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"Albatrosse" reisen nach Belgien

Nach sieben Spielen in der Bundesliga kehrt ALBA BERLIN am kommenden Dienstag (15.11., 20 Uhr) auch wieder auf die europäische Bühne zurück. Der Spielpan im zweithöchsten Wettbewerb, dem Eurocup, schickt die Albatrosse dabei wie schon in der ...
... Euroleague-Qualifiaktion nach Belgien, und zwar ins 37 km westlich von Charleroi gelegene Mons, der Hauptstadt der Provinz Hainaut.

In der knapp 4000 Zuschauer fassenden „mons.arena“ werden die Albatrosse am Dienstag im Auftaktspiel der Gruppe H vom belgischen Pokalsieger Dexia Mons erwartet, der vor sechs Wochen in der Eurocup-Qualifikation sensationell das mit einem Budget von 16 Millionen Euro und NBA-Allstar und Olympiasieger Deron Williams („D-Will“) hochgewettete Besiktas Istanbul aus dem Rennen warf. Im Eurocup spielt somit statt der Millionentruppe vom Bosporus das belgische Mons gegen ALBA.

Dexia Mons zählt zwar nicht zu den ganz großen Namen im europäischen Basketball – ein unbeschriebenes Blatt sind die Belgier aber auch nicht. Sie spielen seit fünfzehn Jahren regelmäßig im Korac Cup und dessen Nachfolgewettbewerben europäisch und erreichten 2008 sogar das Finale des FIBA EuroCups (Vorläufer der heutigen EuroChallenge).

Im vom Israeli Arik Shivek (seit 2009 auch israelischer Nationaltrainer) gecoachten Team geben sieben US-Amerikaner unübersehbar den Ton an. Als einziger belgischer Akteur mit im Schnitt zweistelligen Einsatzzeiten komplettiert der erfahrene Nationalcenter Sebastien Bellin die Achter-Rotation des aktuellen Tabellenzweiten der belgischen Liga (5:2 Siege).

Oft mit nur einem Center/Power Forward und vier Außenspielern agierend, sucht das eher klein, aufgestellte, aber sehr athletische Mons aus einer aggressiven Verteidigung heraus natürlich den Schnellangriff, versteht es aber auch sehr gut, im Positionsangriff mit viel Geduld den freien Wurf oder die Lücke zum harten Zug zum Korb zu finden. Dabei gibt es keinen expliziten Go-to-Guy. In einer sehr ausgeglichen scorenden und damit schwer auszurechnenden Mannschaft sind die drei US-Guards Ronell Taylor (13,6 Punkte pro Spiel), A. J. Slaughter (11,7) und Sean Singletary (11,4) mit im Schnitt wenig mehr als zehn Punkten schon die Topscorer.

Sean Singletary war im Sommer in Mons die spektakulärste von nur drei Neuverpflichtungen. Der US-Spielmacher, der nach zwei Profijahren in der NBA und in der spanischen Liga (Meister 2010 mit Caja Laboral Vitoria) aus familiären Gründen in der letzten Saison ein Sabbatjahr einlegte, läutet in Mons eine neue Etappe seiner Basketballkarriere ein. Der Kern der Mannschaft um die 2008 bzw. 2009 von den Dallas Mavericks gedrafteten Ahmad Nivins (Center) und Shan Foster (Forward) spielte indes bereits in der letzten Saison für Mons.

„Wenn eine intakte Mannschaft im Kern für eine neue Saison zusammenbleibt, ist das besonders in den ersten drei Saisonmonaten immer ein großer Vorteil“, warnt ALBA-Trainer Gordon Herbert sein Team speziell vor dieser Eingespieltheit des Gegners: „Man sieht doch auch in der Bundesliga am Beispiel Bamberg, wie sehr man von dieser Kontinuität profitieren kann.“

Umso mehr wird es in den Augen des ALBA-Headcoaches am Dienstag darauf ankommen, die eigenen Trümpfe in die Waagschale zu werfen. „Seit dem Quali-Turnier in Charleroi vor sechs Wochen haben wir uns in der Verteidigung und beim Rebound verbessert und passen in der Offensive besser auf den Ball auf.“ Gerade gegen einen sehr athletischen Gegner wie Mons sollen diese drei Punkte ALBA am Dienstag helfen, mit einem Sieg optimal den Eurocup 2011/2012 zu starten.

Die weiteren ALBA-Spiele im Eurocup (Gruppe H)
22.11. ALBA BERLIN – Buducnost Podgorica (MNE)
29.11. ALBA BERLIN – Turow Zgorzelec (POL))
06.12. Turow Zgorzelec – ALBA BERLIN (in Zielona Gora/Polen)
13.12. ALBA BERLIN – Dexia Mons (BEL)
20.12. KK Buducnost – ALBA BERLIN (in Podgorica/Montenegro)

Modus: Die beiden besten aus der Vierergruppe qualifizieren sich für die TOP16-Runde

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