, hier zu gewinnen.“

Henrik Rödl, Head Coach TBB Trier: „Unsere Mannschaft hat heute bis zum Schluss gekämpft, aber mit unserer Wurfquote konnten wir das Spiel nicht gewinnen. Der Korb war vor allem in der zweiten Halbzeit wie vernagelt und unser Gegner hatte sich sehr gut auf uns eingestellt.“

Punkteverteilung TBB Trier: Linhart (2), Joyce (17), Saibou (0), Zwiener (11), Dojcin (5), Faßler (0), Seiferth (7), Gallup (0), Picard (n.e.), Zirbes (10), Dietz (n.e.)
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