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„Die Bankspieler haben einen tollen Job gemacht“

„Die Bankspieler haben einen tollen Job gemacht“

Andreas Seiferth bester Werfer mit 12 Punkten – Teamerfolg für die TBB – erste Bundesligapunkte für Joshiko Saibou Die Partie zwischen der TBB Trier und den gastgebenden FRAPORT SKYLINERS begann temporeich. Maik Zirbes schloss zwei Mal hintereinander erfolgreich zum 5:6 ab, doch auch die Gastgeber hielten ohne ihren besten Werfer Justin Gray, der verletzt ausfiel, gut dagegen. Jermareo Davidson begann stark für Frankfurt und warf an der Freiwurflinie eine 11:8-Führung heraus. Nach einem weiteren Korb vom eingewechselten John Leuer für die Hessen zum 13:8 nahm Head Coach Henrik Rödl die erste Auszeit für die Gäste. Doch Frankfurt blieb in einem guten Rhythmus, sicherte sich viele Rebounds und kam in Person von Leuer, der im ersten Viertel 8 Punkte erzielte, erneut zu Punkten. Mit einer 19:8-Führung ging es in die erste Viertelpause.
Mit zwei Freiwurftreffern zum 19:10 eröffnete Andreas Seiferth das zweite Viertel für die TBB, auch Philip Zwiener schaltete sich jetzt in der Offensive ein und verwandelte einen Korb inklusive Bonusfreiwurf zum 19:13. Nach einer starken Defensivaktion der TBB ließ es John Bynum mit einem Dunking krachen und verkürzte auf 19:15, was Frankfurts Coach Muli Katzurin dazu veranlasste, eine erste Auszeit zu nehmen. Die Mannschaft aus der Bankenmetropole antwortete mit vier Punkten in Folge, anschließend wurde es spannend: nach einem Steal von Nate Linhart schaffte es der eingewechselte Joshiko Saibou dann per Korbleger auszugleichen (21:21). In der Folge ging das zweite Viertel eng weiter, keine Mannschaft konnte sich absetzen, das Spiel verlief jetzt auf beiden Seiten recht nervös. Beim Stand von 27:27 knapp zwei Sekunden vor Ende der ersten Halbzeit rief Rödl sein Team nochmals zu einem Timeout zusammen, um eine allerletzte Möglichkeit zu skizzieren, noch einen Korb zu erzielen. Doch der Wurf von Dru Joyce aus der eigenen Hälfte verfehlte sein Ziel. Nach einem starken zweiten Viertel (8:19) hatte es das Team der TBB geschafft, Anschluss zu halten.

In der zweiten Halbzeit drückte Dru Joyce aufs Gaspedal: mit einem Dreier und einem weiteren Korb brachte der Aufbauspieler sein Team in Führung, Philip Zwiener legte zum 31:36 nach. Dragan Dojcin erhöhte mit einem schweren Distanzwurf auf 31:39 bei noch 5:40 im dritten Viertel, woraufhin Katzurin erneut eine Auszeit einberufen musste, um seine Mannschaft wach zu rütteln. John Leuer und Jermareo Davidson schafften es auf Frankfurter Seite allerdings mit zwei schnellen Körben zum 35:41, das Publikum zurück ins Spiel zu bringen. Der TBB gelang es dennoch, eine knappe Führung zu bewahren und man ging mit einem Sechs-Punkte-Vorsprung in den letzten Spielabschnitt (39:45).

Philip Zwiener eröffnete das letzte Viertel mit einem wichtigen Treffer, im Anschluss ging es hin und her: einen Korb von Leuer beantwortete Nate Linhart nach Anspiel von Zwiener postwendend zum 43:49. Kurz darauf fand Zwiener erneut einen Mitspieler: Andreas Seiferth ließ es nach einem Anspiel des Beko BBL-All Stars per Dunking scheppern und zwang die Gastgeber zur nächsten Auszeit. Doch Seiferth legte direkt mit einem weiteren Korb nach und hatte zu diesem Zeitpunkt bereits zwölf Punkte auf dem Konto. Die Nervosität auf Seiten der Jungs aus „Mainhattan“ stieg jetzt spürbar an, die Zeit schien den Frankfurtern davon zu laufen, Leuer verkürzte mit zwei Freiwürfen auf 50:55, aber Nate Linhart antwortete mit einem eiskalten Dreier zum 50:58. Nach einem weiteren Treffer von Joyce 2:36 Minuten vor Spielende ballte Henrik Rödl die Faust und die mitgereisten Trierer Fans fieberten dem Spielende entgegen, während Katzurin in seiner letzten Auszeit nochmals versuchte, sein Team zurück auf die Siegerstraße zu bringen. Die Mannschaft der TBB Trier behielt die Nerven und schaffte es, die Partie mit cleverem Spiel erfolgreich zu beenden. Frankfurt verliert damit das neunte Spiel in Folge, die TBB sichert sich einen wichtigen 54:64-Auswärtssieg.

Thomas Päch: „Beide Mannschaften haben bis zum Schluss gekämpft und alles gegeben. Heute haben auf unserer Seite vor allem Spieler überzeugt, die von der Bank ins Spiel gekommen sind: Nate Linhart, John Bynum und Andreas Seiferth haben da einen tollen Job gemacht. Wir sind sehr froh über einen wichtigen Auswärtssieg, den wir uns mit Teamarbeit gesichert haben.“

Das nächste Spiel der TBB findet erneut in fremder Halle statt: am 3. Dezember treten die größten Jungs Triers um 19.30 Uhr bei der EnBW Ludwigsburg an.

Punkteverteilung TBB Trier: Joyce (9 Punkte), Bynum (8), Faßler (0), Picard (n.e.), Dojcin (9), Zirbes (6), Seiferth (12), Linhart (9), Saibou (2), Zwiener (9), Gallup (0), Dietz (n.e.)
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