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„Wir haben vorbildlich gekämpft“

„Wir haben vorbildlich gekämpft“

Im zweiten Heimspiel der noch jungen Beko BBL-Saison 2011/2012 erwischte die TBB Trier gegen ratiopharm ulm einen ordentlichen Start in die Partie. Das erste Viertel endete mit 19:18 für die Hausherren, bei denen Nationalspieler Philip Zwiener seine Saisonpremiere feierte, nachdem der Flügelspieler zuvor von einer Sprunggelenksverletzung außer Gefecht gesetzt wurde.
Das zweite Viertel ging intensiv weiter und kein Team konnte sich zunächst wirklich absetzen. Nach einer anfänglich knappen Führung litt die TBB Trier unter einer schwachen Wurfquote und mangelnder Kreativität im Angriffsspiel, wohingegen sich die Gäste vor allem an der Freiwurflinie ihre Punkte erarbeiten konnten. Mit einem Neun-Punkte-Rückstand (31:40) verabschiedete sich die Mannschaft von Henrik Rödl in die Halbzeitpause.

Die Jungs der TBB kamen hochmotiviert aus der Kabine und versuchten sich in die Partie zurück zu kämpfen, doch die Gäste aus Ulm hatten in dieser Phase stets eine Antwort parat. Maik Zirbes verkürzte per Alley-Oop nach Anspiel von Dru Joyce auf 44:51, E.J. Gallup legte per Dreier zum 47:52 nach und in der Halle wurde es laut. Zwei erfolgreiche Distanzwürfe von Gallup und Joyce später hatte sich die TBB die Führung (53:52) zurück erobert und die LaOla-Welle schwappte durch die Arena Trier. Dragan Dojcin beendete ein starkes drittes Viertel mit einem weiteren Distanzwurf mit Ablauf der Schussuhr zum 56:54 für Trier.

Zu Beginn des vierten Viertels kam es dann knüppeldick für die TBB: Nate Linhart kassierte zunächst sein viertes persönliches und direkt im Anschluss ein technisches Foul und musste das Spielfeld somit 7:31 Minuten vor Ende der regulären Spielzeit verlassen. Die Ulmer konterten jetzt eiskalt, versenkten zwei Distanzwürfe in Folge (61:63) und zwangen TBB Head Coach Henrik Rödl dazu, eine Auszeit zu beantragen. Es ging jetzt hin und her, auf Ulmer Seite war es vor allem Center John Bryant (insgesamt 27 Punkte), der immer wieder erfolgreich Verantwortung übernahm.

Nach zwei Freiwürfen von Nationalspieler Per Günther zum 69:72 bei noch zu spielenden 1:15 Minuten rief Henrik Rödl sein Team erneut zur Auszeit zusammen. Als die Unparteiischen rund 30 Sekunden vor Ende der Partie auf Technisches Foul gegen die Trierer Bank entschieden und Per Günther immerhin zwei seiner vier Freiwürfe zum 71:75 für Ulm verwandeln konnte, war es um die Trierer Siegchancen schlecht bestellt. Mit einem 74:80 entschied ratiopharm ulm die Partie letztlich für sich.

„Wir haben heute sehr viel investiert und die gesamte Mannschaft hat bis zum Ende der Partie vorbildlich gekämpft“, bilanzierte Henrik Rödl nach Spielende. „Vor der Halbzeit hatten wir eine kleine Schwächephase und haben so heute eine enge Partie verloren. Dennoch möchte ich meiner Mannschaft ein Kompliment machen und bin mir sicher, dass wir mit dieser Leistung noch einige Siege feiern werden.“

Punkteverteilung: Joyce (28), Bynum (8), Picard (0), Saibou (0), Faßler (6), Zwiener (2), Dojcin (10), Zirbes (9), Seiferth (2), Gallup (5), Linhart (3), Dietz (n.e.)

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