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„Mal sehen was geht in Freak City“

„Mal sehen was geht in Freak City“

Zu den Brose Baskets müssen die anderen 16 Klubs der Beko Basketball Bundesliga derzeit aufschauen. 42:2 Punkte, so deutlich hat lange kein Basketballklub die Beko BBL dominiert.
Die Favoritenrolle gebührt den Franken auch am Sonntag, 13. Februar, wenn die New Yorker Phantoms um 17 Uhr in der Bamberger Stechert Arena antreten. Ein Fünkchen Hoffnung besitzt Phantoms-Trainer Sebastian Machowski aber dennoch beim Tabellenführer.

„Die Brose Baskets spielen wirklich eine überragende Saison. Wir müssen sehen, dass wir uns in Bamberg gut präsentieren, dann können wir auch dort um einen Sieg mitspielen. Wir müssen schauen, was für uns geht beim Meister und Pokalsieger“, so der 39-Jährige.

Trotz des 88:76-Pokalsiegs über die EWE Baskets Oldenburg und der TOP FOUR-Euphorie müssen die Braunschweiger erst einmal ihre Wunden lecken. Phantoms-Regisseur Kevin Hamilton war in der Schlussphase des Oldenburgspiels mit dem Fuß umgeknickt. Die Diagnose: leichte Bänderdehnung. 2,21-Center Nick Schneiders hatte diese und vergangenen Woche ebenfalls mit Fußproblemen zu kämpfen. „Es wird vermutlich niemand verletzt ausfallen. Aber wir haben nur drei Tage Zeit für die Regeneration. Bamberg geht spielfrei und daher ausgeruht in die Partie“, klagt Machowski.

Die Leistungsträger gehalten, zwei hochkarätige US-Importe dazu geholt. Ein weiteres Erfolgsrezept: Sieben Akteure kommen im Schnitt auf rund 10 Punkte pro Spiel. Einer der Hauptdarsteller im Konzept von Chefcoach Chris Fleming ist mit aktuell rund 12 Zählern der NBA-erfahrene Casey Jacobson (293 Einsätze für Phoenix, Memphis und New Orleans). Der 1,98 Meter große Forward feierte bereits zwei deutsche Meisterschaften mit Bamberg. Auch Routinier Predrag Suput hängte nach zähen Verhandlungen eine Saison dran, der Serbe trägt bereits die vierte Saison das rote Trikot. Wichtige Puzzleteile im Bamberger Gefüge sind Anton Gavel, John Goldsberry und Brian Roberts, die trotz Angeboten aus dem In- und Ausland allesamt ebenfalls zum Bleiben überredet wurden.

Einen besonders guten Riecher bewiesen die Brose Baskets-Verantwortlichen bei den Neuverpflichtungen. Kyle Hines wurde beim Beko BBL ALLSTAR Game am 22. Januar zum MVP gewählt. Der „nur“ 1,96 Meter große US-Amerikaner narrt reihenweise seine zum Teil einen Kopf größeren Gegenspieler in der Zone, bringt es auf rund 10 Punkte pro Spiel. Sein US-Kollege Reyshawn Terry spielte bereits bei den europäischen Topadressen Virtus Bologna (Italien) und Aris Saloniki (Griechenland), zuletzt beim spanischen Erstligisten Xacobeo Blu:Sens.

Trotz einer Vielzahl an erfahrenen Akteuren im Kader halten die Brose Baskets an der Förderung junger Talente fest. Das Paradebeispiel ist Nationalcenter Tibor Pleiß. Der 2,15 Meter große „Rookie of the year 2010“ entschloss sich für einen Verbleib beim Beko BBL-Meister, bekanntlich hatte den 21-Jährigen (10 Punkte, fast 7 Rebounds) der NBA-Klub Oklahoma City Thunder gedraftet. Bundesligaluft schnuppern auch – in letzte Zeit aufgrund der klaren Spielstände immer häufiger – Maurice Stuckey und der 2,09 Meter-Center Philipp Neumann.
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