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„One on One“ mit Chris Kramer - Der Neuzugang der s.Oliver Baskets im Interview

„One on One“ mit Chris Kramer - Der Neuzugang der s.Oliver Baskets im Interview

Er ist der jüngste Neuzugang bei Aufsteiger s.Oliver Baskets und hat nach nur einer Woche Training gleich den Sprung in die Startformation von Trainer John Patrick für das Auftaktspiel gegen TBB Trier geschafft: Chris Kramer im Interview.
1317914696/img_Chris_Kramer_s.Oliver_Baskets.jpgChris Kramer, Sie sind noch nicht einmal zwei Wochen bei den s.Oliver Baskets. Wie gefällt es Ihnen bisher in Würzburg?
Chris Kramer: „Die Stadt gefällt mir sehr gut. Ein paar der anderen Jungs haben mir schon einiges gezeigt, ich war in ein paar Restaurants. Würzburg ist sehr schön, es gibt hier viel zu sehen, den Fluss, die Festung, die großen Kirchen. Was die Mannschaft anbelangt: Wir haben eine gute Truppe, wir alle kennen unsere Rolle, alle verstehen sich, es läuft bisher sehr gut.“

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Sie sind erst neun Tage vor Saisonstart zum Team gestoßen. Was waren Ihre Pläne, bevor Sie sich entschieden haben, in Würzburg Basketball zu spielen?
Chris Kramer: „Ich war mir nicht ganz sicher, was ich tun würde, ich habe über mehrere Optionen nachgedacht. Ich hätte wieder in die NBA Development League zu den Fort Wayne Mad Ants gehen können, für die ich in der letzten Saison gespielt habe. Bevor ich mich für Würzburg entschieden habe, habe ich ein Angebot aus Spanien abgelehnt. Wegen des Lockouts in der NBA habe ich einfach auf das beste Angebot aus Europa gewartet. Jetzt bin ich hier und bisher läuft es gut.“

„Die Spielweise kommt mir sehr entgegen“

Während Ihrer vier Jahre auf dem College in Purdue waren Sie vor allem als harter Arbeiter in der Verteidigung, als Defensiv-Spezialist bekannt. Wie würden Sie sich selbst als Basketballer beschreiben?
Chris Kramer: „Man muss zunächst einmal immer bei dem bleiben, was man gut kann. Ich bin definitiv immer noch dieser gute Verteidiger. Ich versuche aber auch, in der Offensive aggressiver zu sein, meine Würfe zu treffen und mich und meine Mitspieler in eine Position zu bringen, in der wir erfolgreich punkten können.“

Was ist anders in der Beko Basketball Bundesliga im Vergleich zu den Ligen, in denen Sie bisher gespielt hast?
Chris Kramer: „Ich hatte ja erst ein Spiel, aber es ist auf jeden Fall anders als in der D-League. Ich muss mich erst daran gewöhnen, dass die großen Jungs sich immer in der Zone unter dem Korb aufhalten. In der D-League gibt es die Drei-Sekunden-Regel auch in der Verteidigung, deshalb müssen die 'Big Guys' dort immer wieder raus aus der Zone. Die körperbetonte Spielweise in der Bundesliga kommt mir sehr entgegen und passt sehr gut zu der Art, wie ich Basketball spiele.“

Sie sind zum ersten Mal in Europa. Gibt es große Unterschiede zu den Vereinigten Staaten und wie kommen Sie damit zurecht?
Chris Kramer: „Der größte Unterschied ist natürlich die Sprache. Aber ich hatte bisher jede Menge Unterstützung von Leuten, die für mich übersetzt haben, wenn es nötig war. Dann musste ich mich an den sechsstündigen Zeitunterschied zum Mittleren Westen in den USA gewöhnen, von wo ich her kam. Ich habe mich aber schnell daran gewöhnt, und weil mir so viele Leute geholfen haben, konnte ich meine Zeit hier genießen.“

Viele Spiele gewinnen und die Playoffs erreichen

Das erste Spiel gegen Trier haben Sie gewonnen. Was hat die Mannschaft gut gemacht und was müssen Sie noch verbessern, um jetzt auch auswärts erfolgreich zu sein?
Chris Kramer: „Wir haben nicht so gut gespielt, aber viele Spieler haben mit wichtigen Aktionen im Angriff und in der Verteidigung dazu beigetragen, dass wir gegen Trier gewonnen haben. Gerade in der entscheidenden Phase standen wir in der Verteidigung sehr gut und haben am Ende auch die Freiwürfe rein gemacht, um den Sieg einzufahren. Aber wir können auf jeden Fall besser spielen und müssen besser von der Freiwurflinie treffen, dann wird es viel einfacher.“

Das Saisonziel der Mannschaft ist der Klassenerhalt. Was sind Ihre persönlichen Ziele?
Chris Kramer: „Ich will die bestmögliche Saison haben. Ich möchte, dass das Team erfolgreich ist, denn wenn die Mannschaft gewinnt, dann sieht auch jeder einzelne Spieler gut aus. Hoffentlich können wir viele Spiele gewinnen und die Playoffs erreichen. Ich selbst will mit Punkten und Korbvorlagen dazu beitragen und im Angriff und in der Verteidigung so effektiv wie möglich spielen.“

Sie sind jetzt 23 Jahre alt. Was wollen Sie in den nächsten Jahren als Basketball-Profi erreichen?
Chris Kramer: „Natürlich will jeder Basketballer, vor allem wir Amerikaner, irgendwann in der NBA spielen. Ich habe dort mit einigen Mannschaften trainiert und habe dabei einige gute und einige schlechte Erfahrungen gemacht. Ich werde versuchen, jede Chance zu nutzen die ich bekomme: Ich will so viel Erfahrung wie möglich sammeln, egal ob in der NBA D-League oder in NBA Training Camps oder hier in Europa. Just keep the ball rollin'.“

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