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"Albatrosse" feiern zweiten Sieg im zweiten Spiel - Frankfurt und München patzen

Mit Michael Thompson, Jimmy McKinney, Quantez Robertson, Jon Leuer und Jermareo Davidson eröffnet Muli Katzurin das erste Heimspiel im Eurocup vor 1430 Zuschauern gegen Gran Canaria. Viel geht bei den Frankfurtern in der Anfangsphase über die lange Garde und ...
1322003975/img_Jon_Leuer_FRAPORT_SKYLINERS.jpg... in Richtung Korb. Als Ggenmittel erhöht Gran Canaria den Druck im Spielaufbau, dennoch kann Jermareo Davidson unter dem Korb zum 6:4 (5. Minute) gefunden werden. Beide Mannschaften kämpfen noch mit ihren Wurfquoten und so wollen noch nicht viele Punkte fallen - 8:6 (8.). Auch das Tempo des Spiels insgesamt ist bislang eher langsam. Doch dann findet Gran Canaria das Wurfglück und kann über Distanzwürfe einen Zwischenspurt zum Viertelendstand von 11:17 hinlegen.

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Auch zu Beginn des zweiten Viertels lautet die klare Devise der FRAPORT SKYLINERS den Ball unter den Korb zu bringen. Jimmy McKinney sorgt dafür, dass die Partie offen bleibt, trifft nach Zug zum Korb zum 18:20 (14.) und sorgt damit für Stimmung auf den Rängen. Richtig laut wird es, nachdem Jon Leuer seinen Verteidiger mit einer Wurftäuschung fliegen lässt und kurz darauf selber zum beidhändigen Dunking hochsteigt - 22:23 (16.). Insgesamt wird der junge Power Forward immer wieder gesucht und gefunden und erzielt bis zur Halbzeit bärenstarke 17 Punkte. Dass die Partie eng bleibt, liegt vor allen daran, dass Gran Canaria weiterhin die Würfe verwandeln kann und gegen die Frankfurter Zonenverteidigung den Ball schnell laufen lässt. Mit einem Dreier kurz vor Ende des Viertels erobert der nervenstarke Jimmy McKinney die Führung wieder zurück (31:29), doch Gran Canaria hat die Antwort parat und so bleibt es spannend. Mit 33:32 geht es in die Halbzeit.

Jimmy McKinney knüft dort an, wo er in Halbzeit Eins aufgehört hat und erhöht die Frankfurter Führung per Dreier auf 38:34 (22.). Aber Gran Canaria kontert direkt mit einem 7:0 Lauf und gleicht das Spiel wieder aus, besonders Michael Bramos zeigt sich äußert treffsicher und erobert die Führung für seine Mannschaft wieder - 40:47 (26.). Die Spanier bleiben auch nach einer Frankfurter Auszeit heiß und so trifft Taurean Green zur 40:50 (28.) Führung, bevor Marius Nolte völlig frei unter dem Korb angespielt werden kann und die Punkte erzielt. Einige Schiedsrichterentscheidungen führen zu Unverständnis bei den Frankfurter Fans und zu einem Pfeiffkonzert in der Fraport Arena. Da der letzte Frankfurter Angriff seinen Weg nicht durch die Reuse findet, geht es mit 43:54 in das letzte Viertel.

Gran Canaria erhöht gleich zu Beginn den Druck in der Verteidigung, forciert Frankfurter Ballverluste und hat mit Taurean Green den Mann der Anfangsminuten in seinen Reihen. Fünf Punkte und einen Assist des Aufbauspielers später und es steht 44:61 (33.). Doch langsam aber stetig kommt Frankfurt wieder besser ins Spiel und bringt nach einem Dreier von Jon Leuer auch die Stimmung in der Arena wieder ins Spiel zurück - 52:62 (35.). Doch kaum kommt die Mannschaft von Muli Katzurin wieder ins Laufen kann Gran Canaria einen Dreier treffen und das Spiel wieder beruhigen, auch am offensiven Brett gelingen gute Aktionen, so dass es drei Minuten vor Schluss 52:67 steht. Zwar gelingen noch einige Punkte, Michael Thompson mit Dreier oder schönem Korbleger, doch will ein spielwendender Lauf nicht mehr gelingen. Zum Schluss endet die Eurocup-Heimspielpremiere mit 58:71.

Stimmen zum Spiel

Muli Katzurin (FRAPORT SKYLINERS):
"Unsere erste Hälfte war ok und wir hatten die Chance mit 7 bis 9 Punkten zu führen. Das dritte Viertel war eine Kombination aus Erschöpfung bei unseren Leistungsträgern und einigen Dreiern von Gran Canaria die sie vorher nicht getroffen haben. Dadurch haben sie das Momentum gewinnen können, organisiert gespielt und das Spiel gewonnen. Wir haben gekämpft und ich hoffe, dass dieses Spiel dennoch eine gute Erfahrung für unsere Mannschaft war. Am Sonntag haben wir ein wichtiges Spiel gegen Trier und müssen uns nun darauf konzentrieren."

Pedro Martinez (Gran Canaria 2014): "Das war ein wichtiger Sieg für uns, denn in diesem Wettbewerb sind Auswärtssiege enorm wichtig. Wir hatten eine gute zweite Halbzeit. In der ersten hatten wir Probleme Jon Leuer zu verteidigen, aber in der zweiten Halbzeit waren wir aggressiver. Ich bin sehr froh über diesen Sieg."

Nächstes Heimspiel

Schon am kommenden Sonntag, den 27. November, spielen die FRAPORT SKYLINERS um 15 Uhr erneut vor heimischem Publikum. Zu Gast ist die Mannschaft von TBB Trier. Tickets für das Spiel sind erhältlich über die Geschäftsstelle der FRAPORT SKYLINERS (Tel: 069-928 876 19; Mail: ticket@skyliners.de), die Vorverkaufsstellen von Frankfurt Ticket oder einfach selber ausdrucken über den print@home-Service: http://www.fraport-skyliners.de/tickets/printhome/.

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Quelle: FRAPORT SKYLINERS

Zweites Eurocupspiel, zweiter Sieg

ALBA BERLIN

1322003916/img_Bryce_Taylor_ALBA_BERLIN_2.jpgNach dem Auftakt Sieg in Mons hat ALBA BERLIN am Dienstag auch sein erstes Eurocup-Heimspiel gewonnen. Mit 86:68 besiegten die Albatrosse in der o2 World den montenegrinischen Meister und Pokalsieger Buducnost Podgorica.

Wenn man im Eurocup weiterkommen will, sollte man tunlichst seine Heimspiele gewinnen. In der ersten von drei Heimpartien der Vierergruppe H ist dies den Albatrossen nur 49 Stunden nach dem Sieg gegen Bamberg schon einmal gelungen. In einem Spiel, was lange enger war, als das Ergebnis vermuten lässt, hatten die Albatrosse zu Beginn mühelos dominiert. Um mit der ab dem zweiten Viertel deutlich steigenden Härte der Gäste zurecht zu kommen, brauchten die Berliner allerdings einige Zeit. Bis auf drei Zähler verkürzte Buducnost, bis ALBA die Intensität annahm und am Ende wieder bis auf 86:68 davonzog.

Beste Werfer auf Berliner Seite war Dashaun Wood mit 23 Punkten, 4 Assists und 2 Rebounds. Nach ihm überzeugten vor allem Torin Francis (15 Punkte, 6 Rebounds) und Marko Simonovic (14 Punkte, Rebounds, 3 Assists), der gegen seine ehemaligen Teamkameraden besonders motiviert war. ALBA dominierte im Rebound (37:24) und traf über 50% seiner Dreier (9/17). Der von den Philadelphia 76ers gedraftete Vucevic kam für Buducnonst nur auf neun Punkte. Topscorer der Gäste war Cedomir Vitkovac mit 20 Zählern.

Im zweiten Spiel der Gruppe H besiegte Turow Mons zuhause knapp mit 67:66. ALBA steht nun auf dem ersten Tabellenplatz der Vierergruppe.

Spielverlauf: ALBA kam schwungvoll in die Partie, schien in der nur zwei Tage zurück liegenden Partie gegen Bamberg kaum Kräfte gelassen zu haben. Zwar führten die Gäste nach einem Dreier von Kristovic zunächst 5:4, aber die Albatrosse kamen gegen die etwas zurückhaltende Defense der Montenegriner schnell ins Laufen. Torin Francis war unter dem Korb nicht zu stoppen und von außen trafen Wood, Weaver und Taylor sicher, so dass ALBA in der siebten Minuten schon 18:9 vorne lag. Eine Auszeit von Buducnost half nicht, Francis und Wood bauten die Serie auf 8:0 und die Führung auf 22:9 aus. Ein überlegenes erstes Viertel der Berliner endete 24:13 und vom in die NBA gedrafteten Vucevic war bislang noch gar nichts zu sehen.

Vucevics Backup Dubljevic machte aber ein besseres Spiel und war bisher einziger Aktivposten der Gäste. Er traf von der Dreierlinie oder unter dem Korb. In der Defense probierte es Gordon Herbert mit einigen Varianten, vorne lief es jedoch nicht mehr so rund. Über vier Minuten lang gelang ALBA kein Punkt mehr, während sich Podgorica übersteigende Intensität langsam heran arbeitete. Die Sicherheit der ersten Minuten war wie weggeblasen beim Hauptstadtteamund nach einem 0:12-Lauf stand es nur noch 31:30. Zwei Minuten vor der Halbzeit markierte Torin Francis von der Freiwurflinie endlich wieder Punkte für sein Team. Das hatte es vor allem Dashaun Wood, der noch zwei Dreier (einer davon ein irrer Buzzerbeater) markierte, zu verdanken, dass es zur Halbzeit wieder 39:32 führte.

Francis eröffnete die zweite Hälfte zwar erfolgreich zum 41:32, aber die Montenegriner brachten nun mehr Härte ins Spiel. Der quirlige Vitkovac setzte sich weiter am Korb durch und nun wurde auch Vucevic zum Faktor. Mit seinen "Rainbow-Shots" brachte er sein Team auf drei Zähler heran. Bei ALBA war es in dieser Phase vor allem Marko Simonovic, der es gegen sein Ex-Team wissen wollte und beherzt zur Sache ging. Gemeinsam mit Torin Francis war er hauptverantwortlich dafür, dass sich die Berliner bis zum Viertelende wieder auf 60:51 absetzten.

Im Schlussviertel fanden die Albatrosse ihre Sicherheit im Abschluss endlich wieder. Sie hatten sich nun besser auf die harte Gangart von Buducnost eingestellt und setzten sich mit einer Punkteserie von Idbihi und Schaffartzik wieder etwas ab. Aber die Montenegrinier waren nicht komplett abzuschütteln. Auch wenn ALBA defensiv ackerte, fanden sie immer wieder Wege - zumeist unter dem Korb - zu punkten. Doch das Team von Gordon Herbert war nun angetrieben vom Publikum im Fluss und schraubte die Führung immer höher. Der Sieg war lange nicht mehr in Gefahr und so kam noch ein deutliches, für einen direkten Vergleich vielleicht sogar in der Höhe noch nützliches, 86:68 heraus.

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Quelle: ALBA BERLIN

FC Bayern mit 64:70-Niederlage in Zagreb

FC Bayern München

1322004042/img_Demond_Greene_FC_Bayern_Muenchen.jpgIm zweiten Spiel der Eurocup-Gruppe G musste sich der FC Bayern München am Dienstagabend bei Cedevita Zagreb mit 64:70 (30:33) geschlagen geben. Vor 1.000 Zuschauern im Dom Sportova spielten die Bayern um ihren Topscorer Chevon Troutman (18 Punkte) lange auf Augenhöhe mit dem letztjährigen Final Four-Teilnehmer.

Beide Mannschaften starteten nervös in ihr zweites Gruppenspiel. Dontaye Drapner, Eurocup-MVP der Saison 2010/11, eröffnete die Partie bezeichnenderweise mit einem Airball. Chevon Troutman hingegen behielt die Ruhe und erzielte die ersten vier Zähler für sein Team (4:2). Dennoch gerieten die Bayern zur Mitte des Durchgangs in Rückstand (8:13). Doch Jan Jagla brachte seine Mannschaft mit einem wichtigen Treffer von der Dreipunktelinie - der einzige Distanztreffer der Münchner an diesem Abend - wieder auf Tuchfühlung (11:13). Beim Stand von 13:17 ging es in die erste Viertelpause.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs hatten die Bayern eine besonders starke Phase. In der 14. Spielminute traf Chevon Troutman zum Ausgleich (21:21). Wenig später markierte Jonathan Wallace einen Treffer zur 27:21-Führung. Als Je’Kel Foster dann nach einem erfolgreichen Dreier von Ivan Opacak die Führung der Bayern festigte (29:24), bestellte Cedevita-Trainer Drazen Anzulovic seine Mannschaft zur zweiten Auszeit. Mit Erfolg, denn bis zur Halbzeitpause erkämpften sich die Hausherren um den dreimaligen Euroleague-Gewinner Matjaz Smodis einen knappen 33:30-Vorsprung.

Nach dem Seitenwechsel verkürzte Chevon Troutman von der Freiwurflinie auf 32:33, bevor Chris Warren für die Gastgeber aus der Distanz traf (32:36). In der 24. Spielminute beendete wiederum Troutman zwei punktelose Minuten mit erneuten Treffern von der Freiwurflinie (34:36). Der Führungswechsel lag in der Luft, doch kurz darauf hämmerte Chris Warren den Ball auf der Gegenseite spektakulär durch die Reuse. Die Bayern-Akteure zeigten sich unbeeindruckt und waren in dieser Phase in der Offensive nur durch Fouls zu stoppen. In der 27. Spielminute eroberte Jonathan Wallace dann endlich die Führung zurück (41:40). Doch kurz darauf zeigte Dontaye Draper mit zwei verwandelten Dreipunktewürfen seine MVP-Qualitäten. Als Ivan Opacak eine Minute vor dem Ende des Durchgangs abermals aus der Distanz traf, schien das knappe Spiel zugunsten der in weiß spielenden Heimmannschaft zu kippen.

Mit einem Sechs-Punkte-Rückstand (48:54) starteten die Bayern in den Schlussdurchgang. Und es blieb weiter eng. Die Kroaten verteidigten ihren Vorsprung und zur Mitte des Viertels zwang Marino Bazdaric Dirk Bauermann mit einem erfolgreichen Dreier zur 61:54-Führung zu einer Auszeit. Nationalspieler Robin Benzing hielt seine Mannschaft mit vier Zählern zunächst im Spiel (58:62). Wenig später verkürzte Aleksandar Nadjfeji in gewohnter Manier sogar auf 62:64. Dann traf es die Bayern doppelt hart: Mit seinem 5. Foul musste Je’Kel Foster zwei Minuten vor dem Ende auf der Bank Platz nehmen, während Zagreb seine Freiwürfe sicher zur 66:62-Führung verwandelte. Diesen Vorsprung verwalteten die Kroaten äußerst geschickt. Kapitän Steffen Hamann ließ mit seinem Treffer zum 64:68 eine halbe Minute vor der Schlusssirene noch einmal Hoffnung aufkeimen. Doch die Gastgeber agierten in den Schlusssekunden offensiv klug, verwandelten sämtliche Freiwürfe und ließen sich ihren ersten Sieg der Eurocup-Saison 2011/12 nicht mehr nehmen.

Dirk Bauermann sagte nach der knappen Niederlage in Zagreb: "Glückwunsch an Cedevita, sie haben diesen Sieg verdient. Wir sind natürlich enttäuscht, weil wir unsere Siegchance gegen eine wirklich starke Mannschaft am Ende nicht genutzt haben. Genauso muss man aber sagen, dass man die Leistung, den Einsatz, die Qualität der Mannschaft nach nur einem Tag Pause sehr hoch einschätzen muss. Hier auswärts eine solche Leistung abzurufen und überhaupt in eine solche Position zu kommen, ist eine wirklich beachtenswerte Leistung, mit der wir sehr gut leben können. Mit der Niederlage natürlich weniger. Jetzt heißt es, kurz in den Spiegel schauen und sich ab morgen auf das Spitzenspiel in eigener Halle gegen ALBA BERLIN vorzubereiten."

Das dritte Eurocup-Gruppenspiel bestreiten die Bayern am kommenden Dienstag (29.11.) in St. Petersburg. Doch der Fokus der Mannschaft liegt zunächst auf dem bevorstehenden Spiel in der Beko BBL. Am Samstag (26.11., 20.05 Uhr) kommt die Mannschaft von ALBA BERLIN in den Audi Dome - die nächste große Herausforderung für den FC Bayern.

Es spielten für den FC Bayern München: Chevon Troutman (18 Punkte), Robin Benzing (9), Jonathan Wallace (9), Je’Kel Foster (8), Steffen Hamann (7), Jan-Hendrik Jagla (7/1 Dreier), Aleksandar Nadjfeji (4), Philipp Schwethelm (2), Demond Greene, Darius Hall und Ben Hansbrough (dnp).

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Quelle: FC Bayern München

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