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„Wir sind sehr nah dran“

„Wir sind sehr nah dran“

In der ebenso schmucken wie gut gefüllten und stimmungsvollen Halle im Münchner Westen begann die Partie mit zwei Punkten von Philip Zwiener für die TBB, denen er einen erfolgreichen Bonusfreiwurf hinzufügen konnte. Nach einem Fehlwurf von Steffen Hamann konnte Dragan Dojcin auf 0:6 erhöhen. Demon Greene erzielte per Distanzwurf die ersten Punkte für die Hausherren, die damit nach dem Dunking von Maik Zirbes zum zwischenzeitlichen 0:8 den Anschluss herstellten (3:8).
Für die Münchner hielt im ersten Viertel vor allem Robin Benzing erfolgreich dagegen, er versenkte gleich zwei Distanzwürfe, bevor Dragan Dojcin zum 10:15 für die TBB einnetzte. Nach einem schönen Durchstecker von Dru Joyce erzielte Center Zirbes mit einem Korbleger inklusive getroffenem Bonusfreiwurf die nächsten Punkte für Trier. James Washington legte noch einen Treffer drauf, so dass Münchens Trainer Dirk Bauermann sein Team beim Stand von 12:20 bei noch zu spielenden 2:04 Minuten zur Auszeit rufen musste. Nach einem schwungvollen ersten Viertel führte die TBB in München mit 17:23.

Try-Out-Spieler Washington eröffnete das zweite Viertel mit seinem zweiten erfolgreichen Distanzwurf zum 17:26 für die TBB. Die Bayern konterten mit zwei Treffern in Folge (21:26), bevor Henrik Rödl beim Stand von 22:27 von seiner ersten Auszeit Gebrauch machte. Die TBB Trier zeigte sich bis zu diesem Zeitpunkt hervorragend auf den Gegner eingestellt, spielte wach und in der Offensive zumeist recht geduldig. Allerdings verfehlten in der Folge einige einfache Würfe ihr Ziel, während die deutschen Nationalspieler Philipp Schwethelm und Robin Benzing mit schnellen Punkten den Ausgleich herbeiführen konnten (29:29 bei noch 3:23 Minuten im dritten Viertel). Nach weiteren Treffern von Benzing und Chevon Troutman für die Bayern fasste sich auf Seiten der TBB vor allem Oskar Faßler ein Herz und hielt sein Team mit Punkten von der Freiwurflinie und aus der Distanz im Spiel (34:33). Mit einem Stand von 36:33 ging es in die Halbzeit.

Chevon Troutman kam hellwach aus der „großen Pause“ – fünf Punkte in Serie markierte der Power Forward aus den USA und die Bayern zogen auf 41:36 davon. Die TBB spielte in der Folge zu unstrukturiert, brauchte im Angriff lange, um Korbchancen zu generieren und musste auf der Gegenseite immer wieder Treffer der favorisierten Münchner registrieren. Henrik musste seine Mannschaft in einer Auszeit neu einstellen (45:37). Bayer München verteidigte in dieser Phase stark und machte es den Spielern der TBB schwer, Angriffe erfolgreich abzuschließen. John Bynum verdiente sich zwei Zähler an der Freiwurflinie (45:39), Bayern antwortete mit einem Schnellangriff nach Fehlwurf von Washington. Kurz darauf mache der quirlige Guard allerdings wieder Positivschlagzeilen: nach Anspiel von Center Maik Zirbes verkürzte er per Distanzwurf auf 50:46, doch die Hausherren blieben äußerst wehrhaft. Mit 56:49 ging es ins entscheidende letzte Viertel.

Knapp acht Minuten vor Spielende führte der FC Bayern München noch immer mit acht Punkten (59:51), doch die Gäste aus der ältesten Stadt Deutschlands gaben sich einmal mehr nicht auf und ackerten für jeden Punkt. Insbesondere Maik Zirbes tat sich jetzt hervor (61:58) und markierte sechs Trierer Zähler in Serie. Außerdem verdiente er sich auch in der Verteidigung von Bayern Center Jard Homan Bestnoten. Trier hatte jetzt mehrere Chancen auszugleichen, doch zwei Distanzwürfe verfehlten ihr Ziel. Nach einem technischen Foul gegen Homan gab es knapp viereinhalb Minuten vor der Schlusssirene erneut eine Auszeit, Dru Joyce traf einen der fälligen zwei Freiwürfe, anschließend verlor die TBB den Ball allerdings. Nate Linhart kam durch das fünfte Foul von Steffen Hamann auch an die Linie und erzielte dort den Ausgleich mit zwei Treffern (61:61), die Trierer Fraktion im Audi-Dome war jetzt laut zu hören. Erneut konterten die Münchner eiskalt, Jonathan Wallace und Chevon Troutman erhöhten auf 66:61. Zwei Trierer Ballverluste in zwei Angriffen nacheinander führten zu einer Münchner 68:63-Führung 1:33 Minuten vor Schluss. Henrik Rödl nahm die Auszeit, der bärenstarke Chevon Troutman punktete an der Freiwurflinie zum 69:63 für München. Der TBB lief jetzt die Zeit davon, 55 Sekunden vor Spielende hieß es noch immer 71:65 für die Bayern. Trier versuchte jetzt, die Uhr mit Fouls zu stoppen und selbst schnelle Punkte zu erzielen. Beides gelang, allerdings verwandelten die Münchner die fälligen Freiwürfe ein ums andere Mal sicher. Mit 76:70 entschied der FC Bayern München die Partie zu seinen Gunsten und bewies ein Mal mehr seine beeindruckende Heimstärke.

Henrik Rödl, Head Coach TBB Trier: „Glückwunsch an Dirk Bauermann und sein Team. Sie haben in der entscheidenden Phase weniger Fehler gemacht als wir und hatten auch eine bessere Wurfquote. Ich bin dennoch sehr stolz auf unser Team, denn ich denke, dass wir dem Gegner alles abverlangt haben. Wir werden weiter hart und kontinuierlich daran arbeiten, die Big Points zu holen und haben erneut gesehen, dass wir auch gegen die besten Mannschaften sehr na dran sind. Es war ein Spiel vor einer tollen Kulisse und auch bei unseren unglaublichen Fans möchte ich mich für ihre starke Unterstützung in fremder Halle bedanken.“

Dirk Bauermann, Head Coach FC Bayern München: „Man muss Henrik Rödl und seiner Mannschaft gratulieren, denn Trier hat uns in der Tat alles abverlangt. Die Mannschaft war hervorragend auf unser Spiel vorbereitet und hat mit viel Energie gespielt, aggressiv und stark verteidigt. Sie haben uns das Leben wirklich schwer gemacht. Für uns war es wichtig, nach einem rostigen Start unseren Rhythmus zu finden und auch in schwierigen Phasen die Contenance bewahrt zu haben. Insofern war es ein guter Abend für uns, weil wir unter schwierigen Bedingungen eine sehr ordentliche Leistung abgeliefert haben und ein knappes Spiel für uns entschieden.“

Punkteverteilung: Linhart (6), Joyce (5), Saibou (0), Zwiener (7), Dojcin (10), Faßler (6), Seiferth (2), Washington (13), Picard (0), Zirbes (16), Bynum (6), Dietz (n.e.)

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