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"Bamberg ist das Maß aller Dinge"

Nach einem ungefährdeten 84:55-Heimsieg gegen das Tabellenschlusslicht aus Düsseldorf warten nach einer, durch das Pokalfinale bedingten, spielfreien Phase, die zur Regeneration und gewissenhaften Vorbereitung genutzt wurde, nun gleich zwei Hochkaräter hintereinander auf die Mannschaft der TBB Trier.
Bevor es am Sonntag, den 10. April ab 17 Uhr zum Heimspiel gegen den Tabellenzweiten aus Frankfurt kommt, reisen die Moselaner ins Frankenland, nach Bamberg, um dort am Freitag von der momentan besten Mannschaft im deutschen Profigeschäft empfangen zu werden.

„Bamberg spielt eine einzigartige Saison und hat das durch den Pokalsieg am Sonntag nur bestätigt“, weiß Head Coach Henrik Rödl um die Stärke des amtierenden Meisters und Pokalsiegers, dem im Pokal am vergangenen Wochenende mit einem Heimsieg vor eigenen Publikum im Finale gegen Braunschweig bereits die erste Titelverteidigung gelang. Geht es nach den Experten, wird auch der Weg zur Meisterschaft in der Beko BBL wieder nur durch die „Frankenhölle“ führen, wie die Bamberger Stechert Arena liebevoll genannt wird. „Das ist eine der beständigsten Mannschaften, die ich in der Bundesliga bisher je gesehen habe“, so Rödl weiter und voller Respekt vor der Leistung der Mannschaft seines Trainerkollegen Chris Fleming. Der Erfolg der Bamberger basiert dabei weniger auf den Leistungen einiger Starspieler, als vielmehr auf einem sehr homogenen Kollektiv mit speziellen Stärken, engem Zusammenhalt und tiefer Besetzung.

Da ist zum Beispiel Nationalcenter Tibor Pleiß, 21 Jahre jung, 2,15 Meter groß, mit gewaltigem Potenzial ausgestattet und bereits mit einem NBA-Vorvertrag versehen. Er stellt in der Verteidigung den „Anker“ der Franken dar, blockt und verändert zahllose Würfe, fischt sich etliche Rebounds. Casey Jacobsen ist eher für seinen exzellenten Distanzwurf bekannt. Der US-Boy gehört zu den erfahrensten Spielern der Beko BBL, spielte jahrelang in der NBA und in Spanien. In Deutschland heimste der 1,98 Meter große Flügelspieler mit den Bambergern schon so manchen Titel ein und wurde dabei mehrfach zum MVP ausgezeichnet. Wenn es in engen Spielen darauf ankommt, ist Jacobsen zur Stelle. Mit dem 33-jährigen Predrag Suput ist ein weiterer Routinier im Kader für seine Nervenstärke bekannt und schaltet vor allem in engen und wichtigen Spielen noch einen Gang höher. Vor einigen Wochen schenkte der ausgefuchste Power Forward Erzrivale ALBA Berlin 34 Punkte ein und vergab dabei keinen einzigen seiner Wurfversuche. Pleiß, Jacobsen und Suput sind dabei nur die vielleicht bekanntesten Spieler aus einer unheimlichen tiefen Rotation, die von den Guards John Goldsberry, Brian Roberts, Anton Gavel und Karsten Tadda, Flügelspieler Reyshawn Terry, Center-Zwerg Kyle Hines und den deutschen Talenten Philipp Neumann, Maurice Stuckey und Erik Land komplettiert wird.

Obwohl die Männer aus „Freak-City“, wie das basketballverrückte Bamberg aufgrund seiner extrem enthusiastischen Fans auch genannt wird, als amtierender Meister und Pokalsieger in die Saison gingen, hätten die wenigsten mit einer solchen Dominanz gerechnet: „Die Saison, die Bamberg bisher spielt, ist eine ganz besondere“, weiß auch Henrik Rödl und hat seine Mannschaft auf eine Mammut-Aufgabe vorbereitet, „sie strahlen eine große Dominanz aus und sind offensiv wie defensiv bisher das Maß aller Dinge in dieser Liga. Durch die lange Saison werden sie vielleicht auch ein Mal ein Spiel haben, in dem sie etwas müder sein könnten, aber darauf sollte man sich nicht verlassen.“

Die TBB wird von der ersten Sekunde an hellwach sein müssen, um im Frankenland eine Chance auf den Sieg zu haben. Weiter fehlen werden dabei am Freitag Top-Scorer Philip Zwiener und Flügelspieler Oskar Faßler. Beiden geht es mittlerweile besser, Rödl glaubt allerdings noch nicht an einem Einsatz seiner beiden deutschen Leistungsträger.

Für alle Daheimgebliebenen gibt es – wie immer – den „Hochwald Frische Milchideen LiveStream“ mit Christian Schmitt, der sich live aus Bamberg melden und das komplette Spiel kostenlos übertragen wird. Unter www.cs-media.info beginnt die Live-Sendung ab spätestens 30 Minuten vor dem ersten Sprungball, also um 19 Uhr.

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