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„Es wird ein heißer Tanz, aber wir sind bestens vorbereitet“: Julius Jenkins vor der Rückkehr...

„Es wird ein heißer Tanz, aber wir sind bestens vorbereitet“: Julius Jenkins vor der Rückkehr...

ALBA BERLIN gegen die Brose Baskets – diese Paarung ist Musik in den Ohren der deutschen Basketballfans. Es ist der Klassiker der Beko BBL der vergangenen Jahre. Mehr Star-Power geht fast nicht! Und am Sonntag kommt es nicht allein zum ersten Gipfeltreffen der Top-Favoriten.
1321608398/img_Julius_Jenkins_Brose_Baskets_1.jpgMindestens genau so spannend wie die Frage nach dem Sieger ist die Frage, wie sich die Rückkehr von Ex-„Albatros“ Julius Jenkins an seine ehemalige Wirkungsstätte gestaltet.

image_1288779294890.png.

Tip-Off zum Beko BBL-Klassiker ist am Sonntag, den 20. November 2011, um 17.05 Uhr; SPORT1 überträgt die Partie ab 16.45 Uhr live. Zu sehen ist die Begegnung aber nicht nur im TV, sondern auch im kostenlosen Live-Stream unter www.SPORT1.de und www.Beko-BBL.de.

Der Mann mit den Rasta-Locken: Konstante und Erfolgsgarant

Seine ersten fünf Beko BBL-Jahre verbrachte Jenkins in der Hauptstadt, gewann mit den „Albatrossen“ die Meisterschaft (2008) und den Pokal (2009), wurde dreimal zum besten Offensivspieler (2008 bis 2010) und zweimal zum „wertvollsten Spieler“ (2008 und 2010) der Liga gekürt. Viel entscheidender aber: Der Name Julius Jenkins wurde stets mit ALBA BERLIN verbunden.

Egal, wie der Kader umgekrempelt wurde, der Mann mit den Rasta-Locken war immer die Konstante und der Erfolgsgarant. „Ich hatte eine sehr schöne und erfolgreiche Zeit in Berlin, es waren die besten Jahre meiner Karriere“, sagt Jenkins. Aber seit dem Sommer ist das Kapitel abgehakt. Da wechselte er nicht nur den Klub, sondern die Seiten. Von Berlin zum großen Rivalen Bamberg, gegen den er mit seinem ehemaligen Arbeitgeber noch im Juni in einer dramatischen Finalserie mit 2:3 das Nachsehen hatte.

„Eigentlich fühlt es sich nicht allzu komisch an“

1321608444/img_Julius_Jenkins_Brose_Baskets_2.jpgNach seinem Wechsel von der Spree an die Regnitz kehrt er nun an seine alte Wirkungsstätte zurück. „Eigentlich fühlt es sich nicht allzu komisch an“, sagt Jenkins. „Basketball ist ein schnelllebiges Geschäft, in dem sich oft Situationen ändern. Deshalb mache ich mir nicht viele Gedanken über die Vergangenheit. Ich bin glücklich, nun in Bamberg zu sein und richte meinen Fokus nur auf die Brose Baskets.“

Wenngleich „JJ“, der neben P.J. Tucker, Casey Jacobsen, Marcus Slaughter, Predrag Suput und Nationalmannschafts-Center Tibor Pleiß einer von sechs „Double Digit Scorern“ des Bamberger Star-Ensembles ist, die Sache locker nimmt: Es lastet doppelter Druck auf seinen Schultern. Denn die verschobene Partie des zweiten Spieltags führt den 30 Jahre alten Guard nicht nur an die Stätte seiner großen Triumphe zurück, zugleich steht den noch ungeschlagenen Brose Baskets die erste große Bewährungsprobe vor – das erste Duell mit einem Titelkonkurrenten.

„Es ist einer jener spannenden Herausforderungen, auf die man sich als Sportler freut“

Obwohl sich nicht nur Experten fragen, wer die „Überflieger“ aus Franken in dieser Saison schlagen soll: ALBA BERLIN ist das Team, das von der Qualität am ehesten mit den Brose Baskets mithalten kann. So gibt Jenkins dann auch zu: „Es ist ein Top-Spiel. Unser erster großer Test in der Beko BBL. ALBA hat ein gutes Team. Dazu gibt es die Rivalität zwischen Berlin und Bamberg. Es ist eine jener spannenden Herausforderungen, auf die man sich als Sportler freut. Zumal mit Derrick Allen einer meiner besten Freunde bei ALBA spielt.“

Und die Brose Baskets reisen mit reichlich Selbstvertrauen in die Hauptstadt. Der 79:76-Triumph über den amtierenden Euroleague-Champion Panathinaikos Athen am vergangenen Donnerstag war die perfekte Einstimmung auf das Gipfeltreffen.

Wood, Weaver und Schaffartzik für mehr als die Hälfte des Offensiv-Outputs verantwortlich

1321608544/img_Julius_Jenkins_Brose_Baskets_3.jpgDoch nicht nur die Bamberger sind gut drauf. ALBA BERLIN hat sich nach zwei Niederlagen aus den ersten drei Spielen gefangen und zuletzt fünf Siege in Serie in der Beko BBL (unter anderem 97:67 gegen die EWE Baskets Oldenburg) und beim Eurocup-Auftakt beim belgischen Vertreter Dexia Mons-Hainaut (78:74) eingefahren. „Es wird ein heißer Tanz, aber wir sind bestens vorbereitet“, prognostiziert Julius Jenkins.

Besonders, da ALBAs neues Star-Duo, „MVP“ DaShaun Wood und der NBA-erfahrene Kyle Weaver, immer besser mit Nationalmannschafts-Guard Heiko Schaffartzik harmoniert. Das Trio erzielt durchschnittlich 42,1 Zähler und ist damit für über die Hälfte des Offensiv-Outputs des drittbesten Angriffs der Beko BBL (82,3 Punkte pro Partie) verantwortlich. Ob das aber gegen die Topscorer der Liga aus Bamberg (92,3) reicht…?

image_1288779294890.png Vorbericht Brose Baskets | Vorbericht ALBA BERLIN

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